Dienstag, 21.05.2019 – Die NETGO Unternehmensgruppe GmbH feierte am 13.05.2019 Richtfest seines zukünftigen Unternehmenssitzes in Borken. Mit rund 300 geladenen Gästen wurde das „Basecamp“ im feierlichen Ambiente von den Geschäftsführern Benedikt Kisner und Patrick Kruse offiziell ange“richtet“.

Gemäß münsterländischer Tradition wurde der Zimmermannsspruch auf dem Dach des Gebäudes aufgesagt und das Basecamp mit dem Zerschlagen der Schnapsgläser eingeweiht.

Ein besonderes Präsent erhielten die Bauherren von ihren Mitarbeitern. Diese sammelten Glückwünsche und Grüße für eine Zeitkapsel, um diese von Kisner und Kruse auf dem Grundstück als symbolischen Nachlass für die Nachwelt vergraben zu lassen. Grund hierfür war die archäologische Untersuchung, die vor Baubeginn Anfang 2018 auf dem Grundstück stattfand, jedoch keine Funde zutage führte.

Das Basecamp wird das neue Zuhause der NETGO GmbH. Auf einer Gesamt-Grundstücksfläche von 21.000 m² wird eine Nutzfläche von 5.500 m² errichtet. Nach aktuellen Planungen soll diese ab September 2019 Platz für 180 Mitarbeiter bieten. Abwechslungsreich gestaltete Arbeitsbereiche, Team-Plätze, Wohlfühl- und Ruhezonen sollen die Produktivität erhöhen und die Kreativität fördern. Ein eigenes Fitnessstudio wird die Mitarbeiter fit und gesund halten und einen Kontrast zum überwiegend sitzenden Büroalltag bieten. Auch eine neue Kindertagespflege wird geschaffen, die Mitarbeitern und Familien aus der Umgebung zur Verfügung stehen soll.

Ein besonderes Highlight wird der eindrucksvolle Gastronomiebereich des Basecamps werden. Das Restaurant „bonfire“ wird mit einem außergewöhnlichen Restaurantkonzept nicht nur die NETGO Mitarbeiter kulinarisch verwöhnen, sondern ein moderner Anlaufpunkt für die Öffentlichkeit werden. Gemütlich und urban, mit warmen Tönen, viel Holz und einem knisternden Kamin wird das Restaurant zum Verweilen einladen. „Das bonfire wird ein Kreativplatz und eine Wohlfühloase, in der viel Herzblut von uns steckt“, so Benedikt Kisner, Geschäftsführer der NETGO-Unternehmensgruppe.

Durch die nicht alltägliche Ausstattung des Basecamps möchte sich NETGO als gern gesehenen Arbeitgeber positionieren und dem Fachkräftemangel entgegenwirken.

Zu insgesamt sieben Veranstaltungen in ganz Deutschland lädt die NETGO Unternehmens-gruppe rund 500 Kunden zur Roadshow „Digitize your business“ ein. Hierbei werden die verschiedenen Themen der Digitalisierung Unternehmen aller Branchen vorgestellt. Digitalisierung ist das Schlüsselwort bei der Transformation der Wertschöpfungskette. Sie betrifft nicht mehr nur IT-Unternehmen, sondern Unternehmen unterschiedlichster Branchen. Diese müssen sich auf die veränderbare Umwelt und auf die vernetzte Komplexität einstellen, um die Chancen des digitalen Wandels zu nutzen.

Die ersten Veranstaltungen waren bereits komplett ausgebucht und ein voller Erfolg. Anhand praktischer Beispiele haben die Teilnehmer in Essen, Bocholt und München erfahren, was sich hinter dem Begriff „digitaler Wandel“ verbirgt und wie sie diesen erfolgreich in ihrem Unternehmen umsetzen.

