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Böblingen, 18.12.2018

Die Netgo Unternehmensgruppe nahm am 18.12.2018 die HP Platinum Partner Urkunde entgegen. Damit rückt die IT-Gruppe in die Reihe der wichtigsten HP-Partner in Deutschland vor.

Zur Netgo Gruppe zählen u.a. die Systemhäuser Bükotec GmbH in Baden-Württemberg, Computech GmbH in Hessen und die Netgo GmbH in Nordrhein-Westfalen.

Susanne Kummetz, Channel Director der HP Inc., überreichte die Urkunde an Patrick Kruse, Geschäftsführer der Netgo Unternehmensgruppe. „Wir freuen uns, mit der Netgo Gruppe einen loyalen und starken Partner an unserer Seite zu haben, der unsere Lösungen dem Endkunden auf breiter Fläche näherbringt,“ freut sich Kummetz. Mit der Platinum-Zertifizierung sind die Häuser der Gruppe nun auch berechtigt, Garantiereparaturen im Namen HPs durchzuführen. „Dadurch verkürzen wir den Serviceweg. Der Kunde behält seinen festen Ansprechpartner, da die Servicefälle direkt und ohne Umwege von uns abgewickelt werden können,“ so Patrick Kruse.

Die Firma Netgo hat der Montessori-Grundschule im Rahmen der Erneuerung ihrer medialen Ausstattung zusätzlich 4 Laptops für den Unterricht gespendet.
Der Umgang mit Medien ist in der heutigen Zeit für die meisten Kinder selbstverständlich. Deswegen erlernen die Schülerinnen und Schüler bereits in der Grundschule den verantwortungsvollen Umgang mit dem PC. Sie erwerben Kenntnisse, Einsichten, Fähigkeiten und Fertigkeiten, um den Herausforderungen in einer von Medien beeinflussten Welt gerecht zu werden.

Die Firma Netgo unterstützt diesen Ansatz und ermöglicht der Montessori-Grundschule mit ihrer Spende, dass die Schülerinnen und Schüler im Unterricht lernen, selbstverständlich und selbständig mit dem Computer umzugehen. Mit Hilfe der Laptops kann das Arbeiten am PC sehr flexibel am eigenen Arbeitsplatz des Schülers/der Schülerin stattfinden und stellt so einen festen Bestandteil der Montessori-Freiarbeit dar. Mit Hilfe verschiedener Lernprogramme können die Schülerinnen und Schüler mit ausgesuchter Lernsoftware arbeiten. Die älteren Schülerinnen und Schüler schreiben erste kleine Texte am PC. Die Viertklässler erstellen im Rahmen des Unterrichts eine Themenarbeit. Hier lernen sie, wie sie effektiv Informationen aus dem Netz nutzen und wie sie ansprechend eine Arbeit gestalten können.

Stellvertretend für alle Schülerinnen und Schüler haben einige Kinder gemeinsam mit den Schulleiterinnen Sandra Gießing und Britta Huvers die Laptops in Empfang genommen.

Bocholt/Oude IJsselstreek. „Praktische Zusammenarbeit über die Grenzen hinweg“ hieß das Motto der Einladung an die Unternehmer aus dem Achterhoek und der Region rund um Bocholt zu dem gestrigen Eröffnungsabend des Internationalen Netzwerkbüros im Hotel „Am Erzengel“ in Bocholt. Eingeladen hatten die Bocholter Wirtschaftsförderung und die Gemeinde Oude IJsselstreek als Projektpartner.

„Live Xing und LinkedIN“

Ins Gespräch zu kommen, sich kennen zu lernen, die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu erfahren waren die Inhalte der mit mehr als 100 Teilnehmern gut besuchten Veranstal­tung. Zwei gut aufgelegte Moderatoren, Myriam Bergervoet (Gemeinde Oude IJsselstreek) und Wendelin Knuf (Wirtschaftsförderung Bocholt) führten auf Niederländisch und auf Deutsch durch den Abend. Dieser begann zur Auflockerung mit einem Videozusammen­schnitt, der anhand des Themas Fußball verschiedener Aspekte der deutschen und der nie­derländen Kultur aufzeigte, was zu allgemeiner Erheiterung führte. Mit der interaktiven Aktion „Live Xing und LinkedIN“ waren die Teilnehmer gefordert, real und live darzustellen, wie schnell ein Netzwerk entsteht.

