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Lemken: Mit modularer Server-Infrastruktur die IT zukunftsfähig gemacht

Die Produkte des Landmaschinenherstellers Lemken mit Sitz im niederrheinischen Alpen sind in aller Welt gefragt. Ermöglichen sie es doch, z.B. durch Sensor- oder Kameratechnik, den Ernteertrag zu optimieren. Für das weitere Wachstum braucht der Global Player eine flexible und leistungsfähige IT. Daher wurde die heterogene Serverlandschaft gemeinsam mit netgo auf Basis von HPE Synergy zukunftsfähig gemacht. Zentralisierte und automatisierte Prozesse senken die Komplexität und den Aufwand, so dass sich benötigte Ressourcen deutlich schneller und agiler bereitstellen lassen.

Kunde

Lemken GmbH & Co. KG

  • Branche: Landmaschinenhersteller
  • Mitarbeitende: ca. 1.700
  • Umsatz: 446 Mio. Euro

Lösungen

  • HPE Synergy
  • VMware vSphere
  • VMware Horizon
lemken

Ausgangssituation

Eine historisch gewachsene Serverlandschaft machte der IT das Leben schwer. So liefen die rund 220 VMs am Firmensitz in Alpen auf Hosts von verschiedenen Herstellern. Infolgedessen kam es immer wieder zu Ausfällen. Außerdem schnürte die Komplexität den Handlungsspielraum ein. „Wir haben intern nur begrenzt Kapazitäten. Gleichzeitig steigt die Aufgabenlast“, erklärt Ludger Demming, Leiter der weltweiten IT-Infrastruktur bei Lemken. Als Investitionen in eine neue Server-Generation anstanden, stellte sich daher die Frage: Wie machen wir unsere Infrastruktur fit für die kommenden Jahre?

Lösung

Lemken wandte sich an netgo. Seit dem ersten Kontakt Ende 2020 hat sich die Zusammenarbeit stetig intensiviert. Damals hatte Demming die Reißleine beim bisherigen Dienstleister gezogen, weil es massiv Probleme gab. „Vom Service Desk bis zum Client Life Cycle – alles womit wir netgo bisher beauftragt haben, läuft reibungslos. Daher war netgo auch hier wieder meine erste Anlaufstelle“, sagt Demming. netgo machte zunächst ein Assessment und spielte mögliche Lösungswege aus technischer und wirtschaftlicher Sicht durch. Am vorteilhaftesten erwies sich HPE Synergy. Die Composable Infrastructure-Lösung ermöglicht es, Servermodule für unterschiedliche Workloads nach Bedarf in Frames zu kombinieren und über ein intelligentes Management-Tool (HPE OneView) zu verwalten. „Der hohe Automatisierungsgrad und die einfache Skalierbarkeit haben mich auf Anhieb überzeugt“, sagt Demming.

Hand in Hand mit Lemken baute netgo die neue Server-Infrastruktur auf. Zunächst wurden zwei HPE Synergy Frames in zwei gespiegelten Rechenzentren installiert. Ein wichtiges Ziel hierbei war, die bislang getrennten Server-Welten der Haupt-IT und der IT der Entwicklungsabteilung zusammenzuführen. Beide Bereiche haben aufgrund der Workloads komplett unterschiedliche Hardwareanforderungen. So braucht die Entwicklung z.B. für die 3D-Echtzeitsimulation extrem viel Rechenleistung und einen hohen Netzwerkdurchsatz. netgo konfigurierte die einzelnen Module so, dass das gesamte Anforderungsspektrum in einem Frame pro Rechenzentrum abgedeckt werden konnte. Darüber hinaus wurden zwei Hosts mit leistungsstarken Grafikkarten ausgestattet, um die CAD-Workstations für die weltweit verteilt arbeitenden Entwickler zentralisiert per VDI bereitstellen zu können. Abschließend wurden die VMs während des laufenden Betriebs auf die neue Infrastruktur migriert. „Selten habe ich so eine schnelle und geräuschlose Migration erlebt“, sagt Demming.

„Eigentlich sage ich so etwas nur selten. Aber der Entschluss für netgo als Dienstleister, das war eine der besten IT-Entscheidungen, die ich je getroffen habe. Weil alles, was netgo für uns macht, einfach funktioniert. Das war von Anfang an so. Wenn ich mit einem Anliegen anrufe, dann bekomme ich die gleiche Antwort wie beim ersten Telefonat: ‚Ich kümmere mich drum!‘ Und ich weiß: Das ist auch so. Auf netgo kann ich vertrauen. Das ist für mich das Wichtigste überhaupt.“

ludger-demming

Ludger Demming Leiter IT-Infrastruktur – Lemken

Ergebnisse

Nach acht Wochen war das Projekt abgeschlossen. Anstelle von IT-Silos und Einzelsystemen gibt es eine integrierte IT-Welt. HPE Synergy schließt die einzelnen Compute-Module zu flexiblen Ressourcenpools zusammen. Das schafft eine verlässliche Stabilität im Betrieb sowie eine hohe Elastizität bei den Rechenkapazitäten, die sich frei zuweisen lassen. Da die einzelnen Module direkt über redundante Virtual Connect SE 100GB /F32 Module kommunizieren, verzeichnet Lemken einen deutlichen Performancegewinn. So arbeiten die Entwickler per VDI jetzt deutlich schneller als mit lokalen Rechnern – wobei sich die virtuellen Workstations erheblich kostengünstiger und flexibler für die weltweiten Nutzer bereitstellen lassen.

Das IT-Team hat dank HPE OneView und HPE OneView Global Dashboard die gesamte Umgebung für das Monitoring im Blick. Das zentrale Management und Automatismen entlasten die IT-Administratoren. „Statt jeden einzelnen physischen Server zu patchen, machen wir das jetzt einmal über Synergy“, sagt Demming. Für Entlastung und Agilität sorgt auch die einfache Erweiterbarkeit. So sollen im Zuge der unternehmensweiten Standardisierung vermehrt auch internationale Standorte zentral von Alpen aus mit Rechenressourcen versorgt werden. „Dazu brauchen wir Kapazität. Mit HPE Synergy können wir die Plattform ganz einfach und schnell erweitern, indem wir ein neues Servermodul mit der benötigten Hardwarekonfiguration nachstecken. Auch die Erweiterung um mehrere Frames ist hier möglich und dabei müssen wir weder über Switches noch Kabel nachdenken“, sagt Demming.

Der IT-Leiter sieht Lemken gut für die Zukunft aufgestellt: „Dank HPE Synergy können wir unsere Hardware-Ressourcen ganz nach unserem Bedarf einsetzen und erweitern. Dadurch haben wir Geschwindigkeit, Flexibilität und Effizienz gewonnen. Damit ist ein weiteres gemeinsames Projekt mit netgo mit Erfolg und Spaß an der Zusammenarbeit über die Bühne gegangen.“

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