Bei der Veranstaltung werden die Kunden von fünf Speakern, der verschiedenen Unternehmen der NETGO Gruppe, rund um die Themen Digitalisierung des Arbeitsplatzes und der Unternehmensprozesse informiert. Im Fokus steht dabei der Kundennutzen, der durch die Erleichterung der Kommunikation und Zusammenarbeit im Team zwischen verschiedenen Standorten, hervorgehoben wird. Neben dem Thema Microsoft M365 wurden Lösungen, wie Microsoft Teams und Bot-Entwicklungen, vorgestellt. Der Nutzen durch die Analyse und Organisation von Unternehmensdaten in Echtzeit sowie die Modernisierung des Rechnungsworkflows werden den Teilnehmern der Veranstaltung präsentiert. Ebenso interessant sind die dargestellten Kommunikationsmaßnahmen, die den Besuchern verdeutlichen, wie Mitarbeiter mit Motivation und Elan in die Einführung neuer Technologien eingebunden werden können.

Die erste Veranstaltung in Essen fand in dem entspannten Coworking Ambiente der Collective Ruhr statt. Die Location bietet Platz für kreative Ideen und angeregten Austausch. In Bocholt hat die Veranstaltung im Tagwerk, einer Mischung aus Coworking und Café, stattgefunden. „Digitalisierung sorgt für eine Veränderung der Arbeitswelt. Dank neuer Technologien können wir nun ortsunabhängig und flexibel arbeiten. Dies möchten wir unseren Teilnehmern anhand unserer Veranstaltungslocations zeigen. Hier ist Platz für produktiven Austausch.“ – Kim-Dajana Bilogrevic, Marketingleitung NETGO Unterneh-mensgruppe. Die dritte Veranstaltung der Roadshow hat am vergangenen Freitag bei Microsoft Deutschland in München stattgefunden. Hier erhielten die Teilnehmer der Veranstaltung besondere Einblicke hinter die Kulissen eines der größten IT-Unternehmen Deutschlands.

Die Veranstaltungsreihe geht bis Ende Mai. Viele der kommenden Veranstaltungen sind fast ausgebucht. Die Termine und weitere Informationen zur Anmeldung finden Sie unter: www.netgo.de/roadshow2019

  • NETGO Unternehmensgruppe erzielt 2018 Umsatzwachstum von 50 Prozent gegenüber dem Vorjahr
  • 320 Mitarbeiter waren 2018 unter dem Dach der NETGO Unternehmensgruppe deutschlandweit im Einsatz

Borken, 8. Februar 2019 — Die NETGO Unternehmensgruppe ist auch im Jahr 2018 beachtlich gewachsen. Durch Zukäufe von drei IT-Unternehmen und einem organischen Wachstum von rund 15 Mio. € hat die Unternehmensgruppe 2018 seinen Umsatz von 45 Millionen im Jahr 2017 auf 67 Millionen steigern können. Auch die Mitarbeiterzahl wuchs – von 220 auf 320. Mit 18 Standorten ist die NETGO Unternehmensgruppe nun fast deutschlandweit vertreten und mittlerweile auch mit einem Standort in den Niederlanden.

„Wir wollten 2018 deutlich wachsen und haben das klar geschafft“, zieht Benedikt Kisner, Geschäftsführer der Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Borken/ Westfalen, Bilanz. Durch die Übernahme der IT-Unternehmen bükotec, CONTENiT und SAM Now hat die Gruppe ihre Position am Markt 2018 einmal mehr gestärkt und setzt die Zeichen auf Zukunft. Aktuelles Beispiel: Der Neuzugang bükotec sowie Computech und NETGO sind die ersten drei Healthcare Solutions Partner von Hewlett-Packard in Deutschland. Neben Wachstum in diesem Sektor rückt die Unternehmensgruppe 2019 auch eigene Softwareentwicklungen in den Fokus, um Prozesse für Kunden noch effizienter zu gestalten. Benedikt Kisner: „Schnell und agil zu sein, ist Teil unserer DNA. Wir werden 2019 deshalb unsere hohe Innovationskraft einmal mehr unter Beweis stellen und sind mit einem Top-Team vielseitig aufgestellt.“

Bereits im ersten Halbjahr 2019 plant die NETGO Unternehmensgruppe einen Produktlaunch, der das IT-Service-Management deutlich verbessern und vereinfachen kann. Außerdem setzt das Team auf eigenentwickelte Standardprodukte für die Office 365-Welt.

