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So lohnt sich Hyperkonvergenz auch für den Mittelstand

Lesedauer 3 Minuten

Hyperkonvergente Infrastrukturen (HCI) gelten als das Nonplusultra für einen einfachen und agilen RZ-Betrieb. Bislang ließ jedoch die Flexibilität, etwa in Bezug auf Skalierbarkeit und das Einbinden der Bestandshardware, zu wünschen übrig. dHCI ändert das –und macht die neueste Lösungsgeneration damit zu einer wirtschaftlichen und zukunftssicheren Option besonders für den Mittelstand.

Hyperkonvergente Systeme sind zwar kein Allheilmittel gegen die steigende Komplexität im IT-Betrieb. Sie machen jedoch vieles deutlich einfacher und schneller. Beispielsweise das Bereitstellen von Speicherkapazität und Rechenleistung, etwa für Remote-Arbeitsplätze wie gerade jüngst während der COVID-19-Pandemie. Der große Vorteil: Server, SAN und Switches müssen nicht länger einzeln eingerichtet, gewartet und verwaltet werden. Stattdessen lässt sich der gesamte Infrastruktur-Stack mit wenigen Mausklicks zentral managen. Das IT-Team spart Zeit und Aufwand und kann besser mit den Anforderungen der Fachbereiche Schritt halten.

Bedürfnisse des Mittelstands berücksichtigt

Kein Wunder, dass gerade Unternehmen mit kleinen IT-Abteilungen mit HCI liebäugeln. Und das ist durchaus angebracht. Denn es hat sich einiges im Markt getan. Alle großen Hardware-Hersteller sind in HCI eingestiegen und treiben die Weiterentwicklung voran. Allen voran HPE, das mit Nimble dHCI neue Standards setzt und dabei vor allem die Bedürfnisse des Mittelstands im Blick hat.

Storage und Compute unabhängig und flexibel skalierbar

Eine große Einschränkung war die starre lineare Skalierung. So ließen sich bei der ersten HCI-Generation Rechen- und Speicherressourcen nur im Gleichschritt linear skalieren. Bei vielen Use Cases, zum Beispiel geschäftskritischen Datenbanken oder Business Analytics, ging das am tatsächlichen Bedarf vorbei. Denn obwohl lediglich mehr Rechenkapazität nötig war, beim Erweitern automatisch aber auch die Speicherkapazität erhöht wurde, entstanden Überprovisionierungen. dHCI entkoppelt („disaggregiert“) Speicher- und Rechenressourcen. Beide müssen daher nicht länger im Gleichschritt linear skalieren. Die benötigten Ressourcen sind jetzt unabhängig voneinander nach Bedarf erweiterbar. Teuer erkaufte Überkapazitäten, einschließlich der Kosten z.B. für Lizenzen oder Rackspace, werden vermieden.

Investitionen schützen: Bestandshardware einbinden

HPE geht sogar noch einen Schritt weiter. Nicht nur Storage, Compute und Netzwerk sind frei skalierbar. Auch die darunter liegende physische Hardware ist flexibel einsetzbar. Firmen müssen nicht wie bisher den gesamten Stack neu kaufen. Sie können beim Umstieg auf dHCI ihre Bestandshardware weiterverwenden. Das rechnet sich vor allem bei unterschiedlichen Innovationszyklen. Wer beispielsweise nur den Storage erneuern will, der kauft Nimble Array und verwendet vorhandene HPE-Server und Switches weiter.

Einfach und ohne Spezialwissen zu bedienen

Tägliche Vorgänge wie das Überwachen, Warten oder Hinzufügen von Ressourcen werden über eine Schnittstelle (VMware vCenter) gesteuert. Spezialkenntnisse sind nicht erforderlich. Denn der Betrieb erfolgt VM-orientiert und richtlinienbasiert. Was bedeutet das konkret? Braucht ein Fachbereich z.B. mehr Ressourcen, geht der IT-Administrator auf vCenter und klickt zum Erstellen neuer VMs oder virtueller Server die gewünschten Parameter an wie Speicher- und Rechenkapazität. Fertig! Der „Rest“, alle Konfigurationen über den HW-Stack zu verteilen, erfolgt automatisch. Ein weiterer Vorteil: Workloads, also Daten und Anwendungen, lassen sich in hybriden Umgebungen nahtlos von On-Prem in die Public Cloud schieben und umgekehrt.

KI-basierte Fehlerprävention und Optimierung

KI-basierte Unterstützung erhält die IT-Abteilung durch HPE InfoSight. Das cloud-basierte Tool, das kostenlos mitgeliefert wird, trackt Betriebsdaten weltweit, analysiert sie und nutzt sie für vorausschauenden Support („Predictive Support“). Kunden werden gewarnt und können Probleme pro-aktiv lösen, bevor diese sich auf die Infrastruktur auswirken. Um die Infrastruktur resilienter zu machen, unterstützt InfoSight zusätzlich durch kontextbasierte Optimierungsvorschläge (etwa zur Performance, Updates oder Firmware) die durch maschinelles Lernen ständig verfeinert werden.

Probleme schnell erkennen und eigenständig lösen

Wenn nicht alles rund läuft und beispielsweise Latenzen in einer Abteilung auftreten, können IT-Administratoren auf einen Blick die Ursache im System erkennen und den Fehler zügig beheben. InfoSight zeigt in einem einzigen Zeitstrahl über alle Komponenten hinweg, von der VM bis zur Festplatte an, was auf jeder Ebene passiert. Das klappt auch retrospektiv für Zeitfenster in der Vergangenheit. Der IT-Administrator kann auf die Minute genau im Zeitstrahl zurückgehen und sehen, warum es vor Stunden zu Latenzen kam, und entsprechende Maßnahmen treffen. Das erspart langwierige Fehlersuchen und vermeidet Supportanfragen beim Dienstleister.

Neue Möglichkeiten machen HCI attraktiver denn je

Die neue HCI-Generation hat viele Hemmnisse für einen Umstieg aus dem Weg geräumt. Denn sie macht die Vorteile wie einfaches Management und Deployment ohne die bisherigen Nachteile nutzbar. Für Firmen, die vor zwei Jahren noch vor HCI zurückgeschreckt sind, weil sie gesamte Hardware hätten erneuern müssen, oder Storage und Compute nicht nach Bedarf erweitern konnten, lohnt es sich daher, sich noch einmal mit HCI zu beschäftigen. Vor allem kleine IT-Abteilungen profitieren von den neuen Möglichkeiten. Mit HCI sind sie nicht mehr vorrangig damit beschäftigt, die IT am Laufen zu halten und haben endlich Zeit für strategisch wichtige Projekten.

(Foto: HPE)

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