IHK-Projekt „Partnerschaft Schule-Betrieb“

Borken. – Die Jodocus Nünning Gesamtschule in Borken hat heute (26. Juni 2018) Kooperationsvereinbarungen mit gleich vier Unternehmen geschlossen. Die BOMA Maschinenbau GmbH, NETGO GmbH, Rehms Druck GmbH und Vesuvius GmbH werden die Schule bei der Berufsorientierung unterstützen. Die Zusammenarbeit ist eingebunden in das Projekt „Partnerschaft Schule-Betrieb“ der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen.

Die Borkener Gesamtschule befindet sich noch im Aufbau und ist jetzt in der 9. Klasse angekommen. Berufsorientierung und die Zusammenarbeit mit Unternehmen sind wichtige Bausteine im pädagogischen Konzept. Von NETGO, Rehms Druck und Vesuvius ist bereits die Vorgänger-Realschule unterstützt worden. Mit BOMA Maschinenbau konnte ein weiteres renommiertes Unternehmen für diese Aufgabe gewonnen werden.

Vier Partnerunternehmen für Gesamtschule

Hauptziel des IHK-Projektes ist es, die Schülerinnen und Schüler bei der Berufsorientierung sowie die Unternehmen bei der Sicherung des Fachkräftenachwuchses zu unterstützen. „Viele Jugendliche haben nur ungenaue Vorstellungen von einer betrieblichen Ausbildung und den guten Karrierechancen, die sie bietet“, erklärt IHK-Projektmitarbeiterin Melanie Vennemann. Die Partnerunternehmen seien dank ihres großen Tätigkeitsspektrums bestens geeignet, „den Schülern die Vielfalt und Wirklichkeit der Arbeitswelt zu zeigen, mit ihren Möglichkeiten, aber auch mit ihren Anforderungen“, so Vennemann weiter.

Bewährte Maßnahmen, die bereits in der Realschule umgesetzt worden waren, fließen als Bausteine in das Berufsorientierungskonzept der Gesamtschule ein. Zusätzliche Angebote will die Gesamtschule mit dem neuen Partner BOMA Maschinenbau entwickeln.

Die Schülerinnen und Schüler aber auch die Lehrkräfte werden zu Betriebsbesichtigungen und Praktika eingeladen, um Einblicke in die Arbeitsweise der Betriebe zu erhalten. Weiter werden die Möglichkeiten der Zusammenarbeit und das Ausbildungsangebot in Lehrerfachkonferenzen präsentiert. Unternehmer und Ausbilder unterstützen den Unterricht, in dem sie über die Praxis berichten und sich den Fragen der Schüler stellen. Zudem gehen Auszubildende als IHK-Ausbildungsbotschafter in die Schulklassen, um über Ausbildungsberufe zu informieren.

Bei „Partnerschaft Schule-Betrieb“ geht es aber nicht nur um Berufsorientierung. Mit dem Projekt wolle die IHK die Unternehmen auch bei der Sicherung des Fachkräftenachwuchses unterstützen, erläutert IHK-Projektmitarbeiterin Vennemann. „Der Schlüssel zum Erfolg ist das persönliche Kennenlernen: Die Schüler erkennen ihre Interessen und das Unternehmen findet Talente, die es zu fördern lohnt, auch wenn das Zeugnis auf den ersten Blick etwas anderes sagt.“

Schulleiterin Friederike Krämer-Brand freut sich sehr, dass die bestehenden Unternehmenskooperationen der Realschule übernommen werden konnten und mit BOMA Maschinenbau ein weiterer Partner gefunden wurde. „Die Betriebe haben in der Region eine lange Tradition und einen im Hinblick auf berufliche Ausbildung sehr guten Ruf. Für die Schulentwicklung sind diese Kooperationen ein wichtiger Baustein und wir sind uns sicher, dass alle Seiten sehr davon profitieren werden“, so Krämer-Brand.

Die IHK Nord Westfalen bietet allen Schulen und Unternehmen in ihrem Bezirk Unterstützung bei der Anbahnung von Kooperationen an. Ansprechpartnerinnen für das Projekt „Partnerschaft Schule-Betrieb“ sind im Münsterland Inna Gabler, Telefon 0251 707-305, und Melanie Vennemann, Telefon 0251 707-304.

Informationen im Internet:
www.ihk-nw.de/schule-betrieb

Quelle: PM IHK-Nord Westfalen

Projekt zieht mit Netgo an die Weseler Straße

Das Gründerzentrum Borken wird auch künftig an die Zentrale des IT-Unternehmens Netgo angebunden sein. Neben mehr Platz soll das Zentrum auch einen neuen Namen bekommen.