360-Grad Mitdenken

Vor allem im klassischen Mittelstand sind Themen wie Industrie 4.0 und Digitalisierung auf der Agenda. „Viele Unternehmen benötigen clevere und gleichzeitig realitätsnahe Lösungen, um zukunftsfähig zu sein. Die NETGO Unternehmensgruppe wird hier mit zugeschnittenen Lösungen und vollumfänglichem Service punkten: von der Prozessberatung bis zur Implementierung – egal ob Standardverfahren oder komplexe Projekte“, betont Geschäftsführer Kisner.

Rückenwind hat das Team dabei reichlich: Die Gesamtentwicklung des Unternehmens mit der Schaffung und Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen, das hohe Engagement in der Region, Service, Kundennähe und Marketing sowie nicht zuletzt der hohe Grad an Modernisierung und Innovation brachte der NETGO Unternehmensgruppe 2018 beim Großen Preis des Mittelstands den „Bundespreis Premier“ ein. Das ist die höchste Honorierung des bekannten Preises der Oskar-Patzelt-Stiftung. Auszeichnungen wie diese sind für das Team Ansporn für mehr:

„Stillstand zu verwalten, ist nicht unser Ding. Ich habe auch bei dieser Größe nicht vor, damit anzufangen“, so NETGO Geschäftsführer Patrick Kruse.

Neues Basecamp schafft Raum für Wachstum und Kreativität

Das neue Basecamp, das sich aktuell im Bau befindet, soll die Unternehmenskultur von NETGO weiter unterstreichen. Moderne Arbeitsplätze, Wohlfühlatmosphäre, Co-Working – aber auch „Chill-Zonen“ und ein Fitnessstudio warten auf die Teams ab September 2019. Auch eine neue Kindertagespflege wird geschaffen, die nicht nur Mitarbeitern zur Verfügung stehen soll. Ein Highlight für die Öffentlichkeit wird außerdem das neue Restaurant „bonfire“. Hier lädt NETGO zum Verweilen ein, für Mitarbeiter und externe Gäste – und zwar von mittags bis abends, sieben Tage die Woche. „Wir wollten keine weitere Kantine, sondern etwas Großes für die Region und für unsere Teams schaffen. Das „bonfire“ wird ein Kreativ-Platz und eine Wohlfühloase für die Region, in der viel Herzblut von uns steckt“, so Kruse.

Böblingen, 18.12.2018

Die Netgo Unternehmensgruppe nahm am 18.12.2018 die HP Platinum Partner Urkunde entgegen. Damit rückt die IT-Gruppe in die Reihe der wichtigsten HP-Partner in Deutschland vor.

Zur Netgo Gruppe zählen u.a. die Systemhäuser Bükotec GmbH in Baden-Württemberg, Computech GmbH in Hessen und die Netgo GmbH in Nordrhein-Westfalen.

Susanne Kummetz, Channel Director der HP Inc., überreichte die Urkunde an Patrick Kruse, Geschäftsführer der Netgo Unternehmensgruppe. „Wir freuen uns, mit der Netgo Gruppe einen loyalen und starken Partner an unserer Seite zu haben, der unsere Lösungen dem Endkunden auf breiter Fläche näherbringt,“ freut sich Kummetz. Mit der Platinum-Zertifizierung sind die Häuser der Gruppe nun auch berechtigt, Garantiereparaturen im Namen HPs durchzuführen. „Dadurch verkürzen wir den Serviceweg. Der Kunde behält seinen festen Ansprechpartner, da die Servicefälle direkt und ohne Umwege von uns abgewickelt werden können,“ so Patrick Kruse.

HP Inc. zeichnet seinen Partner Netgo mit der neuen Spezialisierung „HP Healthcare Solutions Partner“ aus. Somit sind die IT-Unternehmen der Netgo Gruppe (Bükotec GmbH, Computech GmbH und Netgo GmbH) die ersten in Deutschland zertifizierten Partner im Gesundheitssektor.