Offizielle Übergabe der Urkunde durch die Euregio Rhein-Waal

Elisabeth Kroesen als 1. stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Bocholt und Bert Kuster als Wethouder der Gemeinde Oude IJsselstreek  kamen zum Gespräch auf das Podium, berichteten über ihre Erfahrungen mit dem jeweils anderen Land und betonten, dass dieses Projekt für beide Kommunen einen hohen Stellenwert habe. Sjoerd Zoete überreichte als Vertreter der Euregio Rhein-Waal Elisabeth Kroesen und Bert Kuster jeweils eine gerahmte Urkunde, mit denen die Eröffnung dieses Interreg-Projektes „Internationales Netzwerkbüro“ offiziell dokumentiert wird. Über verschiedene Interreg-Förderprogramme bestünden die Möglichkeiten, noch viele weitere Projekte im Grenzraum finanziell zu unterstützen.

Generalkonsul des Königreichs der Niederlande zu Gast

Mit Ton Lansink als Generalkonsul des Königreichs der Niederlande war ein hochkarätiger Gast aus Düsseldorf zu Besuch, der das Projekt sehr begrüßte und betonte, dass es dazu beitragen wird, die Kooperation der Unternehmer grenzüberschreitend in der Region zu för­dern.

Impulsvortrag und Praxisbericht

Henk Smits als D-NL-Experte für Standortfragen und Marketing brachte anschließend das Thema „Wirtschaftsförderung in Deutschland vs. Wirtschaftsförderung in den Niederlanden“ umfangreich zur Sprache. Er berichtete aus seinem reichen Erfahrungsschatz, ging auf Knackpunkte sowie gemeinsame Wirtschaftsthemen der grenzschreitenden Zusammenarbeit ein und nannte Ideen für die Verwirklichung einer Unternehmensgründung auf beiden Seiten der Grenze.

Benedikt Kisner gab als einer der beiden Geschäftsführer der Netgo Unternehmensgruppe GmbH und Netgo B.V. Einblicke in die grenzenlosen Möglichkeiten und möglichen Stolper­steine bei der Expansion mit einer deutschen Firma in die Niederlande. Nachdem er 2007 die Fa. Netgo mit Patrick Kruse gegründet hatte, hatte er wieder „Lust auf neue Herausforde­rungen“. Die Niederländische Mentalität komme seinem Naturell sehr entgegen.  Und da man sowieso bereits einige niederländische Kunden habe, der Hauptfirmensitz in Borken wie auch die Filiale im Technologiepark Bocholt grenznah liegen, habe man in Aalten die Netgo B.V. gegründet. Von verschiedenen Herangehensweisen an grenzüberschreitende Projekte über rechtliche Unterschiede bis hin zu kulturell komplett anderen Verhaltensweisen nahm er die Zuhörer mit. „In der niederländischen Unternehmenskultur ist der Mensch wichtiger als die Funktion bzw. der Status – das ist augenfällig“, meinte Kisner. Die Unternehmens­gründung in den Niederlanden sei für sein Unternehmen ein guter und richtiger Schritt gewe­sen. „Dank unserer mittlerweile sechs niederländischen Mitarbeiter meistern wir nicht nur die sprachlichen, sondern auch die Hürden im täglichen grenzüberschreitenden Geschäft.“

„Toast“ auf das Internationale Netzwerkbüro

Mit einem „Toast“ der Projektverantwortlichen Wendelin Knuf,  Bob Wentink und Myriam Bergervoet sowie des Projekt-Matchmakers Ronald Cieraad endete der offizielle Teil des Abends. Im Anschluss wurde bei Fingerfood und Getränken das live-Netzwerken vertieft. Der Bitte um Feedback zur Veranstaltung entsprachen fast alle Teilnehmer: Die Box mit dem lachenden Smiley war gut gefüllt.

Weitere Veranstaltungen

Die nächsten Veranstaltungen des Internationalen Netzwerkbüros sind schon geplant: am 28. März ein gemeinsamer Besuch des DNHK-Hollandtags in Düsseldorf, am 6. April ein Unternehmerfrühstück bei der Firma KIP GmbH in Bocholt (gemeinsam mit der IHK Bocholt), im Juni ein Besuch des Burgers‘ Zoo in Arnheim und am 1. Juli der erste grenzüberschrei­tende Techniktag in Bocholt an der Industriestraße (in den früheren Herding-Hallen).