BORKEN. Das Gründerzentrum wird zusammen mit Netgo vom ehemaligen Kasernengelände an die Weseler Straße umziehen. Mit dem Umzug soll das Konzept des Zentrums überarbeitet werden, um – so die Zielsetzung – „die Gründerszene in Borken spürbar zu beleben“. Im neuen Netgo-„Basecamp“ wird das Gründerzentrum mehr als doppelt so viele Arbeitsplätze wie bisher anbieten können.

Sieben Büros gibt es aktuell an der Landwehr. Wie Borkens Wirtschaftsförderin Katja Hoffboll kürzlich im Hauptausschuss des Stadtrates erklärte, hatte das Zentrum seit Gründung im Jahr 2010 18 Existenzgründer als Mieter. An der Weseler Straße soll es 17 Arbeitsplätze geben. Neben elf kleinen Büros (13 bis 25 Quadratmeter) werden sechs Arbeitsplätze in einem offenen Bereich vermietet. Dies soll moderne, kommunikative Arbeitsformen ermöglichen.

Stadt, Netgo und die Banken

Das Gründerzentrum Borken ist als GmbH organisiert. Zu den Gesellschaftern gehören neben der Stadt Borken und dem IT-Unternehmen Netgo die Sparkasse und die VR-Bank. Die Wirtschaftsförderung der Stadt übernimmt die Geschäftsführung. Um das Vorhaben dauerhaft abzusichern, sollen die vier Partner bei Bedarf zusätzlich zum Stammkapital von 150.000 Euro Geld zuschießen. Die Rede ist von einem Puffer in Höhe von 75.000 Euro, um die Liquidität für die nächsten zehn Jahre zu gewährleisten. So lange soll der neue Mietvertrag mit Netgo laufen. Der Stadtrat soll am Mittwoch über die Bereitstellung von weiteren 30.000 Euro befinden. Die drei Unternehmen würden für jeweils 15.000 Euro geradestehen – entsprechend den jeweiligen Anteilen am Stammkapital der GmbH.

Gesucht: ein neuer Name

Netgo-Geschäftsführer Benedikt Kisner ist vom Erfolg überzeugt: „Ich halte es für wichtig, dass Borken so eine Einrichtung hat.“ Den Ansatz sieht Kisner, der selbst als Existenzgründer anfing, noch früher als bisher: „Für Leute, die checken wollen, ob ihre Idee markttauglich sein könnte“, umreißt er die Idee.

Das Gründerzentrum soll mehrere Zielgruppen ansprechen: klassische Existenzgründer in erster Linie, darüber hinaus aber auch Unternehmen, die anderswo schon einen Standort (oder mehrere) haben und hier über ein kleines Büro zunächst den Markt sondieren wollen. Um dem Ganzen einen schickeren Namen zu geben, denkt Wirtschaftsförderin Hoffboll über einen Ideenwettbewerb nach.

Der Stadtrat diskutiert am Mittwoch ab 17 Uhr in öffentlicher Sitzung im Rathaus über das Thema.

Quelle: Borkener Zeitung
Autor: Sven Kauffelt
Foto: Edgar Rabe

Die Netgo Unternehmensgruppe blickt auf einen positiven Start ins Jahr zurück. Im ersten Quartal erwirtschaftete der Borkener IT-Spezialist einen Umsatz von 14 Mio. Euro. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht dies einem Wachstum von 30 Prozent.

Als Grund für das Wachstum nennt Geschäftsführer Patrick Kruse die steigende Symbiose zwischen den Unternehmen innerhalb der Netgo Unternehmensgruppe. „Die Geschäftsbereiche ergänzen sich hervorragend und wachsen immer mehr zu einer Einheit zusammen“, zeigt sich Kruse zufrieden.

Auch personell ist die Unternehmensgruppe auf Wachstum gepolt. Im ersten Quartal wurden allein im Netgo Systemhaus bereits 20 neue Mitarbeiter eingestellt. Weitere werden in den nächsten Wochen folgen. Dennoch sind derzeit über 50 Arbeitsplätze ausgeschrieben. Besonders in der Technik und in der Softwareentwicklung sieht Netgo noch Personalbedarf.