Der Healthcare-Markt ist für die IT ein ganz spezieller: Computer müssen den hohen Anforderungen des Medizinproduktegesetzes (MPG) gerecht werden, insbesondere wenn sie im Reinbereich oder in der Nähe von Patienten verwendet werden. Neben der Möglichkeit der Reinigung von Computer und Displays mit scharfen Desinfektionsmitteln muss auch die elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) mit anderen Systemen gegeben sein.

HP Inc. bietet für diese Nische spezielle IT-Systeme an, die alle erforderlichen Auflagen des Gesetzgebers erfüllen. Um seine Partner für das Lösungsgeschäft in der Gesundheitsbranche vorzubereiten, hat HP Inc. jüngst das „HP Healthcare Solutions Partner“ Programm in Deutschland eingeführt. Bükotec, Computech und Netgo waren die ersten Partner, die das Trainingsprogramm HPs durchliefen und sich für das Programm zertifizierten.

„Seit vielen Jahren zählen die Krankenhäuser zu unserem treuen Kundenstamm,“ so Patrick Kruse, Geschäftsführer der NETGO Unternehmensgruppe. „Wir freuen uns, dass wir nun mit dieser Zertifizierung gruppenweit über das besondere Know-How für die Gesundheitsbranche verfügen, um damit unsere Kunden immer bestmöglich beraten zu können.“

Wer Software zur Transformation von Unternehmen anbietet, muss sich selbst weiterentwickeln. Das überregionale Unternehmen Netgo hat in Freiburg im Kreativpark Lokhalle eine Niederlassung bezogen. Und bundesweit die Software-Entwicklung mit agilen Methoden auf Vordermann gebracht.

Am Anfang stand ein klassisches Systemhaus, das 2007 im münsterländischen Borken gegründet wurde. Heute sind 16 weitere Adressen in ganz Deutschland und eine in Holland hinzugekommen. Und eine beachtliche Weiterentwicklung, die neben den initialen EDV- und IT-Lösungen über Server- und Storage-Angebote hin zu Co-Creative- Konzepten und moderner Entwicklung führt. Diese gründet vor allem auf eine Erneuerung des Software-Designs, bei der mit agiler Vorgehensweise eine neue Art der Zusammenarbeit mit den Kunden gefördert wird. Die Methodik wurde schon um die Jahrtausendwende erstmals beim Namen genannt.

Christian Schmidt, der Chefentwickler von Netgo in Borken, spricht bei einem Besuch in der Lokhalle darüber, wie sie aus Sicht der Kunden, aber auch seines Unternehmens funktioniert. Ganz grundsätzlich, sagt er, sei die alte Art der Entwicklung in der Planung mit einem treppenartigen Wasserfall vergleichbar gewesen. Vor allem in traditionellen Hierarchie-Modellen gibt es weiterhin einen Projektverlauf, bei dem die nächste „Treppe“ genommen wird, sobald die vorige passiert ist. Ein lang abgestimmter Verlauf, bei dem es immer wieder zu Stauungen kommen kann. Und das Projektergebnis bisweilen auf Missfallen beim Kunden stoßen kann: Vor allem, wenn er zwischendurch nicht in der Form eingebunden war, dass er einzelne Meilensteine beobachten konnte. Man könnte es mit einer feierlichen Enthüllung am Tag X vergleichen, die auch hin und wieder Enttäuschungen hervorruft, wenn das Tuch gefallen ist.

