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Pressefundstück: Neue Kinder-Tagespflege in Borken öffnet Sonntag die Türen

Im neuen Gebäude der Firma Netgo an der Weseler Straße wird nicht nur fleißig Software programmiert, es soll auch gespielt werden. In der Großtagespflege werden zwei Tagesmütter neun Kinder betreuen.

HOVESATH. Nicht nur Netgo-Mitarbeiter können ihre Kinder in der Einrichtung unterbringen, auch die Kinder von anderen Eltern seien willkommen – solang sie weniger als drei Jahre alt sind. Der eigens gegründete Verein „Nerdy Borken“ übernimmt die Trägerschaft.

Neun Kindern werde man Platz bieten, erklärt Ronja Heisterkamp, die Leiterin der Einrichtung. Seit dem ersten Dezember bereitet sie die Kinderbetreuung vor. Denn bevor Anfang Februar die Kinder in die Räume dürfen, gab es viel zu tun. „Die Konzeption musste erstellt werden, Material musste bestellt werden und viele Gespräche mit dem Jugendamt geführt werden“, erzählt Heisterkamp, die zuvor in einer ähnlichen Einrichtung in Bocholt gearbeitet hatte.

Am Sonntag, 12. Januar, können interessierte Eltern die Räumlichkeiten besichtigen. Zwischen 15 und 17 Uhr steht Heisterkamp dann Rede und Antwort. Die Räume sollen bis dahin auch größtenteils fertig sein. „Der Feinschliff wird dann noch rechtzeitig vollendet, bevor die Kinder kommen“, sagt Heisterkamp.

Anmeldungen könnten bereits in der kommenden Woche bestätigt werden.

Anmeldeformulare könnten die Eltern gleich am Sonntag ausfüllen. „Die Eltern bekommen schnell eine Rückmeldung“, erklärt die gebürtige Bocholterin, innerhalb einer Woche könne mit der Entscheidung gerechnet werden. Auch wenn das neue „Basecamp“ der Firma Netgo stark digitalisiert ist, soll es für die Kinder eher analog zugehen. „Die Kinder sollen hier nicht mit dem Tablet spielen. Das habe ich nur, um Beleuchtung und die Türen zu steuern“, berichtet Heisterkamp. Die Kinder können derweil das Nass-Erfahrungsbecken nutzen. Darin kann der Nachwuchs mit Wasser, Rasierschaum und Farbe experimentieren. Auch für die Stärkung nach dem Spielen sei gesorgt, sagt die Leiterin – das benachbarte Restaurant Bonfire versorge auch die Tagespflege.

Quelle: Stephan Werschkull @Borkener Zeitung

Pressefundstück: Restaurant „Bonfire“ auf dem Netgo-Gelände eröffnet

BORKEN. Mit geladenen Gästen, Helferinnen und Helfern wurde das „Bonfire“ am Abend intern eröffnet. 200 Gäste aus Politik und Wirtschaft sowie Mitarbeiter der beteiligten Handwerksunternehmen und der netgo Unternehmensgruppe trafen sich, um gemeinsam mit den Geschäftsführern der Bongastro GmbH, Patrick Kruse, Benedikt Kisner und Jan Scheidsteger, die Eröffnung des Restaurants zu feiern.

Ausgewogene Mittagspause

Bevor am Samstag offiziell eröffnet wurde, konnten die Besucher das neue Restaurant in Borken besichtigen und die Speisen probieren. Das „Bonfire“ (Lagerfeuer) werde Gästen aus Borken und Umgebung eine „etwas andere“ Ganztages-Gastronomie anbieten. Geschäftsführer Jan Scheidsteger lege Wert auf frische und gesunde Angebote. Mit seinem Team möchte er besonders zur Mittagszeit eine gesunde und ausgewogene Mittagspause anbieten, heißt es in einer Mitteilung.

Eine gemütliche und ungezwungene Atmosphäre lade die Gäste auch nach dem Feierabend dazu ein, sich mit Freunden zu treffen und Zeit miteinander zu verbringen. Zentraler Treffpunkt im Restaurant sei das wärmende und gemütliche Lagerfeuer. Auch am Wochenende wird das „Bonfire“ seine Pforten geöffnet halten.