Das Wachstum erforderte abermals eine räumliche Erweiterung. So wurde die Niederlassung in Münster inzwischen zu klein, weshalb im März neue Räumlichkeiten bezogen wurden. Somit ist hier Platz für weitere Mitarbeiter geschaffen.

Die neue Niederlassung in Münster wurde am 12. April mit dem „R-Evolution-Day“ eröffnet. Ca. 150 Gäste folgten der Einladung und informierten sich über Möglichkeiten der Digitalisierung. „Warum uns trotz Digitalisierung niemals die Arbeit ausgehen wird“ erklärte Buchautor und Wirtschaftsjournalist Erik Händeler. Zahlreiche Impulsvorträge folgten und inspirierten die Gäste, welchen Nutzen z.B. Blockchain- oder Augmented-Reality-Technologien für ihr Unternehmen bieten kann.

Am Hauptstandort in Borken entsteht derzeit das neue NETGO Basecamp. Dieses soll voraussichtlich ab Herbst 2019 die neue Unternehmenszentrale darstellen und bis zu 180 Mitarbeitern Platz bieten.

Erweiterung in Geschäftsführung der NETGO GmbH

Schlag auf Schlag geht es derzeit bei der NETGO Unternehmensgruppe voran. Gerade erst verkündete die NETGO Unternehmensgruppe die Übernahme der in Baden-Württemberg und Bayern ansässigen bükotec. Nun folgen weitere Ankündigungen. Mit Wirkung vom 01.01.2018 hat die NETGO die in Altenberge ansässige SAM Now GmbH übernommen.

SAM Now wird die Unternehmensgruppe mit seinen Beratungsdienstleistungen im Software Lizenzmanagement, IT-Asset- und Vertragsmanagement erweitern. Das noch recht junge Unternehmen aus Altenberge wurde 2015 von Daniel Hayen gegründet. SAM Now wird NETGOs Managed Service Portfolio um Managed SAM weiter ausbauen. Unternehmen können somit ihr Lizenzmanagement teilweise oder vollständig an die NETGO Unternehmensgruppe outsourcen. Ein weiterer wichtiger Bestandteil des Unternehmens ist die Beratung in IT-Strategien und IT-Compliance Consulting. Daniel Hayen bleibt weiterhin als Geschäftsführer im Unternehmen aktiv und sein Team von insgesamt elf Mitarbeitern soll nun stark ausgebaut werden.

Mit der in Bocholt ansässigen CONTENiT GmbH stößt zum 01.07.2018 ein weiteres Unternehmen zur Unternehmensgruppe hinzu. Hier wird die NETGO Unternehmensgruppe eine 50%-Beteiligung eingehen und damit den Bereich Enterprise Content Management Systeme (ECM) ins Portfolio holen. Die CONTENiT findet ihren Ursprung bereits 1998 und gehört heute zu 100 % zur Bocholter Gilde Gruppe und entwickelte sich zu einem der größten d.velop d.3 – Partnern Deutschlands. Ebenso entwickelt die CONTENiT für die Gilde Gruppe ein eigenes ERP (Warenwirtschaft) und Logistiksystem und möchte das im nächsten Jahr auch anderen Unternehmen am Markt anbieten. „Mit der Beteiligung von NETGO erhalten wir mehr Vertriebspower und viel Erfahrung im Markt um unsere Strategie mit unserem ERP-System schneller voranzubringen“, freut sich Gilde-Gesellschafter Hamid Yazdtschi über den neuen Partner.

Die Gilde-Gruppe und die NETGO Unternehmensgruppe verbindet schon seit längerem das gemeinsame Unternehmen DATA Westfalia GmbH, dass von beiden Gruppen zu je 50 % gehalten wird. Zum 01.01.2018 hat die NETGO Unternehmensgruppe seine Anteile auf 100 % aufgestockt und möchte nun seine Aktivitäten im Cloud/Rechenzentrumsgeschäft stark ausbauen. „Cloud wird eines der zentralen Geschäftsmodelle in der IT werden“, beschreibt Patrick Kruse den Grund für den Ausbau.

Die Gilde-Gruppe und die NETGO Unternehmensgruppe kündigten außerdem an, in Zukunft noch in einem weiteren Geschäftsfeld strategisch zusammenarbeiten zu wollen.

Einer der Geschäftsführer der CONTENiT GmbH, Andre Hüttemann, wird im Rahmen der Transaktion in die Geschäftsführung der NETGO GmbH wechseln und in der CONTENiT GmbH innerhalb der Geschäftsleitung zukünftig den Bereich Strategie übernehmen. Hüttemann ist in der NETGO Unternehmensgruppe bereits kein unbeschriebenes Blatt. Gemeinsam mit NETGO Geschäftsführer Benedikt Kisner bekleidet er die Unternehmensführung der DATA Westfalia GmbH.

