Ende September reisten die Gewinner des NETGO Incentives Summerfeelin‘ ins kroatische Hvar

Anfang April startete NETGO Reseller-Solutions gemeinsam mit HPE ROK und Sophos ein Incentive der Extraklasse. NETGOs Reseller konnten mit Kauf von HPE ROK- und Sophos-Produkten Punkte sammeln. Auch die Teilnahme an Webinaren und Sonderaktionen wurde mit Bonuspunkte belohnt. Die Gewinner wurden vom 22. bis 24. September auf die kroatische Insel Hvar geschickt und erlebten ein außergewöhnliches Sommerwochenende.

Auf der Insel wurde den 14 Gewinnern ein bunter Mix aus Erholung, Party und Kultur geboten. Bereits nach ihrer Ankunft durften die Gäste auf einer Guided-Tour durch die Altstadt von Split bummeln und die vielen Sehenswürdigkeiten besuchen. Im Anschluss setzte ein Katamaran zur Insel Hvar über, bevor der Abend beim geselligen Dinner im Hotel ausklang.

Am Samstag hieß es dann „Leinen los“. Mit zwei Segelbooten wurden die zahlreichen Buchten der Insel erkundet. Ein Lunch an Board ließ Summerfeelin‘ aufsteigen. Die traumhafte Aussicht auf die Insel machte Lust auf mehr. Darum knüpfte an die Erholung ein Kulturprogramm in der Altstadt von Hvar.

Am Sonntag hieß es dann Abschied nehmen und ab nach Hause. Auf die Teilnehmer wartete ein Flughafentransfer der besonderen Art. Statt mit Bus oder Taxi wurden die Gäste mit zwei Speedbooten vom Hotel in Hvar abgeholt. Voller Kraft voraus setzten diese direkt zum Flughafen in Split über.

NETGO Reseller-Solutions ist ein Geschäftsbereich der NETGO Unternehmensgruppe und unterstützt IT-Systemhäuser bei der Umsetzung ihrer Kundenprojekte. Vom Sizing über Quoting bis hin zur Installation profitieren die Partner der Reseller-Solutions vom Know-How der NETGO Unternehmensgruppe. Ein besonderer Schwerpunkt liegt hier auf Lösungen von HPE und Sophos. „Das Incentive wurde nicht nur zur Verkaufsförderung, sondern auch zum Know-How Transfer genutzt. In extra honorierten Webinaren wurden Neuheiten von HPE ROK vorgestellt oder Technologien von Sophos erläutert“, so NETGO Geschäftsführer Patrick Kruse. „Solche Events stärken den partnerschaftlichen Gedanken unseres Unternehmens.“

In Baden hat die zehnte Ausgabe der Focus-on-Future-Eventreihe stattgefunden. Referent Benedikt Kisner stellte sein Unternehmen vor und zeigte, wie man die richtigen Fachkräfte anziehen kann, indem man einfach ein bisschen anders ist.

In der historischen Villa Boveri in Baden blickten die Gäste diese Woche in die Zukunft. Dort fand am 18. September die jüngste Ausgabe der Eventreihe Focus on Future statt. Die 10. Ausgabe, wie Urs Prantl bei der Eröffnung sagte. Seit fünf Jahren schon organisiert Prantl zwei solcher Events pro Jahr – zusammen mit Julius Thomann, Damian Suter und Oliver Wegner.

Dieses Mal lautete das Thema: Es gibt keinen Fachkräftemangel, nur einen Mangel an Attraktivität. „Ein sehr aktuelles Thema“, sagte Prantl. Ein Thema, das schon sehr stark bewirtschaftet, vielleicht sogar schon plattgetreten sei. „Aber es ist noch nicht gelöst.“ Mit diesem Event wolle er und das Team hinter den Focus-on-Future-Events einen Teil zur Lösung beitragen.