Kleine Erinnerungsreise

Die Gerichte sollen die Gäste an tolle gemeinsame Momente beim Essen erinnern – sei es der leckere Eintopf von Oma oder die Nudeln im letzten Italienurlaub. Die Speisekarte nehme die Gäste mit auf eine kleine Erinnerungsreise, so Scheidsteger. So spielen Gesundheit und Nachhaltigkeit auch auf der Getränkekarte eine wichtige Rolle.

Die Firma Leogant habe für das „Bonfire“ ein Filtersystem entwickelt, welches das lokale Leitungswasser filtriere und vitalisiere. „Wasser ist das wichtigste Lebensmittel. Für uns selbstverständlich, für viele Menschen auf der Erde jedoch knapp und purer Luxus“, so Scheidsteger. Darum unterstütze man „Viva con agua“ – eine gemeinnützige Initiative, die weltweit mit zahlreichen Projekten Menschen den Zugang zu frischem Wasser ermöglicht.

Quelle: pd @Borkener Zeitung

Pressefundstück: Ein Wohnzimmer für alle

Dieser Jahreswechsel läuft für Jan Scheidsteger auf eine Punktlandung hinaus. Am Samstag werden sein Team und er das Restaurant Bonfire an der Weseler Straße eröffnen.

BORKEN. Dieser Jahreswechsel läuft für Jan Scheidsteger auf eine Punktlandung hinaus. Am Samstag werden sein Team und er das Restaurant Bonfire an der Weseler Straße eröffnen. Die heiße Phase bis dahin werden ihn und sein Team auf Trab halten. Schließlich soll sein für Borken neuartiges Gastro-Konzept auch auf Dauer zünden. „Das wird es“, gibt sich der Hamburger zuversichtlich.

Scheidsteger (41) hat mit den Netgo-Gründern Benedikt Kisner und Patrick Kruse eine eigene Tochter-Firma für alle Gastro-Aktivitäten des IT-Unternehmens ins Leben gerufen. Das Besondere am Bonfire (Lagerfeuer) ist, dass es den Beschäftigten im Basecamp, dem neuen Hauptquartier am westlichen Stadtrand, nicht nur als hippe Kantine dient, sondern darüber hinaus für alle Freunde der kreativen Küche öffnet – sowohl mittags als auch abends.

„Reisekarte“ statt „Speisekarte“

„‚Kantine‘ bitte aus dem Wortschatz streichen. Vergiss alles, was du damit verbindest“, fordert Scheidsteger augenzwinkernd auf. Die Speisekarte versteht er eher als „Reisekarte“ – zu Gerichten, die an früher erinnern, in denen man Heimat – oder Urlaub – schmecken kann. Spanische Chorizo steht auf der Karte neben Eintopf und Münsterländer Forellenfilet. Gesunde Kost mit regionalen Produkten – auch das gehört zu der Zutaten-Liste von Scheidstegers Konzept. Für den „schnellen Teller“ gibt es mittags ein Buffet.

Drinnen stehen 148 Plätze zur Verfügung, im Sommer wird eine Außengastronomie hinzukommen. Design und Gestaltung wirken bis ins Detail durchdacht. Holz, Metall, Backstein und Glas prägen das Bild. Mitten im Raum das „Lagerfeuer“ – ein Gaskamin, davor zwei langgestreckte Ledersofas zum Gemütlichmachen – dies sei das „urbane Wohnzimmer“, so Scheidsteger. Überhaupt gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Sitzplätze. Sessel, Schaukelstühle, Hocker – es soll ungezwungen und geerdet zugehen. Das Interieur macht im Vergleich zur hochmodernen IT-Firma nebenan einen sehr „analogen“ Eindruck. Bildschirme und ähnliches sind an den Wänden nicht zu finden.

