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Wann ist die Hybrid Cloud eine sinnvolle Alternative?

Lesedauer 2 Minuten

Die IT ist der Motor eines Unternehmens und kann Marktpositionen sichern und Wettbewerbsvorteile ausbauen – aber nur, wenn sie auf dem neuesten Stand ist. Nicht umsonst treibt das Thema Cloud-Computing mittelständische Unternehmen um. Es gibt verschiedene Optionen, die Cloud zu nutzen. Die Hybrid Cloud ist eine davon. Aber wann macht diese Option Sinn? Oder besser: Wann passt die Hybrid Cloud zu einem Unternehmen? Dafür gibt es klare Anzeichen.

Flexibilität ist gefragt

Mittelständische Unternehmen, die ihre Marktposition sichern oder ausbauen wollen, sind getrieben von Innovationen, die Ihr Service- oder Produktangebot unterstützen und Anforderungen des Marktes und ihrer Kunden erfüllen. Doch es gibt ein Problem: Die Dauer von der Produktentwicklung bis zur Platzierung eines Produkts am Markt, in der Kosten entstehen, aber kein Umsatz erwirtschaftet wird, wird immer kürzer. Das bedeutet, dass Unternehmen wesentlich agiler werden müssen.

Ein ambitioniertes Ziel, doch es geht nicht nur darum. Gerade für mittelständische Unternehmen geht es auch um die täglichen Herausforderungen, die sie meistern müssen. Dazu gehören der steigende Druck auf die IT-Kosten, die Auslastung der eigenen IT-Ressourcen sowie das teilweise fehlende Know-how der IT-Mitarbeiter. In diesem Spannungsverhältnis befinden sich Unternehmen, ihre Organisationen und die IT-Systeme, die sie einsetzen. Und genau hier rückt das Thema Cloud-Computing ins Zentrum der Überlegungen, will man dieses Spannungsverhältnis auflösen.

Das Beste aus zwei Welten

Neben der Public oder Private Cloud ist es vor allem die Hybrid Cloud, die für mittelständische Unternehmen als Alternative immer mehr in den Fokus rückt, weil sie die Agilität einer Public Cloud bei voller Kontrolle einer lokalen Infrastruktur erlaubt. Sie ist eine Mischform aus Public Cloud und Private Cloud, bei der ausgesuchte, einzelne Dienste bei einem öffentlichen Anbieter über das Internet laufen, datenschutzkritische Anwendungen und sensible Daten jedoch in der eigenen Unternehmens-IT betrieben und verarbeitet werden. Das bringt genau die Vorteile, die Unternehmen brauchen. Denn sowohl Daten und Prozesse als auch die IT-Kosten lassen sich in der Hybrid Cloud besser, schneller und flexibler kontrollieren.

Security first

Doch woran erkennt man, wann eine solche hybride IT-Umgebung zum eigenen Unternehmen passt? Nach unseren Erfahrungen aus vielen IT-Projekten mit mittelständischen Unternehmen, gibt es eindeutige Anzeichen dafür. Von einem davon sind nahezu alle Unternehmen betroffen: Es geht um erhöhte Sicherheitsanforderungen. Sie drängen jedes Unternehmen dazu, genau zu überdenken, welche Teile sie in die Cloud auslagern wollen und welche nicht. Und verständlicherweise sind viele Unternehmen eher zögerlich, geschäftskritische Daten oder Applikationen in die Public Cloud auszulagern. Bevor hier eine Entscheidung fallen kann, müssen die betreffenden Geschäftsprozesse zuerst klar voneinander getrennt werden – in datenschutzkritische und -unkritische Workflows.

Die im Unternehmen vorhandenen und verarbeitenden Daten müssen dazu klar und eindeutig klassifiziert werden. Unternehmen wollen einerseits die Kontrolle behalten und andererseits die Vorteile der Cloud, wie Skalierbarkeit oder eine IT-Budget-schonende verbrauchsbasierte Abrechnung, möglichst vollumfänglich nutzen. Ein Spagat, den man mit einer hybriden IT-Umgebung lösen kann.

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