Das Herzstück des Events war ein Referat von Benedikt Kisner, Mitgründer und Mitinhaber der Netgo-Unternehmensgruppe. Rund 40 Besucher kamen dafür nach Baden. Getreu dem Motto der Veranstaltung wollte Kisner zeigen, wie ein nach aussen hin attraktiv wirkendes Unternehmen keinen Mangel an guten Fachkräften zu beklagen hat.

Was sein Unternehmen so attraktiv macht? Es sei „anomal sexy“, wie Kisner es definierte. Für Kundenevents seien Unternehmen schnell bereit, Ausgaben in Kauf zu nehmen. Solche Events dürften aber auch mal „rocken“, sagte er. Das sei gut für die Kundenbindung, aber auch sehr wichtig, um die Bande zu den Mitarbeitern zu stärken.

Keine Angst davor, auch mal albern zu sein

„Unser Ziel ist es, dass jeder Mitarbeiter ein Foto seines Arbeitsplatzes daheim aufhängt“, sagte Kisner. Ein hochgestecktes Ziel. Kisner jedoch schien zuversichtlich, dass er es erreichen könne. Unternehmen sollten sich fragen, ob das, was sie gerade planen, nur kundenbindend ist, oder ob es nicht auch mitarbeiterbindend sein könnte und dann vielleicht auch mal etwas Verrücktes tun. Ein bisschen Selbstironie sei nicht schlecht.

„Das wirkt erst mal albern“, sagte Kisner und gab zu, dass er sich zunächst selbst leicht davor fürchtete. „Aber solche Auftritte kommen gut an.“ Sein Rat ans Publikum lautete daher: Falls ein Mitarbeiter mal etwas Ausgefallenes vorschlägt, dann sollte man einfach mal mitmachen.

So kam Netgo auch in den Besitz einer Loge in der Veltins-Arena – der Heimat von Schalke 04. Der Vorschlag – und die Umsetzung – kam von einem Vertriebsmitarbeiter.

Jetzt hat Netgo dafür einen prima Ort für Kundenevents, von dem auch die Mitarbeiter profitieren. „Wenn ein Mitarbeiter mal mit seinen Kumpels ein Fifa-Turnier auf der Playstation in der Loge spielen will, dann kriegt er natürlich auch den Schlüssel“, sagte Kisner.

Azubi-Schleuder für 42’000 Euro

Aus dem gleichen Grund unterhält Netgo auch die sogenannte Azubi-Schleuder. Ein Chevrolet Camaro. Kostenpunkt: 42’000 Euro. Wenn sich Auszubildende durch einen besonderen Einsatz auszeichnen, dürfen sie eine Woche damit herumfahren.

„Der Azubi ist dann der Held seiner Klasse, wenn er mit dem Wagen zur Berufsschule fährt und wir haben nie Mühe, irgendwen für Wochenendeinsätze zu finden“, sagte Kisner. Ferner gehe Netgo auch regelmässig segeln mit seinen Mitarbeitern oder gemeinsam in die Ferien.

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Ein bisschen niederländischer

Eine andere Möglichkeit, die Mitarbeiter zu binden, sei es, sie einzubeziehen. Hierfür brachte Kisner ein Konzept aus den Niederlanden in sein Unternehmen. Dieses nennt sich „overleg“, das niederländische Wort für „Überlegung“.

Der Begriff beschreibt eine spezielle Form von Meeting, für das es gemäss Kisner kein spezifisches deutsches Wort gebe. Diese Sitzungen dienen dazu, dass sich die Geschäftsleitung gemeinsam mit den Mitarbeitern neue Strategien überlegt und dass sie zusammen eine Entscheidung treffen, wie er erklärte.

„So bringt man ein bisschen Demokratie ins Unternehmen“, sagte Kisner. Als Folge davon stünden alle hinter der Entscheidung und würden solche Massnahmen deshalb zügig umsetzen.

„Zudem ist ein ehrliches Dankeschön viel mehr Wert als ein Bonus von 200 Euro auf den Monatslohn“, sagte Kisner. Wichtig sei einfach, dass man authentisch dabei sei. Dazu gehöre, dass ein Unternehmer gegenüber seinen Technikern auch mal zugebe, dass er davon nichts verstehe. Das sollte ihn nicht daran hindern, ein Lob auszusprechen.