Analoge Atmosphäre

Auf ein digitales Gimmick haben Scheidsteger und Co. indes nicht verzichtet. Wer sein Handy auf eines der hauseigenen Gläser mit dem Lagerfeuer-Logo richtet, wird über eine sogenannte Nahfeldkommunikation auf die Bonfire-Homepage geleitet – um dort beispielsweise schon mal die nächste Reservierung klarzumachen.

Neben Wein, Bier, Craft Beer und vielem mehr birgt die Getränkekarte etwas Besonderes: Wasser. Hierfür hat Scheidsteger eine eigene Zapfanlage einbauen lassen. Durch ein spezielles Verfahren werde das Wasser „vitalisiert“, wodurch aus Leitungswasser praktisch Quellwasser werde. Nur das erste Glas kostet den Gast 2,50 Euro, danach kann sich jeder, so viel er will, nachschenken. Je 25 Cent gehen an die Hamburger Entwicklungshilfeorganisation Viva con aqua.

Nach letzten Handwerkerarbeiten über den Jahreswechsel wird am 2. Januar die Küche „hochgefahren“. Die Mitarbeiter bewirten dann ihre Familien und Freunde. Am 3. Januar findet ein Eröffnungsabend für geladene Gäste statt. Am 4. Januar ab 12 Uhr brennt das Lagerfeuer erstmals für alle.

Quelle Text und Bild: Peter Berger @Borkener Zeitung

Pressefundstück: Netgo will Anfang November umziehen

In zweieinhalb Monaten will die Netgo-Gruppe mit ihren Mitarbeitern aus den viel zu kleinen Büros an der Landwehr in das neue „Basecamp“ an der Weseler Straße umziehen. Die Sparkasse will ihre neue Filiale nebenan schon früher eröffnen.

BORKEN. So ganz hat es mit dem ehrgeizigen Zeitplan nicht geklappt. Im September wollte die Netgo-Gruppe eigentlich ins neue „Basecamp“ an der Weseler Straße einziehen. „Wir peilen für den Umzug das erste November-Wochenende an“, sagt Geschäftsführer Benedikt Kisner nun.

Selbst danach sieht es von außen aktuell nicht aus. „Innen sind wir schon deutlich weiter“, sagt Kisner jedoch. Der Fassadenbau hat länger gedauert, das Wetter zu Jahresbeginn sei ein Problem gewesen und hinzu seien Lieferschwierigkeiten bei einigen Teilen gekommen. Zwei Monate Verzug sind bei einem 167 Meter langen und neun Millionen Euro teuren Bauprojekt nichts Ungewöhnliches. Kisner drückt aber weiter aufs Tempo: „Wir müssen da bald rein.“ In der alten Zentrale an der Landwehr stapeln sich die Mitarbeiter fast. Kisner selbst hat dort schon keinen eigenen Schreibtisch mehr.

Restaurant soll zum Umzug eröffnen

Zeitgleich mit dem Umzug soll mit dem „Bonfire“ auch das integrierte Restaurant eröffnen. Der Geschäftsführer freut sich riesig auf das Gesamtpaket: „Das wird sehr stylisch“, sagt er und lacht.

Ins Netgo-Gebäude zieht dann auch wieder das Gründerzentrum der Stadt Borken mit ein. Schon am jetzigen Standort auf dem ehemaligen Kasernengelände ist das Gründerzentrum Untermieter bei Netgo. An der Weseler Straße bekommen die Gründer eine hochmoderne Arbeitsumgebung. Die Verträge dazu sind mittlerweile unterschrieben. Für den Umzug des Gründerzentrums peilt die Stadtverwaltung den November an.

Einen Monat früher will die Sparkasse Westmünsterland ihre neuen Räume auf dem Netgo-Grundstück neben der Nina-Winkel-Straße beziehen. Den Oktober hat sich die Bank für den Umzug vorgemerkt, sagt eine Unternehmenssprecherin. Mit der Eröffnung in Hovesath wird die Sparkasse ihre Filialen an der Weseler Landstraße, an der Boumannstraße und am Dülmener Weg schließen. Die dortigen Mitarbeiter wechseln dann in die neue Filiale. Einen genauen Termin für den Umzug gibt es noch nicht.


