Gesamtschule Borken-Raesfeld und NETGO kooperieren

„Jüngster Partner im IHK-Projekt“ – Gesamtschule Borken-Raesfeld und NETGO kooperieren

Borken/Raesfeld. – Die Gesamtschule Borken-Raesfeld und die NETGO Unternehmensgruppe GmbH in Borken sind offizielle Kooperationspartner im Projekt „Partnerschaft Schule-Betrieb“ der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen.

Schulleiter Axel Heinz und NETGO-Ausbildungsleiter Klaus Lechtenberg unterzeichneten gestern (24. April) in Borken eine entsprechende Vereinbarung mit der IHK.

Für die Gesamtschule Borken-Raesfeld ist es die erste Partnerschaft in dem IHK-Projekt, für das IT-Unternehmen NETGO die vierte. Hauptziel ist es, die Schülerinnen und Schüler bei der Berufsorientierung sowie die Unternehmen bei der Sicherung des Fachkräftenachwuchses zu unterstützen.

Jüngster Partner im Projekt

Über 390 Partnerschaften zwischen Schulen und Unternehmen hat die IHK Nord Westfalen im Münsterland und in der Emscher-Lippe-Region schon geschlossen. Doch: „So etwas hatten wir noch nie“, berichtet IHK-Mitarbeiterin Melanie Vennemann. Denn die Gesamtschule Borken-Raesfeld ist nicht einmal ein Jahr alt. Bislang gibt es nur die fünfte Jahrgangsstufe. Während die meisten Schulen ihre Partnerunternehmen vor allem für die Berufsorientierung ab der achten Klasse nutzen, „läuft hier die Zusammenarbeit buchstäblich von Anfang an“, freut sich Vennemann über das Engagement beim „jüngsten Partner im Projekt“.

Kooperation vereinbart: Schulleiter Axel Heinz (l.) und NETGO-Ausbildungsleiter Klaus Lechtenberg

Schüler und Lehrer können sich bei Betriebsbesichtigungen über Ausbildungsmöglichkeiten bei dem IT-Dienstleistungsunternehmen informieren und den Arbeitsalltag kennenlernen. „NETGO ist Ansprechpartner in nahezu allen IT-Fragen, angefangen bei der intensiven Analyse und Beratung bis hin zur Installation und Instandhaltung von EDV-Systemen unterschiedlichster Art“, erklärt Ausbildungsleiter Lechtenberg.

Keine Hürden im Kontakt

Kein Problem ist es deshalb für NETGO, der Schule regelmäßig Hardware zur Verfügung zu stellen, um beispielsweise im Fach „Informationstechnische Grundlagen“ den Unterschied zwischen einem PC und einem Server zu veranschaulichen. Damit von Anfang an möglichst keine Hürden im Kontakt zwischen Schülern und Unternehmen entstehen, steht ein Auszubildender als Ansprechpartner zur Verfügung.

Zukünftig sollen Fachkräfte des IT-Unternehmens in den höheren Jahrgangsstufen regelmäßig Veranstaltungen anbieten und zum Beispiel darüber informieren, welche Rolle eine Facebook-Seite bei der Bewerbung um einen Ausbildungsplatz spielt. NETGO reserviert außerdem Plätze für Schülerbetriebspraktika und entsendet ihre IHK-Ausbildungsbotschafter in die Schule.

Der richtige Partner für die Gesamtschule

Schulleiter Axel Heinz betont: „Wir freuen uns sehr über diese Partnerschaft unter dem Dach des IHK-Projekts, das unseren Schülern, aber auch den Lehrern die Chance bietet, Betriebe und Ausbildungsberufe hautnah kennenzulernen.“ NETGO sei der richtige Partner für die Gesamtschule, „zumal wir als Schule der Zukunft unseren Schülern den sicheren Umgang mit digitalen Medien vermitteln wollen“, nannte Heinz einen Schwerpunkt.

Bei „Partnerschaft Schule-Betrieb“ gehe es eben nicht nur um Berufsorientierung, erläutert Melanie Vennemann von der IHK. „Beide Seiten profitieren“, betont sie. „Die Schüler erkennen schneller ihre beruflichen Interessen und die Unternehmen bekommen die Chance, frühzeitig Talente zu entdecken und für eine Ausbildung zu begeistern, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken“. Der Schlüssel zum Erfolg „ist das persönliche Kennenlernen“, sagt die IHK-Projektmitarbeiterin.

Kontakt

Die IHK Nord Westfalen bietet allen Schulen und Unternehmen in ihrem Bezirk Unterstützung bei der Anbahnung von Kooperationen an. Ansprechpartnerinnen für das Projekt „Partnerschaft Schule-Betrieb“ sind im Münsterland Inna Gabler, Telefon 0251 707-305, und Melanie Vennemann, Telefon 0251 707-304.

Informationen im Internet: www.ihk-nordwestfalen.de/schule-betrieb

Fotos: IHK
Quelle: Heimatreport

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