 

Die IT-Unternehmensgruppe NETGO hat zum 01.02.2018 das in Altdorf ansässige IT-Systemhaus bükotec übernommen

(Borken, 02. Februar 2018)

Das von Michael Illig als e.K. geführte Unternehmen wurde per Asset-Deal in die bükotec GmbH überführt, welche fortan zu 100 % von der NETGO Unternehmensgruppe GmbH gehalten wird. „Die IT-Branche erlebt zurzeit seinen größten Wandel. Die Nachfrage nach Spezialisierungen auf der einen Seite sowie die Nachfrage nach breitem Service- und Produktportfolio auf der anderen Seite wächst immer stärker.

Um diesen Anforderungen langfristig gerecht zu werden, bedarf es einen starken Sparringspartner an unserer Seite“, erklärt Michael Illig die Gründe für die Veränderung. Geführt wird das Unternehmen weiterhin von Michael Illig als alleiniger Geschäftsführer. Alle Arbeitsplätze bleiben erhalten und auch für die Kunden, Lieferanten und Partner ändert sich durch die Übernahme nichts. Die bükotec beschäftigt derzeit rund 20 Mitarbeiter und erzielte 2017 einen Jahresumsatz in Höhe von ca. sieben Mio. €.

Benedikt Kisner und Patrick Kruse, beide geschäftsführende Gesellschafter der NETGO Unternehmensgruppe wollen die bükotec GmbH nun wachsen lassen: „Unser Ziel ist es, neue Kolleginnen und Kollegen für die bükotec zu finden und unser Geschäft in Baden-Württemberg und Bayern stark auszubauen. Wir freuen uns, für dieses Vorhaben die bükotec für uns gewonnen zu haben. Das Portfolio passt perfekt zu uns und vor allem menschlich harmoniert es untereinander.“

„Dass die NETGO nach einer Übernahme ein Unternehmen sehr gut weiterentwickelt und die Möglichkeiten nutzt, sieht man an der CompuTech-Übernahme im letzten Jahr. Ich freue mich daher auf zahlreiche und erfolgreiche Jahre mit der NETGO“, fasst Michael Illig seine Meinung zusammen.

Die NETGO Unternehmensgruppe beschäftigt rund 230 Mitarbeiter und erwirtschaftete in 2017 einen Jahresumsatz von rund 45 Millionen Euro. Zur NETGO Unternehmensgruppe gehören neben der NETGO GmbH mit den Geschäftsbereichen Systemhaus, Reseller-Solutions, Consulting, Smartwork und Innovations auch die Data Westfalia GmbH (Cloud-Lösungen), die SILA Consulting GmbH (IT-Sicherheitsberatung) sowie die CompuTech GmbH (IT-Systemhaus). Die Unternehmensgruppe hat aktuell mehrere Standorte in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Hessen. Mit der bükotec kommt nun ein Standort in Altdorf (Baden-Württemberg) und einer in Landsberg (Bayern) hinzu.

Neuer Standort im Borkener Westen soll bis zu 80 neue Arbeitsplätze schaffen

Die NETGO Unternehmensgruppe investiert 9 Mio. Euro in den Standort Borken und baut im Westen der Stadt seine neue, hochmoderne Unternehmenszentrale. Mit dem Spatenstich auf dem neuen Gelände haben die Geschäftsführer Benedikt Kisner und Patrick Kruse, Landrat Dr. Kai Zwicker, Borkens Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing neben technischen Beigeordneten Jürgen Kuhlmann und Architket Jörg Hetkamp die offizielle Bauphase für das Großprojekt eingeläutet.

Bis zum Sommer 2019 sollen die Bauarbeiten des ersten Bauabschnittes andauern. Eine Nutzfläche von zunächst 5.500m² soll den Mitarbeitern moderne Arbeitsplätze bieten. „Obwohl wir alle Möglichkeiten des modernen Arbeitens ausnutzen, reicht unsere heutige Fläche nicht mehr aus,“ berichtet NETGO Geschäftsführer Patrick Kruse. Ursprünglich für 40 Mitarbeiter geplant, beherbergt die aktuelle Zentrale bereits über 100. „Wir sind froh, dass unsere Mitarbeiter die inzwischen sehr beengende Arbeitsumgebung mit Humor und Stolz nehmen. Nun ist es jedoch höchste Zeit für eine Erweiterung,“ ergänzt Benedikt Kisner, ebenso Geschäftsführer der NETGO.