Quelle Text und Bild: Sven Kauffelt @Borkener Zeitung

Pressefundstück: Im „Basecamp“ geht‘s voran

Neue Netgo-Zentrale

Kahle Wände, Kabelsalat und endloser Estrich – noch braucht es Fantasie, viel Fantasie, um sich vorzustellen, wie es im „Basecamp“ von Netgo in gut vier Monaten aussehen wird. Im neuen Hauptquartier des IT-Unternehmens am Borkener Westend ist die Rohbau-Phase so gut wie abgeschlossen, inzwischen geht es an die Innenraumgestaltung.

HOVESATH. Benedikt Kisner und Patrick Kruse, die beiden Geschäftsführer, stehen im Obergeschoss des 167 Meter langen Hauptgebäudes. „Wir wollen eine offene Atmosphäre schaffen, die Raum für Kommunikation und Kreativität schafft, aber auch genügend Rückzugsmöglichkeiten für stilles Arbeiten“, sagt Kisner. Mit den Schreibtischwüsten einstiger Großraumbüros soll der künftige „Open Space“, der offene Raum, nichts mehr gemein haben. „Das wird schon ganz schön stylish“, verspricht Kisner. Das spacige Schwarz der Raumdecke ist erst der Anfang. Über den Arbeitsplätzen würden demnächst Segel angebracht, die nicht nur optisch was hermachen sollen, sondern auch praktische Zwecke erfüllen. Konkret: für eine angenehme Akustik und ein gutes Raumklima sorgen.

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Mitarbeiter-Motivation hochhalten durch Ausstattung

Die Details, die die Mitarbeiter-Motivation hochhalten sollen, erschöpfen sich aber nicht nur in Deckensegeln und Kaffeemaschinen alle paar Meter. Das Auditorium soll mit modernster Veranstaltungstechnik nicht nur Präsentationen dienen, Kisner erwähnt als Verwendungszweck auch ausdrücklich: zocken, sprich spielen. Chillen ist auch möglich: Eine Dachterrasse erlaubt den weiten Blick Richtung Westen, körperlich fit halten können sich die Beschäftigten im hauseigenen Gym. Im Erdgeschoss gibt’s bald lecker Essen. Den Begriff „Kantine“ hat Kisner aus seinem Wortschatz gestrichen. Das „Bonfire“ solle ein gastronomischer Anziehungspunkt für alle werden, sagt er.

Solche Ausstattungsmerkmale verstehen Kisner und Kruse aber nicht als hippe Mätzchen. Sie sind Ausdruck einer Unternehmenskultur, in der Arbeits- und Freizeit an Ort und Stelle ineinanderfließen können. Viel Wert werde auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie gelegt. Die Großtagespflege in Räumen an der straßenabgewandten Seite des Hauptgebäudes bietet Platz für neun Mitarbeiter-Kinder.

Einzug im Oktober

Kisner und Kruse peilen den Oktober für den Einzug an. „Wir platzen in unserem jetzigen Quartier aus allen Nähten“, sagt Kruse. Das Gebäude eingangs des Gewerbeparks an der Landwehr war ursprünglich für 45 Mitarbeiter ausgelegt, beherbergt inzwischen 140 Leute. Im neuen Hauptquartier (Investitionsvolumen: neun Millionen Euro) wird Platz für 180 Beschäftigte sein. Eine Vergrößerung des Basecamps dürfte nur eine Frage der Zeit sein. Die dafür nötige Fläche hat Netgo schon.


Quelle: Borkener Zeitung, Fotos & Text: Peter Berger

NETGO feiert Richtfest seiner neuen Unternehmenszentrale in Borken

Dienstag, 21.05.2019 – Die NETGO Unternehmensgruppe GmbH feierte am 13.05.2019 Richtfest seines zukünftigen Unternehmenssitzes in Borken. Mit rund 300 geladenen Gästen wurde das „Basecamp“ im feierlichen Ambiente von den Geschäftsführern Benedikt Kisner und Patrick Kruse offiziell ange“richtet“.