Zum Hintergrund des Interreg-Projektes

Das Interreg V-Projekt „Internationales Netzwerkbüro“ mit einer Laufzeit von zwei Jahren ist Ende 2016 gestartet. Es handelt sich dabei um eine Servicestelle für Unternehmen, die grenzüberschreitend aktiv werden wollen. In den beiden federführenden Gemeinden – Bocholt und Oude IJsselstreek – stehen Ansprechpartner zur Verfügung, um Anfragen von Unternehmen entgegen zu nehmen und bei Bedarf ein Erstgespräch mit einem sogenannten Matchmaker zu vereinbaren, der eine zentrale Rolle einnimmt. Weitere aktuelle Informa­tionen zu dem Projekt auf www.bocholt.de/wirtschaft oder auf www.internationales-netwerkbuero.de.

 

Quelle / Fotos:

Wirtschaftsförderungs- und Stadtmarketing Gesellschaft Bocholt mbH & Co KG
Astrid Lukas
Osterstrasse 23
46399 Bocholt
Tel: 02871/294933-13
www.bocholt.de
lukas@bocholt-wirtschaftsförderung.de

Borkener IT-Spezialist übernimmt hessisches Systemhaus mit 45 Mitarbeitern

Die Borkener NETGO Unternehmensgruppe hat das Jahr 2016 mit einem Plus von 54 % einen neuen Rekordumsatz von 28,5 Mio. Euro erzielt. Mit dem Plus von zehn Millionen Euro, im Vergleich zum Vorjahr, wurden die Ziele klar übertroffen. Auch bei der Anzahl der Mitarbeiter zeigt die Kurve mit über 120 Angestellten stetig nach oben. „Das Ergebnis spiegelt unseren soliden Wachstumskurs der letzten Jahre wieder“, bewertet Geschäftsführer Benedikt Kisner den Geschäftsabschluss.

Pressefoto CompuTech und NETGO

„2016 war ein sehr spannendes Jahr für uns“, so Geschäftsführer Patrick Kruse. Rückwirkend zum 01. Oktober 2016 unterzeichneten Kisner und Kruse, Ende vergangenen Jahres, den Kaufvertrag des hessischen Systemhauses CompuTech Hard- und Software GmbH. „Die Geschäftsführer der CompuTech werden in den nächsten Jahren ihren Ruhestand antreten – mit der Übernahme wurde das Unternehmen frühzeitig in neue Hände gegeben, so wollen wir gemeinsam eine sinnvolle Weiterentwicklung des Unternehmens gewährleisten“, erklärt Benedikt Kisner. Das Produktportfolio, das Know How und auch der Standort würden hervorragend in die „NETGO-Strategie“ passen, so Kisner weiter. Die bisherigen Geschäftsführer der CompuTech bleiben bis zu ihrem Ruhestand in ihrer Position aktiv. Das Unternehmen bleibt innerhalb der NETGO Unternehmensgruppe eigenständig. Auch werden alle 45 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz behalten. Die CompuTech Hard- und Software GmbH erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatz von zehn Millionen Euro. Insgesamt beschäftigt die NETGO Unternehmensgruppe nach der Übernahme der CompuTech rund 170 Mitarbeiter und erreicht einen konsolidierten Jahresumsatz von rund 38 Mio. EUR.

Neben der CompuTech-Übernahme hat NETGO auch die Fühler in die Niederlande ausgestreckt: Anfang 2016 wurde in Aalten die NETGO b.v. gegründet – Geschäftsführer Patrick Kruse bezeichnet diesen Schritt als eine große Herausforderung: „Der niederländische Markt funktioniert ganz anders. Wir fangen hier sozusagen noch einmal ganz von vorn an“, erklärt Kruse.