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Und wie lockt ein für Mitarbeiter attraktives Unternehmen externe Bewerber an? Social Media. So könne man klarmachen, dass man diese Werte nicht einfach auf seine Website schreibe, sondern dass man sie auch lebe. […]

Und es funktioniert, davon ist Kisner überzeugt. „Wir erhalten Bewerbungen ohne Ende“. Netgo erhalte etwa 80 Bewerbungen pro Woche. Das erlaube der Gruppe, wirklich nur „die Crème de la Crème herauszufiltern“, sagte Kisner.

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Der Focus-on-Future-Event vermochte das Problem des Fachkräftemangels, beziehungsweise des Mangels, Fachkräfte anziehen zu können, zwar nicht lösen. „Aber mit Netgo und Benedikt Kisner haben wir nun ein Beispiel gesehen, wie man es anpacken kann“, sagte Urs Prantl anschliessend im Gespräch mit der Redaktion.

„Ich glaube nicht, dass das die einzig funktionierende Methode ist“, sagte er. „Wer anders tickt, muss es auch anders anpacken.“ Wichtig sei einfach, dass man es anpacke und dass man dabei authentisch sei.

 

Quelle: www.netzwoche.ch

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Autor: Coen Kaat

Fotos: Netzmedien

Einfühlsam, weltoffen und redselig zeigte sich Thomas Schaaf am Dienstagabend in Borken. In der Netgo-Arena stand Werder Bremens ehemaliger Trainer Jens Watermann und den etwa 50 Zuhörern Rede und Antwort.

BORKEN. Die große Welt des Fußballs war am Dienstagabend zu Gast in der Netgo-Arena im Borkener Trier. Werder Bremens ehemaliger sehr erfolgreicher Trainer Thomas Schaaf hatte sich aus der Stadt an der Weser auf den Weg nach Borken gemacht, um Jens Watermann, zwei Jahre lang Coach der SG Borken, und den etwa 50 Zuhörern Rede und Antwort zu stehen. „Borken ist ja noch schnell erreichbar“, sagte er über die über 200 Kilometer lange Entfernung, angesichts seiner ansonsten sehr viel längeren Dienstreisen.

Jens Watermann ist neben seinem Beruf als Lehrer auch Mitglied im Verband Deutscher Fußballlehrer und knüpfte dadurch Kontakte zu Thomas Schaaf bei der diesjährigen Fußballlehrer-Tagung in Wolfsburg. „Jens Watermann war so hartnäckig, dass ich einfach zusagen musste, begründete er seine Zusage zu dem Borken-Abstecher. In Zusammenarbeit mit dem Systemhaus Netgo wurde schließlich der lockere Talk vor der neu errichteten Tribüne am SG-Sportplatz realisiert.

Einfühlsam, weltoffen redselig

Und das Kommen hatte sich für die Zuhörer (einige waren zünftig in Werder-Trikots erschienen) gelohnt. Mit Thomas Schaaf stellte sich bei Weitem nicht der knurrige, wortkarge Blonde aus dem hohen Norden vor. Der Dröge, Unterkühlte und Mundfaule, der auf eine diesbezügliche Charakterisierung Johannes B. Kerners antwortete: „Deshalb haben Sie mich ja eingeladen.“ Oder auf die Frage eines jungen Werder-Fans „Können wir das heute gewinnen?“ antwortete: „Wir beiden allein nicht.“

Am Dienstagabend jedenfalls zeigte sich Thomas Schaaf als einfühlsamer, weltoffener redseliger Mensch, der als Teamplayer weiß, dass man einen Erfolg im Fußball nicht allein erreichen kann, sondern dass das nur im Verbund geht. Ebenso gewährte er weite Einblicke in sein Seelenleben.