Freuen darf sich die NETGO-Belegschaft nicht nur auf mehr Platz. Ein außergewöhnliches Arbeitsumfeld soll entstehen. „Uns gefällt dieser Silicon Valley Flair von Google, Facebook & Co. Wir möchten den Mitarbeitern mehr bieten, als nur schicke Schreibtische,“ erklärt Kisner. Abwechslungsreich gestaltete Arbeitsbereiche, Team-Plätze, Wohlfühl- und Ruhezonen sollen den Spaß an der Arbeit erhöhen und die Kreativität fördern. Ein eigenes Fitness-Studio soll die Mitarbeiter gesund halten, eine Kindertagespflege wird nicht nur für den Nachwuchs der Belegschaft zur Verfügung stehen. Ein besonderes Highlight wird der neue Gastronomiebereich werden, welcher ebenso der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden soll. Gemeinsam mit einem Hamburger Gastro-Profi wird derzeit an einem außergewöhnlichen Konzept gefeilt. Mit all diesen Maßnahmen erhoffen sich Kisner und Kruse Mitarbeiter zu binden und dem Fachkräftemangel entgegenwirken zu können.

Eine Erweiterung am erst 2010 errichteten Zentralgebäude an der Landwehr in Borken ist nicht mehr möglich. Nachbargebäude und Bürocontainer konnten das Wachstum nur kurzfristig kompensieren. Inzwischen sind auch diese Möglichkeiten an ihre Grenzen gestoßen. „Damals hatten wir keine Ahnung, dass sich unser Unternehmen so rasch entwickeln wird,“ blickt Kruse zurück.

Um beim „Basecamp“, wie NETGO seinen neuen Firmensitz nennt, auch für die Zukunft vorzusorgen, haben Kisner und Kruse insgesamt 21.000m² Grundstücksfläche von der Stadt Borken erworben. In zwei weiteren Bauabschnitten kann das Basecamp noch weiter wachsen.

Die derzeitige Zentrale an der Landwehr wird nach Fertigstellung des Neubaus zum Verkauf oder zur Vermietung stehen. Ein Parallelbetrieb beider Standorte ist laut Kisner und Kruse nicht zielführend.

Borkener IT-Spezialist gründet weitere Geschäftsbereiche und verbucht ein Umsatzwachstum von 58 %

Die NETGO Unternehmensgruppe konnte auch in 2017 die Geschäftsentwicklung weiter festigen. Der Umsatz aller Geschäftsbereiche und Tochterunternehmen ist gestiegen, womit die IT-Gruppe einen Rekordumsatz von über 45 Millionen Euro erzielt. Damit konnte die Unternehmensgruppe ein Umsatzwachstum von 58 % gegenüber dem Vorjahr verzeichnen. 2017 war auch das Rekordjahr im Hinblick auf die Mitarbeiterzahl. Die Unternehmensgruppe zählt nun über 220 Mitarbeiter und stellte davon im vergangenen Jahr alleine über 50 neue Kolleginnen und Kollegen ein.

Die Unternehmensgruppe wurde 2007 von Benedikt Kisner und Patrick Kruse in Raesfeld gegründet und entwickelte sich mit anfangs zwei Mitarbeitern relativ schnell zu einem namhaften IT-Dienstleister in Deutschland.

Zehnjähriges Jubiläum

„2017 war ein besonderes und sehr erfolgreiches Jahr für uns“, berichtet Geschäftsführer Benedikt Kisner. „Uns ist bewusst, dass wir in den vergangenen zehn Jahren eine außergewöhnliche Unternehmensentwicklung erleben durften. Das verlangte auch nach einer Jubiläumsfeier mit einem besonderen Abendprogramm als Dankeschön an unsere Mitarbeiter, Kunden und Wegbegleiter.“ Bei der Party hat es NETGO unter dem Titel „ANOMAL“ mit über 800 Gästen, unter anderem mit dem ehemaligen „Weather-Girl“ Ingrid Arthur und einem großen Indoor-Street-Food-Festival, richtig krachen lassen.

