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Pressefundstück: Netgo startet im Februar

Eigentlich wollte Netgo noch in diesem Herbst mit dem Bau einer neuen Zentrale für das IT-Unternehmen beginnen. Seit dieser Woche liegt auch die Baugenehmigung vor. Aber: Da es auf dem geplanten Baugrundstück entlang der Weseler Straße Spuren einer eisenzeitlichen Siedlung geben könnte, muss die Firma das Gelände zunächst von Archäologen untersuchen lassen.

Die Bauarbeiten für die neue Zentrale des IT-Unternehmens Netgo beginnen voraussichtlich im Februar. Das erklärte Geschäftsführer Benedikt Kisner gegenüber der BZ. Wie berichtet, hat Netgo ein 21.000 Quadratmeter großes Grundstück entlang der Weseler Straße gekauft. Ursprünglich sollte der Bau bereits in diesem Herbst beginnen. „Das hat aus verschiedenen Gründen aber nicht geklappt“, sagt Kisner nun.

In dieser Woche hat die Stadt Borken die Baugenehmigung erteilt. Allerdings mit der Auflage, das Gelände von Archäologen des Landschaftsverbands LWL untersuchen zu lassen. Dr. Carolin Steimer, Sprecherin des LWL, erklärt auf BZ-Nachfrage, dass die Untersuchung eine Fortsetzung der Grabungen in Hovesath im Jahr 2009 seien. Die Archäologen gehen davon aus, dass es auch auf dem Netgo-Gelände Spuren einer eisenzeitlichen Siedlung geben könnte.

Anfang 2019 könnten die ersten Mitarbeiter umziehen

Zwei Wochen soll die Suche dauern – sofern die Archäologen nichts finden. Für einen Baustart sei es dann zu spät, sagt Benedikt Kisner. „Bevor wir auf dem lehmigen Untergrund dann eine Schlammschlacht erleben, warten wir lieber noch ein paar Monate“, erkärt der Geschäftsführer.

In einem ersten Bauabschnitt will Netgo rund ein Drittel der 21.000 Quadratmeter bebauen. Der Rest des Grundstücks, das von der Weseler Landstraße bis zu den Einkaufsmärkten reicht, dient zunächst als Reserve. Anfang 2019, so der Plan, sollen die ersten Mitarbeiter umziehen.

 

Quelle: Borkener Zeitung

Autor: Sven Kauffelt

Foto: Markus Schönherr, NETGO GmbH

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