Watermann begann seine souveräne Moderation mit der Vorstellung des Ehrengastes. Und listete dessen beeindruckenden Lebensdaten auf. So trat der 1961 in Mannheim Geborene 1972 in die Dienste des SV Werder ein, war Spieler und schließlich Cheftrainer des Clubs von der Weser und feierte mit seinem Verein drei Deutsche Meisterschaften, holte fünfmal den DFB-Pokal und wurde 1992 sogar Sieger des Europapokals der Pokalsieger. Vom Fachblatt Kicker wurde er 2004 zum Mann des Jahres sowie zum Kicker-Trainer des Jahres im deutschen Fußball bestimmt. Seine letzte Trainerstation war Hannover 96.

Thomas Schaaf als Botschafter

Doch ohne den Fußball lebt er auch heute nicht. „Das Kribbeln hört nicht auf“, verrät er und berichtet, dass er noch viel unterwegs ist. Sowohl in Sachen Trainerausbildung in den USA und Japan als auch als offizieller Spiele-Beobachter im europäischen Raum. So wird er beim Endspiel der Euro-League ebenso anwesend sein wie auch im Finale der Champions-League.

Ein weit gereister Mann, der sich sehr viel Zeit nahm in Borken und die Fragen aus dem Publikum umfassend beantwortete. Ein Mann, der schwärmt, wenn er von Sir Alex Ferguson spricht und stolz darauf ist, „ihn kennengelernt zu haben.“

Besonders breiten Raum in der Beantwortung einer Publikumsfrage nahm die Stiftung „Trauerland“ ein, bei der sich Thomas Schaaf als Botschafter engagiert. Es geht um Kinder und Jugendliche, die nahe stehende Personen verloren und damit große Probleme haben. „Wir sind eine Anlaufstation, die kostenlos ist und in die jedes Kind und jeder Jugendliche kommen kann, ob arm oder reich“, erklärt Schaaf. Und an einigen Beispielen zeigte sich, wie feinfühlig der Bremer trotz des Haifisch-Beckens Fußball-Bundesliga mit all seinen Widrigkeiten, scharfen Ecken und Verleumdungen geblieben ist.

Am Ende der Veranstaltung konnte er von Patrick Kruse, Geschäftsführer der Netgo GmbH, einen Scheck über 500 Euro für das „Trauerland“ entgegen nehmen. Vielen Zuschauern gab Thomas Schaaf am Ende noch Autogramme.

Quelle: Borkener Zeitung

Autor / Foto: Friedhelm Triphaus

Die Firma Netgo hat der Montessori-Grundschule im Rahmen der Erneuerung ihrer medialen Ausstattung zusätzlich 4 Laptops für den Unterricht gespendet.
Der Umgang mit Medien ist in der heutigen Zeit für die meisten Kinder selbstverständlich. Deswegen erlernen die Schülerinnen und Schüler bereits in der Grundschule den verantwortungsvollen Umgang mit dem PC. Sie erwerben Kenntnisse, Einsichten, Fähigkeiten und Fertigkeiten, um den Herausforderungen in einer von Medien beeinflussten Welt gerecht zu werden.

Die Firma Netgo unterstützt diesen Ansatz und ermöglicht der Montessori-Grundschule mit ihrer Spende, dass die Schülerinnen und Schüler im Unterricht lernen, selbstverständlich und selbständig mit dem Computer umzugehen. Mit Hilfe der Laptops kann das Arbeiten am PC sehr flexibel am eigenen Arbeitsplatz des Schülers/der Schülerin stattfinden und stellt so einen festen Bestandteil der Montessori-Freiarbeit dar. Mit Hilfe verschiedener Lernprogramme können die Schülerinnen und Schüler mit ausgesuchter Lernsoftware arbeiten. Die älteren Schülerinnen und Schüler schreiben erste kleine Texte am PC. Die Viertklässler erstellen im Rahmen des Unterrichts eine Themenarbeit. Hier lernen sie, wie sie effektiv Informationen aus dem Netz nutzen und wie sie ansprechend eine Arbeit gestalten können.