Neue Geschäftsbereiche eröffnet

Dass die beiden Geschäftsführer ein Gespür für die Bedürfnisse des Marktes haben, zeigt die Entwicklung der beiden neu gegründeten Geschäftsbereiche der NETGO GmbH. Im Mai starteten 14 neue Mitarbeiter in Bochum mit der NETGO Smartwork. Die neue Abteilung vertreibt und entwickelt Kommunikations- und Softwarelösungen auf Basis von Microsoft Collaboration- und Cloud-Tools. Dieser Geschäftsbereich weist bereits im ersten Jahr große Erfolge auf. Ebenso zukunftsorientiert ist die im Oktober gegründete NETGO Innovations. Die NETGO Innovations wird durch innovative Technologien wie Virtual- und Augmented Reality, Data Analytics und IoT, Kunden auf Ihrem Weg in die digitale Transformation unterstützen. „Was vor ein paar Jahren noch nach Science-Fiction klang, ist heute für unsere Kunden und uns aktueller denn je“, erklärt Geschäftsführer Patrick Kruse.

„Unsere Geschäftsbereiche Systemhaus, Cloud, Consulting, Informationssicherheit, Reseller-Solutions und nun auch Smartwork sowie Innovations ergänzen sich hervorragend, um den Kunden eine Gesamtlösung rund um Ihre IT zu bieten“, ergänzt Kisner. Mit einer neuen Niederlassung in Gütersloh ist der IT-Dienstleister seit Anfang 2017 auch in Ostwestfalen ansässig. Der Standort Bottrop ist in unmittelbarer Nähe des CentrO in Oberhausen umgezogen und bietet somit den Mitarbeitern eine bessere Infrastruktur.

Positive Entwicklung in allen Unternehmen

Das Ende 2016 dazugekaufte Systemhaus CompuTech mit Sitz in Linden (Hessen) ergänzt das Portfolio der NETGO hervorragend. Diese Synergien konnten genutzt werden, sodass sich der Umsatz der CompuTech im vergangen Jahr auch deutlich gesteigert hat. Das Marketing hatte außerdem mit dem 30-jährigen Firmen-Jubiläum der CompuTech eine weitere Großveranstaltung zu stemmen. Der Ministerpräsident des Landes Hessen Volker Bouffier hat sich hier auch nicht nehmen lassen, dem Unternehmen eine Laudatio zum Firmenjubiläum zukommen zu lassen.

Auch die zur Gruppe gehörenden Unternehmen SILA Consulting GmbH im Bereich IT-Sicherheitsberatung, die Data Westfalia GmbH als Cloud Service und die NETGO b.v. im niederländischen Aalten weisen dieses Jahr wiederholt eine positive Entwicklung auf.

Inzwischen 13 Niederlassungen

Insgesamt unterhält die NETGO Unternehmensgruppe in Ahaus, Aalten, Bocholt, Bochum, Borken, Coesfeld, Linden, Gütersloh, Hannover, Köln, Marburg, Münster und Oberhausen inzwischen dreizehn Standorte.

Weitere Mitarbeiter gesucht

Sehr erfolgreich ist das Unternehmen derzeit im Recruiting von neuen Mitarbeitern. Weitere 30 offene Stellen weist das Unternehmen aber derzeit noch auf seiner Webseite aus. Dabei soll es aber nicht bleiben: „Wir wollen weiterwachsen und brauchen dafür weitere zusätzliche IT-Experten sowohl im Vertrieb, IT-Service/System-Engineering als auch im IT-Consulting“, so Kisner über den aktuellen Personalbedarf.

Bau neuer Firmenzentrale rückt näher

Beide Geschäftsführer freuen sich auf die Projekte im kommenden Jahr. Der Bau für die neue Firmenzentrale im Borkener Westen wird noch im Januar beginnen und wird im ersten Halbjahr 2019 vollständig fertiggestellt sein. „Die Räumlichkeiten an der Landwehr platzen aus allen Nähten. Außerdem haben wir als zukunftsorientiertes Unternehmen mit hohen zusätzlichen Personalbedarf ganz neue Anforderungen an den perfekten Arbeitsplatz. Diese Anforderungen können wir unseren Mitarbeitern in unserem neuen Hauptsitz mit über 5000 m² ermöglichen“, freut sich Kruse.

Auch die Planungen zur Gründung weiterer Geschäftsbereiche und Übernahmen stehen für 2018 an. „Die Anforderung an unsere Kunden in allen Bereichen der IT werden immer umfangreicher, da ist es wichtig, dass wir als IT-Dienstleister richtig aufgestellt sind und unsere Kunden in allen Fragen unterstützen können“, erläutert Kisner.

