Pressefundstück: Handwerk, Können, Leidenschaft

Bei der NETGO Unternehmensgruppe ist Ihre IT immer am Puls der Zeit.

„Handwerk, Können, Leidenschaft“ was wie das Grundrezept für den Erfolg einer Manufaktur klingt, ist die zeitgemäße Philosophie der Informationstechnologie. Gelebt und umgesetzt wird diese Philosophie von den über 200 Mitarbeitern der NETGO Unternehmensgruppe mit Stammsitz in Borken. Die NETGO ist dabei mit zahlreichen Geschäftsbereichen und Schwestergesellschaften von der klassischen IT-Servicedienstleistung über Cloud-Services bis hin zur Beratung in Fragen der IT-Security ein zuverlässiger Partner für Unternehmen.
Kern des IT-Full-Service bildet das NETGO Systemhaus, welches mit über 130 Mitarbeitern zu den größten im Westmünsterland zählt. “Unser Fokus liegt in der Beratung, Planung, Installation und Wartung von IT-Infrastruktur-Lösungen“, erklären die Geschäftsführer Benedikt Kisner und Patrick Kruse. “Dazu zählen Server- und Storage-Systeme, Security-Lösungen, Netzwerke, IP-Telefonie, Virtualisierung, Rechenzentrum- und Cloud-Lösungen“, so Kisner. Gestartet im Jahre 2007 mit einer IT- sowie einer 450-Euro-Fachkraft, zählen heute sowohl kleine und mittelständische als auch DAX-notierte Großkonzerne und öffentliche Einrichtungen zum Kundenkreis der NETGO.

Gesetzeskonforme Cyber-sicherheit im Mittelstand

“Digitalisierung und Big Data fordern IT-Infrastrukturen in puncto Performance, Verfügbarkeit, Sicherheit und Management heraus“, weiß Kruse. Von daher hat die Gruppe ihr Portfolio stetig ausgebaut und bietet derzeit mit der DATA Westfalia leistungsstarke Rechenzentren in Borken und Bocholt. “Unser Unternehmen hat sich hier auf die Bereitstellung von Rechenzentrumslösungen für die klassische Unternehmens-IKT, auf kundenspezifische Services im Umfeld von Private Cloud und IT-Outsourcing spezialisiert.“ Ergänzt wird dieses Portfolio durch die NETGO Smartwork, die Online-Konferenzsysteme, Cloud-Services und maßgeschneiderte SharePoint-Lösungen anbietet.
Einen anderen, aber nicht weniger wichtigen Service leistet die NETGO dank ihrer beiden Beratungsschwerpunkte. Mit Fokus auf Server-Based-Computing, Virtual-Desktop-Infrastructure sowie Automatisierung und Orchestrierung unterstützt sie die NETGO Consulting, während die SILA Consulting vor allem für Informations- und Datensicherheit steht. “Wo technische Datenschutzmaßnahmen ihre Grenzen erreichen, knüpfen unsere Leistungen nahtlos an“, beschreibt Kisner. SILA betrachtet sämtliche informationsverarbeitenden Stellen und Prozesse Ihres Unternehmens ganzheitlich auf informationssicherheitsrelevante Schwachstellen. “Wir optimieren Ihre Unternehmensabläufe, schulen Ihre Mitarbeiter und entwickeln ein Notfallmanagement-Konzept.“ Ganz im Sinne einer gesetzeskonformen Cybersicherheit im Mittelstand bleibt Ihr Know-how so stets sicher und verfügbar.
Last, but not least bietet die Gruppe mit NETGO Reseller-Solutions eine zuverlässige Schnittstelle zwischen Herstellern und Handel. “Mit unserer Beratungskompetenz unterstützen wir IT-Fachhändler bei der Umsetzung ihrer IT-Projekte“, so Kruse, “von der Planung über Lieferung, Einrichtung und Support. Eben mehr als nur ein Großhandel.“ Dabei ist die NETGO einer der wenigen bundesweiten HPE Platinum Partner.

Schlüssel des Erfolgs

Schlüssel des Erfolgs made in Borken sind zum einen die dynamischen Mitarbeiter und zum anderen eine einzigartige Firmenphilosophie. “Wir schauen uns an, was Mitbewerber machen, und überlegen dann, wie wir es anders und besser machen können“, freut sich Kisner. Das Unternehmen profitiert dabei insbesondere von der innovationsfreudigen Mannschaft und kann dank hoch qualifiziertem Fachpersonal sowie langjährigen Erfahrungen aus Großprojekten immer aktuelle Technologien am Puls der Zeit bieten. “Der sich ständig wandelnde IT-Markt erfordert, immer einen Schritt voraus zu sein und sich den Bedürfnissen der Kunden anzupassen“, resümiert Kruse. “Wir haben noch viele Ideen im Sortiment, die es umzusetzen gilt. Dabei ist das Ende der Fahnenstange für uns und unsere Kunden noch lange nicht erreicht.“

(Quelle: Münsterland Manager)

IT-Systemhaus Netgo wird Platinum Partner von Hewlett Packard Enterprise

Das Borkener Systemhaus Netgo hat die Hewlett Packard Enterprise (HPE) Platinum Partnerstufe erreicht. Netgo ist damit eines von acht Unternehmen in Deutschland, welches die höchste HPE Partnerplakette tragen darf.

Als Platinum Converged Infrastructure Specialist von Hewlett Packard Enterprise (HPE) erfüllt Netgo die höchsten Spezialisierungsstandards. Der Platinum Status spiegelt nicht nur die enge und partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen HPE und Netgo wieder, vielmehr untermauert diese Zertifizierung die Lösungskompetenz von Netgo in den Bereichen komplexer Server-, Storage-, Netzwerk-, Virtualisierungs- Anwendungs- und Cloudinfrastrukturen.