Gemäß münsterländischer Tradition wurde der Zimmermannsspruch auf dem Dach des Gebäudes aufgesagt und das Basecamp mit dem Zerschlagen der Schnapsgläser eingeweiht.

Zeitkapsel für die Nachwelt

Ein besonderes Präsent erhielten die Bauherren von ihren Mitarbeitern. Diese sammelten Glückwünsche und Grüße für eine Zeitkapsel, um diese von Kisner und Kruse auf dem Grundstück als symbolischen Nachlass für die Nachwelt vergraben zu lassen. Grund hierfür war die archäologische Untersuchung, die vor Baubeginn Anfang 2018 auf dem Grundstück stattfand, jedoch keine Funde zutage führte.

Neues Zuhause mit vielen Highlights

Das Basecamp wird das neue Zuhause der NETGO GmbH. Auf einer Gesamt-Grundstücksfläche von 21.000 m² wird eine Nutzfläche von 5.500 m² errichtet. Nach aktuellen Planungen soll diese ab September 2019 Platz für 180 Mitarbeiter bieten. Abwechslungsreich gestaltete Arbeitsbereiche, Team-Plätze, Wohlfühl- und Ruhezonen sollen die Produktivität erhöhen und die Kreativität fördern. Ein eigenes Fitnessstudio wird die Mitarbeiter fit und gesund halten und einen Kontrast zum überwiegend sitzenden Büroalltag bieten. Auch eine neue Kindertagespflege wird geschaffen, die Mitarbeitern und Familien aus der Umgebung zur Verfügung stehen soll.

Ein besonderes Highlight wird der eindrucksvolle Gastronomiebereich des Basecamps werden. Das Restaurant „bonfire“ wird mit einem außergewöhnlichen Restaurantkonzept nicht nur die NETGO Mitarbeiter kulinarisch verwöhnen, sondern ein moderner Anlaufpunkt für die Öffentlichkeit werden. Gemütlich und urban, mit warmen Tönen, viel Holz und einem knisternden Kamin wird das Restaurant zum Verweilen einladen. „Das bonfire wird ein Kreativplatz und eine Wohlfühloase, in der viel Herzblut von uns steckt“, so Benedikt Kisner, Geschäftsführer der NETGO-Unternehmensgruppe.

Durch die nicht alltägliche Ausstattung des Basecamps möchte sich NETGO als gern gesehenen Arbeitgeber positionieren und dem Fachkräftemangel entgegenwirken.

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Pressefundstück: Netgos Ziel bleibt der September

Das schlechte Wetter bringt den Zeitplan für die neue Netgo-Zentrale etwas durcheinander. Geschäftsführer Benedikt Kisner will vom Ziel aber nicht abweichen: Ende September soll das „Basecamp“ fertig sein.

HOVESATH. Arbeiten bei Netgo soll Spaß machen, das haben sich die Geschäftsführer Patrick Kruse und Benedikt Kisner auf die Fahnen geschrieben. Für die Arbeiter auf der Baustelle des neuen Firmensitzes an der Weseler Straße gilt das aktuell eher nicht. Windböen peitschen den Regen in die oberen Stockwerke. Die haben noch keine Fensterscheiben, weil der Wind das aktuell nicht zulässt. „Sauwetter“, sagt Benedikt Kisner.

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Für den angepeilten Fertigstellungstermin Ende September wird es eng, auch weil es beim Fassadenbau Verzögerungen gegeben hat. Der Firmenchef will davon jedoch nichts wissen: „Das muss klappen.“ Schließlich sitzen ihm die Mitarbeiter im Nacken. Die jetzige Zentrale an der Landwehr war ausgelegt für 45 Mitarbeiter. Aktuell arbeiten dort rund 120. In Kisners altem Büro sitzen aktuell elf oder zwölf Leute. „Ich bin vor allem beeindruckt, dass alle dabei noch so viel Spaß haben“, sagt er. Seine Vermutung: „Die Perspektive spielt dabei sicher eine Rolle.“ Verzögerungen wären deshalb weniger witzig.