Bei der NETGO Unternehmensgruppe ist Ihre IT immer am Puls der Zeit.

„Handwerk, Können, Leidenschaft“ was wie das Grundrezept für den Erfolg einer Manufaktur klingt, ist die zeitgemäße Philosophie der Informationstechnologie. Gelebt und umgesetzt wird diese Philosophie von den über 200 Mitarbeitern der NETGO Unternehmensgruppe mit Stammsitz in Borken. Die NETGO ist dabei mit zahlreichen Geschäftsbereichen und Schwestergesellschaften von der klassischen IT-Servicedienstleistung über Cloud-Services bis hin zur Beratung in Fragen der IT-Security ein zuverlässiger Partner für Unternehmen.
Kern des IT-Full-Service bildet das NETGO Systemhaus, welches mit über 130 Mitarbeitern zu den größten im Westmünsterland zählt. “Unser Fokus liegt in der Beratung, Planung, Installation und Wartung von IT-Infrastruktur-Lösungen“, erklären die Geschäftsführer Benedikt Kisner und Patrick Kruse. “Dazu zählen Server- und Storage-Systeme, Security-Lösungen, Netzwerke, IP-Telefonie, Virtualisierung, Rechenzentrum- und Cloud-Lösungen“, so Kisner. Gestartet im Jahre 2007 mit einer IT- sowie einer 450-Euro-Fachkraft, zählen heute sowohl kleine und mittelständische als auch DAX-notierte Großkonzerne und öffentliche Einrichtungen zum Kundenkreis der NETGO.

Gesetzeskonforme Cyber-sicherheit im Mittelstand

“Digitalisierung und Big Data fordern IT-Infrastrukturen in puncto Performance, Verfügbarkeit, Sicherheit und Management heraus“, weiß Kruse. Von daher hat die Gruppe ihr Portfolio stetig ausgebaut und bietet derzeit mit der DATA Westfalia leistungsstarke Rechenzentren in Borken und Bocholt. “Unser Unternehmen hat sich hier auf die Bereitstellung von Rechenzentrumslösungen für die klassische Unternehmens-IKT, auf kundenspezifische Services im Umfeld von Private Cloud und IT-Outsourcing spezialisiert.“ Ergänzt wird dieses Portfolio durch die NETGO Smartwork, die Online-Konferenzsysteme, Cloud-Services und maßgeschneiderte SharePoint-Lösungen anbietet.
Einen anderen, aber nicht weniger wichtigen Service leistet die NETGO dank ihrer beiden Beratungsschwerpunkte. Mit Fokus auf Server-Based-Computing, Virtual-Desktop-Infrastructure sowie Automatisierung und Orchestrierung unterstützt sie die NETGO Consulting, während die SILA Consulting vor allem für Informations- und Datensicherheit steht. “Wo technische Datenschutzmaßnahmen ihre Grenzen erreichen, knüpfen unsere Leistungen nahtlos an“, beschreibt Kisner. SILA betrachtet sämtliche informationsverarbeitenden Stellen und Prozesse Ihres Unternehmens ganzheitlich auf informationssicherheitsrelevante Schwachstellen. “Wir optimieren Ihre Unternehmensabläufe, schulen Ihre Mitarbeiter und entwickeln ein Notfallmanagement-Konzept.“ Ganz im Sinne einer gesetzeskonformen Cybersicherheit im Mittelstand bleibt Ihr Know-how so stets sicher und verfügbar.
Last, but not least bietet die Gruppe mit NETGO Reseller-Solutions eine zuverlässige Schnittstelle zwischen Herstellern und Handel. “Mit unserer Beratungskompetenz unterstützen wir IT-Fachhändler bei der Umsetzung ihrer IT-Projekte“, so Kruse, “von der Planung über Lieferung, Einrichtung und Support. Eben mehr als nur ein Großhandel.“ Dabei ist die NETGO einer der wenigen bundesweiten HPE Platinum Partner.