Stellvertretend für alle Schülerinnen und Schüler haben einige Kinder gemeinsam mit den Schulleiterinnen Sandra Gießing und Britta Huvers die Laptops in Empfang genommen.

„Jüngster Partner im IHK-Projekt“ – Gesamtschule Borken-Raesfeld und NETGO kooperieren

Borken/Raesfeld. – Die Gesamtschule Borken-Raesfeld und die NETGO Unternehmensgruppe GmbH in Borken sind offizielle Kooperationspartner im Projekt „Partnerschaft Schule-Betrieb“ der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen.

Schulleiter Axel Heinz und NETGO-Ausbildungsleiter Klaus Lechtenberg unterzeichneten gestern (24. April) in Borken eine entsprechende Vereinbarung mit der IHK.

Für die Gesamtschule Borken-Raesfeld ist es die erste Partnerschaft in dem IHK-Projekt, für das IT-Unternehmen NETGO die vierte. Hauptziel ist es, die Schülerinnen und Schüler bei der Berufsorientierung sowie die Unternehmen bei der Sicherung des Fachkräftenachwuchses zu unterstützen.

Jüngster Partner im Projekt

Über 390 Partnerschaften zwischen Schulen und Unternehmen hat die IHK Nord Westfalen im Münsterland und in der Emscher-Lippe-Region schon geschlossen. Doch: „So etwas hatten wir noch nie“, berichtet IHK-Mitarbeiterin Melanie Vennemann. Denn die Gesamtschule Borken-Raesfeld ist nicht einmal ein Jahr alt. Bislang gibt es nur die fünfte Jahrgangsstufe. Während die meisten Schulen ihre Partnerunternehmen vor allem für die Berufsorientierung ab der achten Klasse nutzen, „läuft hier die Zusammenarbeit buchstäblich von Anfang an“, freut sich Vennemann über das Engagement beim „jüngsten Partner im Projekt“.

Kooperation vereinbart: Schulleiter Axel Heinz (l.) und NETGO-Ausbildungsleiter Klaus Lechtenberg

Schüler und Lehrer können sich bei Betriebsbesichtigungen über Ausbildungsmöglichkeiten bei dem IT-Dienstleistungsunternehmen informieren und den Arbeitsalltag kennenlernen. „NETGO ist Ansprechpartner in nahezu allen IT-Fragen, angefangen bei der intensiven Analyse und Beratung bis hin zur Installation und Instandhaltung von EDV-Systemen unterschiedlichster Art“, erklärt Ausbildungsleiter Lechtenberg.

Keine Hürden im Kontakt

Kein Problem ist es deshalb für NETGO, der Schule regelmäßig Hardware zur Verfügung zu stellen, um beispielsweise im Fach „Informationstechnische Grundlagen“ den Unterschied zwischen einem PC und einem Server zu veranschaulichen. Damit von Anfang an möglichst keine Hürden im Kontakt zwischen Schülern und Unternehmen entstehen, steht ein Auszubildender als Ansprechpartner zur Verfügung.

Zukünftig sollen Fachkräfte des IT-Unternehmens in den höheren Jahrgangsstufen regelmäßig Veranstaltungen anbieten und zum Beispiel darüber informieren, welche Rolle eine Facebook-Seite bei der Bewerbung um einen Ausbildungsplatz spielt. NETGO reserviert außerdem Plätze für Schülerbetriebspraktika und entsendet ihre IHK-Ausbildungsbotschafter in die Schule.

Der richtige Partner für die Gesamtschule

Schulleiter Axel Heinz betont: „Wir freuen uns sehr über diese Partnerschaft unter dem Dach des IHK-Projekts, das unseren Schülern, aber auch den Lehrern die Chance bietet, Betriebe und Ausbildungsberufe hautnah kennenzulernen.“ NETGO sei der richtige Partner für die Gesamtschule, „zumal wir als Schule der Zukunft unseren Schülern den sicheren Umgang mit digitalen Medien vermitteln wollen“, nannte Heinz einen Schwerpunkt.