Auch in Deutschland wird das Wachstum weiter vorangetrieben. Die Ende 2015 eröffnete Niederlassung in Münster hat sehr gut Fahrt aufgenommen, auch in Hannover wurde ein neuer Standort bezogen. Zusammen mit der NETGO b.v. in Aalten, der CompuTech Hard- und Software GmbH in Linden und Marburg unterhält die NETGO Unternehmensgruppe in Ahaus, Bocholt, Borken, Bottrop, Coesfeld und Gießen somit inzwischen elf Standorte – aber damit noch nicht genug: In den kommenden Tagen steht die Eröffnung einer Vertretung in Gütersloh auf der Agenda. „Gütersloh ist für uns ein sehr attraktiver Standort, da wir so unser Niederlassungsnetz im Münsterland, Ruhrgebiet, Niedersachen, Hessen und den Niederlanden nun auch in Ostwestfalen ausbauen können. Die geografische Nähe zu unseren Kunden ist sehr wichtig, gerade in diesen Zeiten reicht es nicht, sich nur breit aufzustellen und ein vielfältiges Produkt- und Serviceportfolio in petto zu haben“, beschreibt Kruse den Grund für das außergewöhnlich dichte Niederlassungsnetz und fügt an, dass weitere Niederlassungen in Planung seien.

Der Stammsitz der NETGO Unternehmensgruppe in Borken platzt mittlerweile aus allen Nähten – ein Wachstum an der Landwehr ist nicht mehr möglich. Aus diesem Grund plant der IT-Spezialist im Westen der Stadt einen Neubau. „Der Spatenstich ist noch für dieses Jahr geplant. Zukünftig wollen wir bereits mit dem ersten Bauabschnitt am neuen Standort bis zu 180 Mitarbeitern einen hochwertigen Arbeitsplatz bieten“, erläutert Kisner die Pläne. Der Umzug an die Weseler Straße sei für Ende 2018 geplant. „Bis dahin werden wir an der Landwehr mit Bürocontainern improvisieren müssen“, so Kisner weiter. Die Mitarbeiter können sich am neuen Standort auf einen außergewöhnlich, reizvollen Arbeitsplatz freuen. Um auch in Zukunft ein lukrativer Arbeitgeber für vorhandene und neue Fachkräfte zu bleiben, wird an der Sonderausstattung des Neubaus nicht gespart. So stehen derzeit ein eigenes Fitness-Center, Gastronomie und sogar eine eigene Kindertagespflege auf dem Bauplan.

Der Umzug des Hauptsitzes passt in den allgemeinen Erweiterungskurs – im Sommer gründeten Kisner und Kruse die NETGO Consulting. „Es wächst ja nicht nur der Kundenstamm, auch die IT-Anforderungen wachsen mit“, so Patrick Kruse. „Darum ist der neue Geschäftsbereich Consulting eine sinnvolle und logische Ergänzung unserer Servicepalette.“ Das Consulting-Team bietet IT-Beratung auf höchstem Niveau und unterstützt insbesondere Unternehmen, mit extrem umfangreicher und komplexer IT-Infrastruktur. Zur NETGO Unternehmensgruppe gehören neben der NETGO GmbH mit den Geschäftsbereichen Systemhaus, Reseller-Solutions und Consulting auch die Data Westfalia GmbH und die SILA Consulting GmbH.

Mit ihrem Angebot in den sieben Unternehmensbereichen ist die NETGO auf dem Sektor der IT-Servicedienstleistungen, Hard- und Softwarelösungen, Beratungsdienstleistungen, Cloud-Services, Informationssicherheit und Großhandel sehr flexibel aufgestellt. „Um für die Zukunft spontaner und flexibler agieren zu können, war es für uns eine logische Konsequenz die NETGO Unternehmensgruppe GmbH zu gründen“, so Kruse. Mit dem ganzheitlichen Konzept decke die Gruppe alle Geschäftsbereiche nahtlos ab.

NETGO ist seit zehn Jahren erfolgreich in der IT-Branche unterwegs. Die ersten Verträge wurden im Januar 2007 noch am Standort in Raesfeld unterzeichnet. In diesem Jahr wird das Jubiläum mit den Mitarbeitern, Kunden, Herstellern und Lieferanten gefeiert. Kisner und Kruse unisono: „Wir sind unseren Kunden und Geschäftspartnern sehr dankbar für die vergangenen 10 Jahre. Dies wollen wir in einer außergewöhnlichen Veranstaltung zum Ausdruck bringen.“ Die Planungen für die Geburtstagsparty im Sommer 2017 laufen bereits in vollen Zügen.