IHK-Projekt „Partnerschaft Schule-Betrieb“

Borken. – Die Jodocus Nünning Gesamtschule in Borken hat heute (26. Juni 2018) Kooperationsvereinbarungen mit gleich vier Unternehmen geschlossen. Die BOMA Maschinenbau GmbH, NETGO GmbH, Rehms Druck GmbH und Vesuvius GmbH werden die Schule bei der Berufsorientierung unterstützen. Die Zusammenarbeit ist eingebunden in das Projekt „Partnerschaft Schule-Betrieb“ der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen.

Die Borkener Gesamtschule befindet sich noch im Aufbau und ist jetzt in der 9. Klasse angekommen. Berufsorientierung und die Zusammenarbeit mit Unternehmen sind wichtige Bausteine im pädagogischen Konzept. Von NETGO, Rehms Druck und Vesuvius ist bereits die Vorgänger-Realschule unterstützt worden. Mit BOMA Maschinenbau konnte ein weiteres renommiertes Unternehmen für diese Aufgabe gewonnen werden.

Vier Partnerunternehmen für Gesamtschule

Hauptziel des IHK-Projektes ist es, die Schülerinnen und Schüler bei der Berufsorientierung sowie die Unternehmen bei der Sicherung des Fachkräftenachwuchses zu unterstützen. „Viele Jugendliche haben nur ungenaue Vorstellungen von einer betrieblichen Ausbildung und den guten Karrierechancen, die sie bietet“, erklärt IHK-Projektmitarbeiterin Melanie Vennemann. Die Partnerunternehmen seien dank ihres großen Tätigkeitsspektrums bestens geeignet, „den Schülern die Vielfalt und Wirklichkeit der Arbeitswelt zu zeigen, mit ihren Möglichkeiten, aber auch mit ihren Anforderungen“, so Vennemann weiter.

Bewährte Maßnahmen, die bereits in der Realschule umgesetzt worden waren, fließen als Bausteine in das Berufsorientierungskonzept der Gesamtschule ein. Zusätzliche Angebote will die Gesamtschule mit dem neuen Partner BOMA Maschinenbau entwickeln.

Die Schülerinnen und Schüler aber auch die Lehrkräfte werden zu Betriebsbesichtigungen und Praktika eingeladen, um Einblicke in die Arbeitsweise der Betriebe zu erhalten. Weiter werden die Möglichkeiten der Zusammenarbeit und das Ausbildungsangebot in Lehrerfachkonferenzen präsentiert. Unternehmer und Ausbilder unterstützen den Unterricht, in dem sie über die Praxis berichten und sich den Fragen der Schüler stellen. Zudem gehen Auszubildende als IHK-Ausbildungsbotschafter in die Schulklassen, um über Ausbildungsberufe zu informieren.

Bei „Partnerschaft Schule-Betrieb“ geht es aber nicht nur um Berufsorientierung. Mit dem Projekt wolle die IHK die Unternehmen auch bei der Sicherung des Fachkräftenachwuchses unterstützen, erläutert IHK-Projektmitarbeiterin Vennemann. „Der Schlüssel zum Erfolg ist das persönliche Kennenlernen: Die Schüler erkennen ihre Interessen und das Unternehmen findet Talente, die es zu fördern lohnt, auch wenn das Zeugnis auf den ersten Blick etwas anderes sagt.“

Schulleiterin Friederike Krämer-Brand freut sich sehr, dass die bestehenden Unternehmenskooperationen der Realschule übernommen werden konnten und mit BOMA Maschinenbau ein weiterer Partner gefunden wurde. „Die Betriebe haben in der Region eine lange Tradition und einen im Hinblick auf berufliche Ausbildung sehr guten Ruf. Für die Schulentwicklung sind diese Kooperationen ein wichtiger Baustein und wir sind uns sicher, dass alle Seiten sehr davon profitieren werden“, so Krämer-Brand.

Die IHK Nord Westfalen bietet allen Schulen und Unternehmen in ihrem Bezirk Unterstützung bei der Anbahnung von Kooperationen an. Ansprechpartnerinnen für das Projekt „Partnerschaft Schule-Betrieb“ sind im Münsterland Inna Gabler, Telefon 0251 707-305, und Melanie Vennemann, Telefon 0251 707-304.

Informationen im Internet:
www.ihk-nw.de/schule-betrieb

Quelle: PM IHK-Nord Westfalen