Anders in der agilen Vorgehensweise, die in kürzeren Zeiträumen flexibler arbeitet: Zwei Wochen werden als Spanne eines „Sprints“ angesetzt, Kunden können ebenso transparent eingebunden werden, wie alle Teilnehmer, die die Entwicklung in Teams bearbeiten. Die Aufgaben sind klarer „portioniert“, ein nur auf ein fernes Ende gedachtes Arbeiten entfällt zugunsten sich wandelnder Herausforderungen im Projekt. Überdies sorge die Transparenz für ein grundsätzliches Vertrauen, sagt Schmidt. Tägliche Stand-up-Meetings regeln einzelne Aufgaben bei Netgo in Kürze, Schmidt kann sich aus der Zentrale nach Freiburg virtuell zuschalten. Die Führung ist dabei auf mehrere Schultern verteilt, bei der die gemeinsame Planung im Mittelpunkt steht: wer sich welche Aufgaben greift, ist ebenso demokratisch geregelt wie die Einschätzung der Schwierigkeit. Die Bewertung, wieviel Manpower und Zeit für etwas verwendet wird, ist dem Team überlassen – beim „Scrum-Poker“ schätzen die Mitarbeiter ihre Aufgaben selbst auf einer Skala von 1 bis 12 ein. (Die vielfach thematisierte Vokabel „scrum“, wörtlich ‚Gedränge‘, bezeichnet sowohl das Regelwerk des Ganzen als auch die Form der Meetings.)

Die gegenwärtige technische Entwicklung macht es nicht nur möglich, standortübergreifend die unterschiedlichen Spezialisierungsgrade zusammenzubringen. Sie bietet auch eine Automatisierung beim früher manuellen Schreiben von Codes, die eine Programmierung beschließen. Mehr Aufwand kann deshalb für Feedbackschleifen eingesetzt werden, auch ein kollegialer „Doublecheck“ nimmt die Last von Einzelnen – nicht zuletzt deshalb, weil ein „Zerhäckseln in Einzelprozesse“ eben auch die Sprint-Schritte leichter überprüfbar macht, sagt der Freiburger Standortleiter Tobias Salb. Und weil der sogenannte „Scrum Master“ die Prozesse im Stil eines Schiedsrichters beobachtet. Und wie bei einem sportlichen Team sei hier die Möglichkeit gegeben, dass ein Einziger, beispielsweise der Software-Architekt, dabei aufgefangen wird, wenn er Gefahr laufe, seine Aufgaben „an die Wand zu fahren“, sagt Salb. Die agile Methode der Entwicklung ist ein nahe liegendes Verfahren, wenn alte Hierarchien abgetragen werden und Mannschaftsgeist gefragt ist.

Bei allem, was es an gelernten Projektmanagement-Vorstellungen revolutioniert, ist es dennoch ein logischer Entwicklungsschritt – bei dem übrigens das Software- Design sich an industriellen Produktionsmethoden wie der Kanban-Idee im „Lean Management“ orientiere, erklärt Christian Schmidt. Aus der Selbstdisziplin erwachsen hier Freiräume, die auch Errungenschaften wie dem „Open Friday“ des Unternehmens zugute kommen. Einem Tag in der Woche, bei dem Raum ist für Präsentationen, Berichte, auch die Reflexion von Trends. Das alles dokumentiert ein Stück weit den eigenen Wandel des Digitalisierungsbetriebs Netgo, der sich derzeit auch in der Innenarchitektur mehr den offenen Räumen zuwendet. Der Freiburger Standort im Kreativpark Lokhalle dokumentiert die Annäherung an Start-up-Ideen unübersehbar. Am 22. November findet dort übrigens ein „Anglühen“ statt, zu verstehen als Blick hinter die Kulissen mit Ausschank weihnachtsüblicher Getränke – aber auch ein Warmwerden in der neu gefundenen Entwicklungsumgebung.

Quelle: netzwerk südbaden, Rudi Raschke

In der Lokhalle Freiburg gibt es einen neuen Mitbewohner. Mit der NETGO GmbH hält ein dynamisches und zukunftsstarkes Unternehmen Einzug in den Kreativpark Lokhalle Freiburg, was am 22. November 2018 gefeiert wurde. Zahlreiche Gäste folgten der Einladung, um einen Blick hinter die Kulissen der NETGO zu werfen und, passend zur Vorweihnachtszeit, zum „Anglühen“. Warme Speisen für den kleinen Hunger rundeten die lockere Atmosphäre ab, in der die Gäste Fragen stellen und sich über die Themen der Unternehmensgruppe informieren konnten. Dabei ging es insbesondere um die Technologien der Zukunft, die im Fokus der NETGO Innovations stehen. Denn neben der Software-Entwicklung beschäftigen sich die Mitarbeiter mit der Erweiterung der Umweltwahrnehmung durch computergestützte Informationen (Virtual und Augmented Reality). Weitere zentrale Themen der Spezialisten sind Künstliche Intelligenz und die Untersuchung verschiedener Datenquellen (Data Analytics), um Entscheidungen in einem Unternehmen zu unterstützen.