Schlüssel des Erfolgs

Schlüssel des Erfolgs made in Borken sind zum einen die dynamischen Mitarbeiter und zum anderen eine einzigartige Firmenphilosophie. “Wir schauen uns an, was Mitbewerber machen, und überlegen dann, wie wir es anders und besser machen können“, freut sich Kisner. Das Unternehmen profitiert dabei insbesondere von der innovationsfreudigen Mannschaft und kann dank hoch qualifiziertem Fachpersonal sowie langjährigen Erfahrungen aus Großprojekten immer aktuelle Technologien am Puls der Zeit bieten. “Der sich ständig wandelnde IT-Markt erfordert, immer einen Schritt voraus zu sein und sich den Bedürfnissen der Kunden anzupassen“, resümiert Kruse. “Wir haben noch viele Ideen im Sortiment, die es umzusetzen gilt. Dabei ist das Ende der Fahnenstange für uns und unsere Kunden noch lange nicht erreicht.“

(Quelle: Münsterland Manager)

Das Borkener Systemhaus Netgo hat die Hewlett Packard Enterprise (HPE) Platinum Partnerstufe erreicht. Netgo ist damit eines von acht Unternehmen in Deutschland, welches die höchste HPE Partnerplakette tragen darf.

Als Platinum Converged Infrastructure Specialist von Hewlett Packard Enterprise (HPE) erfüllt Netgo die höchsten Spezialisierungsstandards. Der Platinum Status spiegelt nicht nur die enge und partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen HPE und Netgo wieder, vielmehr untermauert diese Zertifizierung die Lösungskompetenz von Netgo in den Bereichen komplexer Server-, Storage-, Netzwerk-, Virtualisierungs- Anwendungs- und Cloudinfrastrukturen.

Mit insgesamt acht Spezialisierungen zählt Netgo nun offiziell zu den Top-Partnern im deutschen Markt:

  • Converged Infrastructure Specialist – Platinum
  • Data Center Networking specialist – Gold
  • Services Specialist – Gold
  • Storage Specialist – Gold
  • Networking Specialist – Gold
  • Server Specialist – Gold
  • Campus Switching Specialist – Silver
  • Hyper-converged Specialist

„Mit Netgo haben wir einen zuverlässigen Partner auf den wir uns zu jeder Zeit blind verlassen können“, erklärt HPE Partner Business Manager Ingo Napiontek. „Genau wie HPE ist Netgo ein Innovationstreiber, erkennt früh Trends und passt sein Unternehmen stets auf die aktuellen Anforderungen des Marktes an. Gemeinsam stellen wir uns den Herausforderungen der digitalen Transformation.“

Patrick Kruse, Geschäftsführer der Netgo: „Unser Fokus liegt seit Unternehmensgründung auf der Vermarktung von Produkten und Lösungen aus dem Hause Hewlett Packard. Sowohl HPE, als auch HP Inc., Aruba und Nimble sind für uns strategisch wichtige Partner. Mit deren Produktportfolio decken wir alle Bereiche für KMU, Mittelstand und Großunternehmen ab.“ Mit HPEs Synergy sieht Netgo sich gut aufgestellt, neue Prozesse und Workflows in Unternehmen mit flexiblen Technologien zu etablieren.

„Zufriedene Kunden sind der beste Gradmesser für Qualitätsarbeit. Um unseren Kunden eine Top-Qualität bieten zu können, war uns die Zertifizierung unserer Mitarbeiter durch HPE von Anfang an wichtig“, sagt Benedikt Kisner, Geschäftsführer der Netgo. „Wir freuen uns besonders, den Platinum Partner Status ausgerechnet in unserem 10. Jubiläumsjahr verliehen zu bekommen“, so Kisner weiter. Zusätzlich zur Auszeichnung ehrte HPEs CEO Meg Whitman Netgo zum Jubiläumsjahr mit einem persönlichen Videogruß.

Mit Kauf von Matrix42-Lizenzen erhalten Kunden ein großes Stück Freiheit. Netgo gibt der Freiheit seiner Kunden einen weiteren Schub: Bis zum 28.02.2018 können Netgos Kunden an einem besonderen Gewinnspiel teilnehmen.

Unter dem Motto „Mobil mit Matrix42“ verlost das westfälische Systemhaus ein neues Firmenfahrzeug im Wert von 10.000 EUR. Teilnehmen können alle Kunden, die bis zum 28.02.2018 einen Gesamtumsatz von 50.000 EUR mit Artikeln von Matrix42 bei Netgo erwirtschaften. Als zweiten Preis wartet ein Microsoft Surface Pro auf einen neuen Besitzer, als dritten Preis eine Jochen Schweizer Quad Tour für bis zu 10 Personen. Zur Teilnahme können sich die Kunden auf der Gewinnspielseite https://www.netgo.de/mobilmitmatrix anmelden.

NETGO ist Competence Partner Gold der Frankfurter Matrix42 AG. Matrix42 ist Anbieter von Software für das Arbeitsplatzmanagement.