Neun Millionen Euro investieren Kisner und Kruse in den neuen Firmensitz. Ein Restaurant, ein Fitnessstudio und eine firmeneigene Kita sind die Aushängeschilder des „Basecamps“. Das ist allerdings auch noch nicht in seiner ganzen Länge zu sehen. Der erste Bauabschnitt wird 167 Meter lang sein. Gut 40 davon fehlen noch. Bis Ostern, so der Plan, soll der Rohbau komplett stehen. Für rund 180 Mitarbeiter soll das Gebäude dann zunächst Platz bieten. Später sind weitere Bauabschnitte vorgesehen. Gearbeitet wird dann in transparenten, großen Räumen. Damit es schön wird, muss aber bald der Innenausbau beginnen – am besten ohne Wind.

Quelle: Borkener Zeitung, Sven Kauffelt

NETGO sorgt für Stärkung im Basecamp

  • NETGO-Basecamp wird auch Anlaufstelle für kulinarische Highlights
  • Planungen mit renommierten Gastro-Experten sind bereits abgeschlossen
  • Bereits jetzt werden Mitarbeiter für die Gastronomie gesucht

Borken, 26. Oktober 2018 – Schon lange steht fest, dass die NETGO Unternehmensgruppe im Borkener Westen ein neues Basecamp errichtet, das bis zu 180 Mitarbeitern einen neuen Anlaufpunkt zum Arbeiten und Kreativsein bietet. Jetzt ist klar: Die Öffentlichkeit wird noch mehr von dem neuen Standort profitieren als es bisher bekannt war. Denn die IT-Experten der NETGO Unternehmensgruppe haben sich mit einem renommierten Gastro-Berater zusammengetan, um ein außergewöhnliches Restaurant-Konzept für die Region auf die Beine zu stellen.

Gemütlich und urban, mit warmen Tönen, viel Holz und einem knisternden Kamin – das NETGO-Restaurant wird unter dem Namen „bonfire“ laufen und sieht in den ersten Entwürfen bereits urgemütlich aus. Der zentrale Gedanke dabei: Das Lagerfeuer, auf englisch „bonfire“, wird in ein kulinarisches Erlebnis übertragen. Einfach zusammenkommen, zusammensitzen, essen, trinken, kommunizieren, klönen. NETGO lädt in den Räumen zum Verweilen ein, für Mitarbeiter und externe Gäste – und zwar von mittags bis abends, sieben Tage die Woche und am Wochenende soll es mit einem Brunch-Buffet losgehen.

„Wir wollten keine weitere Kantine, sondern etwas Großes für die Region und für unsere Teams schaffen. Wir setzen auf moderne, internationale Speisen und werden viele Lebensmittel von lokalen Erzeugern beziehen. Das ‚bonfire’ wird ein Kreativ-Platz und eine Wohlfühloase, in der viel Herzblut von uns steckt“, so Benedikt Kisner, Geschäftsführer der NETGO-Unternehmensgruppe.

Den Gastro-Experten Jan Scheidsteger haben die IT-Experten mit ihrer Vision bereits überzeugt. Und das will was heißen: Denn Jan Scheidsteger ist in der Gastroszene kein Unbekannter. Der 40-jährige hat unter anderem das Hard Rock Cafe in Hamburg geplant und eröffnet. Außerdem ist er auf der ganzen Welt unterwegs, um Gastrotrends aufzuspüren und frische Ideen in die Tat umzusetzen. In den letzten Monaten hat er seinen Fokus neben den Metropolen dieser Welt aber auch auf Borken gerichtet. Denn als Sparringspartner hat er mit dem NETGO-Team an „bonfire“ gearbeitet.

Nach den ersten Gesprächen und der umfangreichen Planung war der Hamburger bereits so fasziniert, dass er auch operativ in das Konzept einsteigen wird, sodass er Anfang dieser Woche gemeinsam mit den Inhabern der Netgo Unternehmensgruppe, Benedikt Kisner und Patrick Kruse, die bongastro GmbH gegründet hat. Aktuell ist er bereits im Münsterland und führt die ersten Bewerbungsgespräche, um ab September 2019 das „bonfire“ mit kreativem Geist zum Leben zu erwecken.