Mit der Wahl der neuen Räumlichkeiten scheint der IT-Experte einen wahren Glücksgriff gemacht zu haben. Denn das Besondere am Standort ist: Viele Firmen im Kreativpark Lokhalle kooperieren miteinander, wodurch eine kreative und lebendige Community entstanden ist. „Durch die Niederlassung in Freiburg kommen wir unserem Anspruch nach, auch in dieser Region noch schneller und noch näher am Kunden zu sein, um einen effizienten Service zu bieten“, untermauert NETGO-Standortleiter Dr.-Ing. Tobias Salb diesen Schritt.

Die NETGO Innovations ist ein Geschäftsbereich der NETGO Unternehmensgruppe, die mit ihrem Angebot auf dem Sektor der IT-Servicedienstleistungen, Hard- und Softwarelösungen, Beratungsdienstleistungen, Cloud-Services, Informationssicherheit und Großhandel zu den größeren Playern in der Branche zählt. Betreut werden vor allem mittelständische Kunden. Dabei kooperiert die NETGO mit führenden Herstellern der IT-Branche, wie z. B. HP Deutschland, Hewlett Packard Enterprise, Barracuda, LANCOM, Matrix 42, Swyx, Sophos, Docusnap, VMware, Veeam und vor allem Microsoft. Durch diese Zusammenarbeit ist das Unternehmen in der Lage, Lösungen für Business und IT, Support und Wartungskonzepte spezifisch auf ihre Kunden zu zuschneiden.

 

Das Unternehmen Netgo baut am westlichen Stadtrand derzeit seinen neuen Hauptsitz, das „Basecamp“. Zum Basecamp wird ein Restaurant gehören, das „bonfire“. Die Eröffnung ist für September 2019 geplant. BZ-Redakteur Peter Berger sprach mit dem kreativen Kopf des „bonfire“, Jan Scheidsteger.

Wie kam der Kontakt zu Netgo zustande?

Scheidsteger: Ganz unromantisch. Ich war gerade in Hamburg einkaufen, als das Telefon klingelte. Am Apparat: Benedikt Kisner, einer der beiden Geschäftsführer. Er war irgendwie irgendwo auf mich und meine Arbeit aufmerksam geworden und erzählte mir von dem Vorhaben, in den neuen Firmensitz ein Restaurant zu integrieren. Klingt ganz gut, dachte ich. Um den Jahreswechsel war ich dann das erste Mal in Borken.

Was haben Sie vor?

Scheidsteger: Sehr viel. Uns war schnell klar, dass das nicht nur für die Mitarbeiter sein soll,…

… also keine Kantine…

Scheidsteger: Nein, bloß nicht. In dem Wort schmeckt man ja förmlich noch die Kohlroulade heraus. Nein, es wird ein Restaurant, dass die Unternehmensphilosophie von Netgo verkörpert: ungewöhnlich, einladend, offen für alle und zugleich ein Zeichen der Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitern. Diesen Rahmen haben wir schnell gemeinsam abgesteckt und füllen ihn nun. Ich habe mir in einer Umgebungsanalyse angeschaut, was in Borken gastronomisch so los ist. Zugleich gab es eine Mitarbeiterbefragung, um Hinweise auf Ernährungsgewohnheiten, Gesundheitsbewusstsein und die künftige Speisekarte zu bekommen. In kleiner Runde haben wir dann probegekocht.

Welche Art von Küche wird es sein?