Bei „Partnerschaft Schule-Betrieb“ gehe es eben nicht nur um Berufsorientierung, erläutert Melanie Vennemann von der IHK. „Beide Seiten profitieren“, betont sie. „Die Schüler erkennen schneller ihre beruflichen Interessen und die Unternehmen bekommen die Chance, frühzeitig Talente zu entdecken und für eine Ausbildung zu begeistern, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken“. Der Schlüssel zum Erfolg „ist das persönliche Kennenlernen“, sagt die IHK-Projektmitarbeiterin.

Kontakt

Die IHK Nord Westfalen bietet allen Schulen und Unternehmen in ihrem Bezirk Unterstützung bei der Anbahnung von Kooperationen an. Ansprechpartnerinnen für das Projekt „Partnerschaft Schule-Betrieb“ sind im Münsterland Inna Gabler, Telefon 0251 707-305, und Melanie Vennemann, Telefon 0251 707-304.

Informationen im Internet: www.ihk-nordwestfalen.de/schule-betrieb

Fotos: IHK
Quelle: Heimatreport

Gemener Einrichtung erhält Plakette für besonderes Engagement

Die Kita St. Marien aus Gemen wurde jetzt bereits zum zweiten Mal als „Haus der kleinen Forscher“ ausgezeichnet. Im Rahmen eines Forschernachmittags nahm die Leiterin Gabi Paus jetzt die Auszeichnung von Veronika Droste, Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken, entgegen. Die Kita erhält die offizielle Plakette aufgrund ihres Engagements bei der Förderung frühkindlicher Bildung in den Bereichen Naturwissenschaften, Mathematik und Technik.

In den „Häusern der kleinen Forscher“ gehören Forschen und Experimentieren zum Alltag. Forschen mit verschiedensten Forschermaterialien wie Pipetten, Waagen, Lupen und vielen Alltagsgegenständen wie Litermaße, Strohhalme oder Spiegeln stehen den Kindern in der Kita St. Marien zur Verfügung und zeigen die Vielfalt des Projekts. Unter anderem überzeugte die Kita mit ihrem großen Weltall-Projekt, mit der sich die Kita beim „Haus der kleinen Forscher“ um die neue Plakette beworben hatte. Die Kinder hatten viel Freude beim Forschen zu Planeten, den Sternen und der Entstehung von Tag und Nacht. Mit Äußerungen wie „Vielleicht ist das Wasser in den Vulkanen auf den Planeten rot?“,“ oder „die Sonne besteht aus Feuer“ sprachen sie ihre Beobachtungen und Schlussfolgerungen aus.

„Kinder lieben Wiederholungen, manchmal ist es einfach besser das Gleiche häufiger in kleinen Variationen durchzuführen als immer wieder Neues einzubringen“, so die Erfahrung der Pädagoginnen der Einrichtung.

Veronika Droste freut sich über die die Bereitschaft und die Offenheit der Einrichtung sich mit den naturwissenschaftlichen und technischen Fragestellungen der Kinder auseinanderzusetzen. Seit einiger Zeit bilden sich mehrere pädagogische Fachkräfte der Einrichtung regelmäßig fort in „Haus der kleinen Forscher“-Schulungen fort, um die Mädchen und Jungen bei ihrer Entdeckungsreise kompetent begleiten zu können. So können die Kinder beim Experimentieren mit Hilfe der didaktisch und methodisch geschulten Erzieherinnen den Phänomenen aus Naturwissenschaft und Technik besser auf den Grund gehen.

Möglich wird dies durch die gemeinsame Initiative der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken (WFG), die das Projekt bereits seit einigen Jahren erfolgreich im Kreis Borken umsetzt sowie durch die finanzielle Unterstützung der Kita durch den Unternehmenspaten „NETGO“ aus Borken/Gemen.