Weitere Informationen und bereits veröffentlichte Stellenausschreibungen finden Interessierte bereits jetzt unter www.bonfire-restaurant.de.

NETGO setzt Spatenstich für neue Firmenzentrale

Neuer Standort im Borkener Westen soll bis zu 80 neue Arbeitsplätze schaffen

Die NETGO Unternehmensgruppe investiert 9 Mio. Euro in den Standort Borken und baut im Westen der Stadt seine neue, hochmoderne Unternehmenszentrale. Mit dem Spatenstich auf dem neuen Gelände haben die Geschäftsführer Benedikt Kisner und Patrick Kruse, Landrat Dr. Kai Zwicker, Borkens Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing neben technischen Beigeordneten Jürgen Kuhlmann und Architket Jörg Hetkamp die offizielle Bauphase für das Großprojekt eingeläutet.

Bis zum Sommer 2019 sollen die Bauarbeiten des ersten Bauabschnittes andauern. Eine Nutzfläche von zunächst 5.500m² soll den Mitarbeitern moderne Arbeitsplätze bieten. „Obwohl wir alle Möglichkeiten des modernen Arbeitens ausnutzen, reicht unsere heutige Fläche nicht mehr aus,“ berichtet NETGO Geschäftsführer Patrick Kruse. Ursprünglich für 40 Mitarbeiter geplant, beherbergt die aktuelle Zentrale bereits über 100. „Wir sind froh, dass unsere Mitarbeiter die inzwischen sehr beengende Arbeitsumgebung mit Humor und Stolz nehmen. Nun ist es jedoch höchste Zeit für eine Erweiterung,“ ergänzt Benedikt Kisner, ebenso Geschäftsführer der NETGO.

Freuen darf sich die NETGO-Belegschaft nicht nur auf mehr Platz. Ein außergewöhnliches Arbeitsumfeld soll entstehen. „Uns gefällt dieser Silicon Valley Flair von Google, Facebook & Co. Wir möchten den Mitarbeitern mehr bieten, als nur schicke Schreibtische,“ erklärt Kisner. Abwechslungsreich gestaltete Arbeitsbereiche, Team-Plätze, Wohlfühl- und Ruhezonen sollen den Spaß an der Arbeit erhöhen und die Kreativität fördern. Ein eigenes Fitness-Studio soll die Mitarbeiter gesund halten, eine Kindertagespflege wird nicht nur für den Nachwuchs der Belegschaft zur Verfügung stehen. Ein besonderes Highlight wird der neue Gastronomiebereich werden, welcher ebenso der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden soll. Gemeinsam mit einem Hamburger Gastro-Profi wird derzeit an einem außergewöhnlichen Konzept gefeilt. Mit all diesen Maßnahmen erhoffen sich Kisner und Kruse Mitarbeiter zu binden und dem Fachkräftemangel entgegenwirken zu können.

Eine Erweiterung am erst 2010 errichteten Zentralgebäude an der Landwehr in Borken ist nicht mehr möglich. Nachbargebäude und Bürocontainer konnten das Wachstum nur kurzfristig kompensieren. Inzwischen sind auch diese Möglichkeiten an ihre Grenzen gestoßen. „Damals hatten wir keine Ahnung, dass sich unser Unternehmen so rasch entwickeln wird,“ blickt Kruse zurück.

Um beim „Basecamp“, wie NETGO seinen neuen Firmensitz nennt, auch für die Zukunft vorzusorgen, haben Kisner und Kruse insgesamt 21.000m² Grundstücksfläche von der Stadt Borken erworben. In zwei weiteren Bauabschnitten kann das Basecamp noch weiter wachsen.

Die derzeitige Zentrale an der Landwehr wird nach Fertigstellung des Neubaus zum Verkauf oder zur Vermietung stehen. Ein Parallelbetrieb beider Standorte ist laut Kisner und Kruse nicht zielführend.