Scheidsteger: Sie wird eine eigene Charakteristik bekommen, die schwer in eine Schublade zu stecken ist. Es geht nicht bloß nur um Nahrungsaufnahme, es geht auch um Zusammen-am Tisch-sitzen-und-essen. Die Speisen einfach in die Mitte stellen und teilen. Das ist am ehesten vergleichbar mit der spanischen Tapas-Kultur oder der Meze-Kultur im Nahen Osten. Man bestellt viele Kleinigkeiten, und dann darf jeder mal dippen.

Sie sprachen eben von einer Umgebungsanalyse für Borken. Was ist Ihr Ergebnis?

Scheidsteger: Bitte nicht als Vorwurf oder Großstädter-Arroganz missverstehen: Im Vergleich zu den Metropolen hinkt man in kleineren Städten wie Borken bei gastromonischen Trends etwa zehn Jahre hinterher. Das hat natürlich seinen Grund. Berlin hat eine ganz andere Dynamik. Dass irgendwer was ausprobiert, aber auch scheitert, ist dort alltäglich. Hier fehlt dafür das Umfeld. Aber, wie gesagt, kein Vorwurf. Insgesamt stelle ich fest, dass sich in Borken auch gastronomisch was bewegt. Imbissbetriebe, die gleichzeitig Burger, Döner und Pizza anbieten, finde ich allerdings grenzwertig.

Sie bezeichnen sich selbst als „Gastronomie-Regisseur“. Die Parallele zum Film-Regisseur ist bewusst gewählt, oder?

Scheidsteger: Genau. In einem erfolgreichen Restaurant kommt es auf das Spezialwissen und die Fähigkeiten ganz vieler Mitwirkender an. Da hätten wir den Produzenten, also in diesem Fall Netgo, der schaut, ob das Produkt dem entspricht, was er sich vorgestellt hat. Der Innenarchitekt ist der Requisitenbauer, dann gibt es Experten für Licht und Ton, die wie im Film Stimmung miterzeugen. Die Mitarbeiter brauchen einen Drehplan, wie sie in der Küche und im Service agieren sollen. Es gibt also jede Menge Analogien zum Film. In meinem Berufsleben habe ich festgestellt, dass im Gastro-Bereich diese eine Person fehlte, die alle diese Kreativen zugleich machen, aber auch nicht abdriften lässt. Diesen Film werde ich in Borken übrigens permanent begleiten, weswegen Benedikt Kisner, Patrick Kruse und ich eine Betreibergesellschaft gegründet haben.

Das Restaurant heißt „bonfire“ – Lagerfeuer. Klingt sehr ursprünglich. Ist das sozusagen der analoge Kontrast zur digitalen Welt einer IT-Firma?

Scheidsteger: Nicht nur. Es ist insgesamt als Gegenpol zur Welt da draußen zu verstehen, die sich immer schneller zu drehen scheint. Zur Ruhe kommen und zurück zu den Wurzeln, Wärme und Nähe spüren. Lagerfeuer gibt es, seitdem der Mensch Feuer machen kann. Es wird viel Holz verbaut, und in der Mitte wird es eine zentrale Feuerstelle mit Sofas drumherum geben.

Was ist aus Ihrer Sicht gastronomisch ein No-Go bei Netgo?

Scheidsteger: Sehr gute Frage. Mir geht‘s darum, nicht jede neue gastronomische Sau durchs Dorf zu treiben. Man sollte beispielsweise nicht anfangen, monströse Milchshakes zu machen, nur weil jemand das gerade auf Instagram hypt. Ein No- Go werden im bonfire übrigens Bildschirme im Gästebereich sein. Und die Gäste werden auch nicht per Touchscreen ihre Speisen bestellen können. So viel analog gönnen wir uns.

Warum wurden Sie Koch?

Scheidsteger: Eigentlich wollte ich Architekt werden, aber ich fand, da war gar nicht so viel mit kreativem Zeichnen. Dann strebte ich ein Touristik-Studium an, wofür aber eine Ausbildung Voraussetzung war. Die einzige, die mir im Gastro-Bereich zusagte, war: Koch. Und, zack, stand ich in der Küche. Die Arbeitszeiten finden viele schlimm, aber ich kann damit gut leben. Koch ist für mich eine perfekte Mischung aus Handwerk und Kunst. Diese Ausbildung hilft mir jetzt sehr bei den Konzeptentwicklungen und Beratungen, die ich international durchführe.