Über das „Haus der kleinen Forscher“

Haus-der-kleinen-forscher

Die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ ist eine bundesweit arbeitende Initiative zur Förderung der technisch naturwissenschaftlichen Bildung. Mit Fortbildungsangeboten und Materialien unterstützt das „Haus der kleinen Forscher“ pädagogische Fachkräfte dabei, Mädchen und Jungen im Alter  von 3-10 Jahren im Bereich der Naturwissenschaften zu begleiten und zu fördern.

Für die Verbreitung des Angebots gewinnt die Stiftung auf regionaler Ebene Kooperationspartner, die sogenannten lokalen Netzwerke. Für die Kindertageseinrichtungen und offenen Ganztagsbereiche der Grundschulen aus dem Kreis Borken ist die WFG für den Kreis Borken mbH Umsetzungspartner der Initiative.

Um für das erfolgreiche Projekt eine nachhaltige Finanzierungsstruktur im Kreis Borken zu sichern, setzt sich die WFG als lokales Netzwerk dafür ein, neben einigen VR Banken aus dem Kreis für jede interessierte Einrichtung einen Unternehmenspaten zu gewinnen und damit dem Fachkräftemangel in den MINT Fächern auf lange Sicht entgegen zu wirken.

www.haus-der-kleinen-forscher.de

Bocholt/Oude IJsselstreek. „Praktische Zusammenarbeit über die Grenzen hinweg“ hieß das Motto der Einladung an die Unternehmer aus dem Achterhoek und der Region rund um Bocholt zu dem gestrigen Eröffnungsabend des Internationalen Netzwerkbüros im Hotel „Am Erzengel“ in Bocholt. Eingeladen hatten die Bocholter Wirtschaftsförderung und die Gemeinde Oude IJsselstreek als Projektpartner.

„Live Xing und LinkedIN“

Ins Gespräch zu kommen, sich kennen zu lernen, die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu erfahren waren die Inhalte der mit mehr als 100 Teilnehmern gut besuchten Veranstal­tung. Zwei gut aufgelegte Moderatoren, Myriam Bergervoet (Gemeinde Oude IJsselstreek) und Wendelin Knuf (Wirtschaftsförderung Bocholt) führten auf Niederländisch und auf Deutsch durch den Abend. Dieser begann zur Auflockerung mit einem Videozusammen­schnitt, der anhand des Themas Fußball verschiedener Aspekte der deutschen und der nie­derländen Kultur aufzeigte, was zu allgemeiner Erheiterung führte. Mit der interaktiven Aktion „Live Xing und LinkedIN“ waren die Teilnehmer gefordert, real und live darzustellen, wie schnell ein Netzwerk entsteht.

Offizielle Übergabe der Urkunde durch die Euregio Rhein-Waal

Elisabeth Kroesen als 1. stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Bocholt und Bert Kuster als Wethouder der Gemeinde Oude IJsselstreek  kamen zum Gespräch auf das Podium, berichteten über ihre Erfahrungen mit dem jeweils anderen Land und betonten, dass dieses Projekt für beide Kommunen einen hohen Stellenwert habe. Sjoerd Zoete überreichte als Vertreter der Euregio Rhein-Waal Elisabeth Kroesen und Bert Kuster jeweils eine gerahmte Urkunde, mit denen die Eröffnung dieses Interreg-Projektes „Internationales Netzwerkbüro“ offiziell dokumentiert wird. Über verschiedene Interreg-Förderprogramme bestünden die Möglichkeiten, noch viele weitere Projekte im Grenzraum finanziell zu unterstützen.

Generalkonsul des Königreichs der Niederlande zu Gast

Mit Ton Lansink als Generalkonsul des Königreichs der Niederlande war ein hochkarätiger Gast aus Düsseldorf zu Besuch, der das Projekt sehr begrüßte und betonte, dass es dazu beitragen wird, die Kooperation der Unternehmer grenzüberschreitend in der Region zu för­dern.