Pressefundstück: Netgo stellt Pläne für Neubau im Borkener Westen vor

Das IT-Unternehmen Netgo plant eine neue Zentrale im Borkener Westen (die BZ berichtete). Am Freitag stellten die Geschäftsführer Benedikt Kisner und Patrick Kruse die Pläne für das „Rundum-Sorglos-Paket“ vor.

BORKEN. Das IT-Unternehmen Netgo hat am Freitag seine Pläne für eine neue Firmenzentrale im Borkener Westen vorgestellt. Zwischen der Weseler Landstraße und der Weseler Straße entsteht ein langgezogener Gebäudekomplex mit über 5100 Quadratmetern Nutzfläche. Die Investitionssumme beziffern die Netgo-Geschäftsführer Patrick Kruse und Benedikt Kisner auf rund acht Millionen Euro.

Das Unternehmen hat entlang der Weseler Straße eine Fläche von 21.000 Quadratmeter von der Stadt Borken gekauft (die BZ berichtete). Etwa ein Drittel davon soll ab Mitte kommenden Jahres bebaut werden. Der Borkener Architekt Jörg Hetkamp stellte am Freitag im Rathaus einen Entwurf mit „dynamischer Ausstrahlung“ vor, wie er ihn selbst beschrieb.

Benedikt Kisner hatte die Aufgabe für den Planer zuvor so beschrieben: „Wir hatten ein vom Zuschnitt her denkbar ungünstiges Grundstück, auf dem wir unsere hohen Ansprüche verwirklicht sehen wollten mit einem Entwurf, der unserem Selbstverständnis entspricht: modern, aufstrebend, zielstrebig.“ Mit dem Ergebnis können sich Kisner und Kruse „super identifizieren“.

Parallel zur Weseler Straße entsteht ein Gebäudekomplex, in dem bis zu 180 Mitarbeiter Platz finden können. Der prägnante vordere Gebäudeteil wird unter anderem eine Gastronomie und ein Fitnessstudio für die Mitarbeiter beherbergen. Auch eine Kindertagesstätte für sieben bis neun Kinder von Mitarbeitern ist geplant. Innenansichten wurden am Freitag noch nicht gezeigt. Kisner erklärte jedoch, man wolle „ein Umfeld schaffen, in dem Arbeit Spaß macht“. Die Fassade werde von Glas dominiert, sagte Architekt Hetkamp, außerdem werde es breite Flure und offene Zonen geben, um viel Kommunikation zu ermöglichen. „Wir wollen eine Art Startup-Flair“, sagte Kisner.

Jürgen Kuhlmann, der Technische Beigeordnete der Stadt Borken, freut sich mit dem prägnanten Neubau auf ein neues „Entrée“ in die Stadt von Südwesten her: „Das passt von der Architektur her wunderbar.“ Die Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing betonte, dass die frühzeitige Einbeziehung der Anwohner durch Stadt und Netgo entscheidend gewesen sei. Am Donnerstag wurde den Nachbarn der Entwurf vorgestellt. Dies sei „beispielhaft“ für kommende Vorhaben. Benedikt Kisner ist sicher, dass man sich gut vertragen werde: „Die zweigeschossige Bauweise ist für alle Beteiligten eine gute Lösung.“

Er hofft, dass der Umzug in das „Rundum-Sorglos-Paket“ Ende des Jahres 2018 über die Bühne gehen kann. Laut Jürgen Kuhlmann ist ein anvisierter Baustart Mitte des kommenden Jahres realistisch. Die restliche Fläche entlang der Weseler Straße bis zu den Einkaufsmärkten hat Netgo als Reserve für weitere Bauabschnitte gekauft. „Das war uns ganz wichtig“, sagt Kisner, „denn wir haben noch viel vor.“

In den kommenden Jahren will die Stadt zudem die Weseler Straße zu einer Allee umbauen. Die Kreuzung zur Weseler Landstraße soll dann ein Kreisverkehr werden. Ein Baustart ist allerdings noch völlig offen, erklärte Jürgen Kuhlmann.

Quelle: Borkener Zeitung
Autor: Sven Kauffelt