Was ist für Sie perfekte Handwerkskunst?

Scheidsteger: Pizza. Die neapolitanische. Die ursprünglichste. Der Teig ruht wesentlich länger, ist softer. Tomatensauce, Mozzarella und Basilikum. Das ist einfach lecker.

Quelle: Borkener Zeitung, Peter Berger

In diesem Jahr ist es 25 Jahre her, dass die bükotec GmbH gegründet wurde. Dieses Jubiläum nahm der IT-Dienstleister zum Anlass, mit Kunden, Geschäftspartner und Mitarbeitern groß zu feiern.

„Manchmal mussten wir ein Pokerface aufsetzen, um unsere Ziele zu erreichen. Manchmal brauchten wir die richtige Spürnase und setzten alles auf eine Karte. Was jedoch bis heute nie fehlte, ist der Spaß an der Sache“ erinnert sich Geschäftsführer Michael Illig. Die Unternehmensgeschichte sei daher teils mit einem Glücksspiel zu vergleichen, wobei das Glück den IT-Spezialisten stets in die Karten gespielt habe. Vor diesem Hintergrund lag für Illig nur ein Motto nahe, um das Jubiläum gebührend zu feiern: „25 Jahre bükotec – 25 Jahre All-In“.

Am 12. Oktober 2018 war es dann soweit und Kunden, Geschäftspartner sowie Mitarbeiter wurden nach „klein Las Vegas“ entführt. Gefeiert wurde ab 18 Uhr im mash, ein Lokal mitten im Szene- und Kulturviertel von Stuttgart. Die ohnehin schon eindrucksvolle Eventlocation wurde mit Hilfe von Casino-Spieltischen und professionellen Croupiers in eine wahre Spielbank verwandelt. Untermalt wurde die Atmosphäre durch Auftritte der Vegas Showgirls, die mit ihren glamourösen Kostümen und dynamischen Choreographien Eindruck hinterließen. Natürlich durften an diesem Abend stilechte Zigarren nicht fehlen, die dem Thema entsprechend mit einer Bauchbinde gestaltet waren.

Mit seiner offenen und frischen Art führte Moderator Raimund Stroick durch den gelungenen Abend. Dabei warf er mit Michael Illig einen Blick auf vergangene Zeiten und plauderte mit ihm sowie Dagmar Blasius, Partner Business Managerin bei HP Deutschland GmbH, über zukünftige Projekte. Auch die Übernahme durch die Netgo Unternehmensgruppe GmbH Anfang des Jahres und die Gründe für diese Veränderung wurden angesprochen. „Weil’s passt“, fiel das kurze, aber treffende Fazit von Netgo Geschäftsführer Patrick Kruse, aus. Durch die Übernahme soll der Nachfrage nach Spezialisierung und einem breitem Service- und Produktportfolio gleichermaßen nachgekommen werden.

Eines der Highlights des Abends war sicherlich auch die Vorstellung des neuen Firmenlogos, das den Spagat zwischen dem bereits Vertrauten und einem zeitgemäßen Design schafft. Der Firmenauftritt wird in den kommenden Wochen überarbeitet und mit dem neuen Design verknüpft.
Es wurde bis in die Nacht hinein gefeiert, getanzt und buchstäblich am Rad gedreht. Für die passende musikalische Begleitung sorgten im Wechsel die Partyband 6th Avenue aus NRW und DJ Jojo. Rien ne va plus?! Vielmehr muss es heißen: auf die nächsten 25 Jahre bükotec.

Über bükotec

bükotec versteht sich als IT-Partner für den Mittelstand mit Sitz in Altdorf und Landsberg. Mit rund 30 Mitarbeitern bieten Sie maßgeschneiderte IT-Dienstleistungen und Lösungen an, bei denen Kosten und Nutzen im richtigen Verhältnis stehen. Neben klassischer Hard- und Software liefert Bükotec Individuelle und nachhaltige Lösungen.