Impulsvortrag und Praxisbericht

Henk Smits als D-NL-Experte für Standortfragen und Marketing brachte anschließend das Thema „Wirtschaftsförderung in Deutschland vs. Wirtschaftsförderung in den Niederlanden“ umfangreich zur Sprache. Er berichtete aus seinem reichen Erfahrungsschatz, ging auf Knackpunkte sowie gemeinsame Wirtschaftsthemen der grenzschreitenden Zusammenarbeit ein und nannte Ideen für die Verwirklichung einer Unternehmensgründung auf beiden Seiten der Grenze.

Benedikt Kisner gab als einer der beiden Geschäftsführer der Netgo Unternehmensgruppe GmbH und Netgo B.V. Einblicke in die grenzenlosen Möglichkeiten und möglichen Stolper­steine bei der Expansion mit einer deutschen Firma in die Niederlande. Nachdem er 2007 die Fa. Netgo mit Patrick Kruse gegründet hatte, hatte er wieder „Lust auf neue Herausforde­rungen“. Die Niederländische Mentalität komme seinem Naturell sehr entgegen.  Und da man sowieso bereits einige niederländische Kunden habe, der Hauptfirmensitz in Borken wie auch die Filiale im Technologiepark Bocholt grenznah liegen, habe man in Aalten die Netgo B.V. gegründet. Von verschiedenen Herangehensweisen an grenzüberschreitende Projekte über rechtliche Unterschiede bis hin zu kulturell komplett anderen Verhaltensweisen nahm er die Zuhörer mit. „In der niederländischen Unternehmenskultur ist der Mensch wichtiger als die Funktion bzw. der Status – das ist augenfällig“, meinte Kisner. Die Unternehmens­gründung in den Niederlanden sei für sein Unternehmen ein guter und richtiger Schritt gewe­sen. „Dank unserer mittlerweile sechs niederländischen Mitarbeiter meistern wir nicht nur die sprachlichen, sondern auch die Hürden im täglichen grenzüberschreitenden Geschäft.“

„Toast“ auf das Internationale Netzwerkbüro

Mit einem „Toast“ der Projektverantwortlichen Wendelin Knuf,  Bob Wentink und Myriam Bergervoet sowie des Projekt-Matchmakers Ronald Cieraad endete der offizielle Teil des Abends. Im Anschluss wurde bei Fingerfood und Getränken das live-Netzwerken vertieft. Der Bitte um Feedback zur Veranstaltung entsprachen fast alle Teilnehmer: Die Box mit dem lachenden Smiley war gut gefüllt.

Weitere Veranstaltungen

Die nächsten Veranstaltungen des Internationalen Netzwerkbüros sind schon geplant: am 28. März ein gemeinsamer Besuch des DNHK-Hollandtags in Düsseldorf, am 6. April ein Unternehmerfrühstück bei der Firma KIP GmbH in Bocholt (gemeinsam mit der IHK Bocholt), im Juni ein Besuch des Burgers‘ Zoo in Arnheim und am 1. Juli der erste grenzüberschrei­tende Techniktag in Bocholt an der Industriestraße (in den früheren Herding-Hallen).

Zum Hintergrund des Interreg-Projektes

Das Interreg V-Projekt „Internationales Netzwerkbüro“ mit einer Laufzeit von zwei Jahren ist Ende 2016 gestartet. Es handelt sich dabei um eine Servicestelle für Unternehmen, die grenzüberschreitend aktiv werden wollen. In den beiden federführenden Gemeinden – Bocholt und Oude IJsselstreek – stehen Ansprechpartner zur Verfügung, um Anfragen von Unternehmen entgegen zu nehmen und bei Bedarf ein Erstgespräch mit einem sogenannten Matchmaker zu vereinbaren, der eine zentrale Rolle einnimmt. Weitere aktuelle Informa­tionen zu dem Projekt auf www.bocholt.de/wirtschaft oder auf www.internationales-netwerkbuero.de.

 

Quelle / Fotos:

Wirtschaftsförderungs- und Stadtmarketing Gesellschaft Bocholt mbH & Co KG
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Osterstrasse 23
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Tel: 02871/294933-13
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