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    Medios AG: Konsolidierung der IT-Infrastruktur

    Medios ist ein Specialty Pharma Unternehmen und auf die spezialisierte Arzneimittelversorgung sowie die Herstellung patientenindividueller Therapien ausgerichtet. Als Partner von Apotheken, Facharztpraxen und pharmazeutischen Unternehmen verbindet Medios Herstellung, Versorgung und Services in einem integrierten Modell. Über ein regionales Versorgungsnetzwerk hinweg koordiniert das Unternehmen komplexe Herstell-, Logistik- und Versorgungsprozesse. Dabei stehen Versorgungssicherheit, Qualität und verlässliche Abläufe im Mittelpunkt.

    Um die IT-Infrastruktur stabil und zukunftsfähig auszurichten, hat Medios frühzeitig verschiedene Technologieansätze geprüft. Ziel war es, die gewachsene Komplexität zu reduzieren und eine einheitliche, standortübergreifende Systemlandschaft zu schaffen. Gemeinsam mit dem Partner netgo entschied sich Medios für den Aufbau einer hyperkonvergenten Infrastruktur auf Basis von Nutanix. Die Plattform wird seitdem weiterentwickelt und an die Anforderungen des Unternehmens angepasst.

    Kunde

    • Medios AG  
    • Branche:  Pharma
    • Mitarbeitende: ca. 1000

    Lösungen

    • Nutanix AHV
    • HPE (Hardware)
    logo-medios

    Die Ausgangssituation: komplexe Architektur, hoher Betriebsaufwand 

    Medios betrieb ursprünglich eine klassische Architektur aus Servern, Storage und Virtualisierung mit HyperV sowie einem StorageVirtualisierer auf DataCoreBasis. Die Umgebung wurde intern als komplex wahrgenommen und erwies sich in Teilen als störungsanfällig.

    Gleichzeitig war die ITLandschaft von Medios geprägt durch bundesweite Standorte und die Notwendigkeit, zentrale Dienste zuverlässig in dezentrale Lokationen zu bringen. Da die Herstellbetriebe nicht nach klassischen Bürozeiten arbeiten, waren wiederholt nächtliche Einsätze erforderlich, etwa zur Störungsbehebung oder für Wartungen. Hier sollte ebenfalls eine Entlastung für die Mitarbeitenden erreicht werden.

    Vor diesem Hintergrund suchte Medios eine Plattform, die die Infrastruktur vereinheitlicht und stabilisiert und zugleich skalierbar ist, insbesondere im Hinblick auf das Unternehmenswachstum und die Integration zusätzlicher Standorte.

    In einem strukturierten Auswahlprozess wurden verschiedene Optionen für das IT-Projekt gegenübergestellt, inklusive Kostenbetrachtung sowie technischer Pro und ContraDiskussion.

    Als langjähriger IT-Partner begleitet netgo die Medios AG bereits seit über zehn Jahren. Auch bei diesem strategisch wichtigen Infrastrukturprojekt setzte das Team um Kai Gottschlich, Head of IT, daher bewusst auf die Erfahrung und Verlässlichkeit von netgo.

     

    Die Lösung: ein einheitlicher Infrastrukturstandard für alle Standorte

    Gemeinsam mit dem Team um den langjährigen Ansprechpartner Michael Schmiedel, Head of Healthcare Sales bei netgo, führte Medios eine Nutanixbasierte HCIPlattform als Standard für die standortübergreifende Infrastruktur ein.

    Der Rollout startete zunächst in Berlin im Rechenzentrum sowie an einem weiteren Standort, der in diesem Zuge zusätzlich modernisiert wurde. Entscheidend war, dass die Migration nahezu nahtlos im laufenden Betrieb erfolgen konnte. Dabei bot Nutanix die passende Unterstützung, da die zugrunde liegenden Migrationswerkzeuge eine Übernahme in geplanten Zeitfenstern ermöglichten.

    Parallel wurde auch die Backup- und DisasterRecoveryStruktur im Zuge der neuen Plattform erneuert, unter anderem durch optimierte Abläufe und aktualisierte Hardware des Herstellers HPE.

    Somit profitiert Medios heute von einer modernen und zukunftsfähigen IT-Infrastruktur:

    • Nutanixbasierte HCIPlattform als einheitlicher Infrastrukturstandard
    • HPEServerHardware als performante und zuverlässige Basis der Plattform
    • Standortübergreifender Betrieb mit zentralem Rechenzentrum und angebundenen Außenstandorten
    • Moderne Backup und DisasterRecoveryArchitektur auf Basis aktueller HPEHardware mit optimierten Prozessen unter Veeam Data Plattform
    • Zentrale Verwaltung und vereinfachter Betrieb der gesamten Infrastruktur

    Der NutanixStandard wird schrittweise weiter ausgerollt. Pro Standort kommt typischerweise ein DreiKnotenCluster zum Einsatz, wodurch neue Standorte standardisiert angebunden und Kapazitäten linear erweitert werden können.

     

    Das Ergebnis: skalierbare IT als verlässliche Basis für weiteres Wachstum

    Mit Nutanix als Standard nutzt Medios nun eine einheitliche administrative Umgebung – unabhängig davon, an welchem Standort ein Cluster betrieben wird. Das reduziert Komplexität und entlastet das Infrastruktur-Team.

    „Kennt man ein Cluster, kennt man alle. Die Hardware spielt dabei keine Rolle“, sagt Stefan Benschu, Teamleiter IT-Infrastruktur der Medios AG. Administration und Betrieb lassen sich somit standortübergreifend konsistent gestalten.

    Auch die Ausfallsicherheit hat sich gegenüber der bisherigen Umgebung deutlich verbessert. Selbst der Ausfall eines einzelnen Servers ist operativ weniger kritisch, weil der Betrieb im Cluster weiterläuft.

    Ein weiterer spürbarer Effekt: Wartungs- und UpdateTätigkeiten müssen nicht mehr grundsätzlich in die Nacht verlagert werden. Wo es die Produktionszeiten zulassen, können Arbeiten nun häufiger tagsüber erfolgen – mit positiven Effekten auf Planbarkeit und Belastung im Team.

    Darüber hinaus profitiert Medios als wachsendes Unternehmen von der neuen Infrastruktur: Die standardisierte Plattform unterstützt eine skalierbare Integration neuer Standorte und schafft eine verlässliche Grundlage für Planung und Budgetierung. Implementierung und Übernahme der Services erfolgen reproduzierbar und effizient.

    Besonders geschätzt wird der bedarfsorientierte Beratungsansatz von netgo: „Der Beratungsaspekt war für uns entscheidend. Wir sehen uns bis heute bestätigt, dass der eingeschlagene Weg der richtige war. Das stärkt Vertrauen und Zusammenarbeit“, sagt Kai Gottschlich, Head of IT der Medios AG.

    Somit profitiert Medios in vielerlei Hinsicht von der neuen Infrastruktur-Lösung:

    • Einheitliche, standortübergreifende Administration
    • Deutlich höhere Ausfallsicherheit
    • Weniger Betriebsaufwand
    • Geringere TeamBelastung
    • Hohe Skalierbarkeit für weiteres Wachstum
    • Verlässliche Planungs- und Budgetsicherheit

    "Kennt man ein Cluster, kennt man alle. Die Hardware spielt dabei keine Rolle.

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    Stefan Benschu, Teamleiter IT-Infrastruktur der Medios AG

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