Mit insgesamt acht Spezialisierungen zählt Netgo nun offiziell zu den Top-Partnern im deutschen Markt:

  • Converged Infrastructure Specialist – Platinum
  • Data Center Networking specialist – Gold
  • Services Specialist – Gold
  • Storage Specialist – Gold
  • Networking Specialist – Gold
  • Server Specialist – Gold
  • Campus Switching Specialist – Silver
  • Hyper-converged Specialist

„Mit Netgo haben wir einen zuverlässigen Partner auf den wir uns zu jeder Zeit blind verlassen können“, erklärt HPE Partner Business Manager Ingo Napiontek. „Genau wie HPE ist Netgo ein Innovationstreiber, erkennt früh Trends und passt sein Unternehmen stets auf die aktuellen Anforderungen des Marktes an. Gemeinsam stellen wir uns den Herausforderungen der digitalen Transformation.“

Patrick Kruse, Geschäftsführer der Netgo: „Unser Fokus liegt seit Unternehmensgründung auf der Vermarktung von Produkten und Lösungen aus dem Hause Hewlett Packard. Sowohl HPE, als auch HP Inc., Aruba und Nimble sind für uns strategisch wichtige Partner. Mit deren Produktportfolio decken wir alle Bereiche für KMU, Mittelstand und Großunternehmen ab.“ Mit HPEs Synergy sieht Netgo sich gut aufgestellt, neue Prozesse und Workflows in Unternehmen mit flexiblen Technologien zu etablieren.

„Zufriedene Kunden sind der beste Gradmesser für Qualitätsarbeit. Um unseren Kunden eine Top-Qualität bieten zu können, war uns die Zertifizierung unserer Mitarbeiter durch HPE von Anfang an wichtig“, sagt Benedikt Kisner, Geschäftsführer der Netgo. „Wir freuen uns besonders, den Platinum Partner Status ausgerechnet in unserem 10. Jubiläumsjahr verliehen zu bekommen“, so Kisner weiter. Zusätzlich zur Auszeichnung ehrte HPEs CEO Meg Whitman Netgo zum Jubiläumsjahr mit einem persönlichen Videogruß.

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Netgo verlost Ford KA an seine Matrix42-Kunden

Mit Kauf von Matrix42-Lizenzen erhalten Kunden ein großes Stück Freiheit. Netgo gibt der Freiheit seiner Kunden einen weiteren Schub: Bis zum 28.02.2018 können Netgos Kunden an einem besonderen Gewinnspiel teilnehmen.

Unter dem Motto „Mobil mit Matrix42“ verlost das westfälische Systemhaus ein neues Firmenfahrzeug im Wert von 10.000 EUR. Teilnehmen können alle Kunden, die bis zum 28.02.2018 einen Gesamtumsatz von 50.000 EUR mit Artikeln von Matrix42 bei Netgo erwirtschaften. Als zweiten Preis wartet ein Microsoft Surface Pro auf einen neuen Besitzer, als dritten Preis eine Jochen Schweizer Quad Tour für bis zu 10 Personen. Zur Teilnahme können sich die Kunden auf der Gewinnspielseite https://www.netgo.de/mobilmitmatrix anmelden.

NETGO ist Competence Partner Gold der Frankfurter Matrix42 AG. Matrix42 ist Anbieter von Software für das Arbeitsplatzmanagement.

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Pressefundstück: Netgo startet im Februar

Eigentlich wollte Netgo noch in diesem Herbst mit dem Bau einer neuen Zentrale für das IT-Unternehmen beginnen. Seit dieser Woche liegt auch die Baugenehmigung vor. Aber: Da es auf dem geplanten Baugrundstück entlang der Weseler Straße Spuren einer eisenzeitlichen Siedlung geben könnte, muss die Firma das Gelände zunächst von Archäologen untersuchen lassen.

Die Bauarbeiten für die neue Zentrale des IT-Unternehmens Netgo beginnen voraussichtlich im Februar. Das erklärte Geschäftsführer Benedikt Kisner gegenüber der BZ. Wie berichtet, hat Netgo ein 21.000 Quadratmeter großes Grundstück entlang der Weseler Straße gekauft. Ursprünglich sollte der Bau bereits in diesem Herbst beginnen. „Das hat aus verschiedenen Gründen aber nicht geklappt“, sagt Kisner nun.

In dieser Woche hat die Stadt Borken die Baugenehmigung erteilt. Allerdings mit der Auflage, das Gelände von Archäologen des Landschaftsverbands LWL untersuchen zu lassen. Dr. Carolin Steimer, Sprecherin des LWL, erklärt auf BZ-Nachfrage, dass die Untersuchung eine Fortsetzung der Grabungen in Hovesath im Jahr 2009 seien. Die Archäologen gehen davon aus, dass es auch auf dem Netgo-Gelände Spuren einer eisenzeitlichen Siedlung geben könnte.

Anfang 2019 könnten die ersten Mitarbeiter umziehen

Zwei Wochen soll die Suche dauern – sofern die Archäologen nichts finden. Für einen Baustart sei es dann zu spät, sagt Benedikt Kisner. „Bevor wir auf dem lehmigen Untergrund dann eine Schlammschlacht erleben, warten wir lieber noch ein paar Monate“, erkärt der Geschäftsführer.

In einem ersten Bauabschnitt will Netgo rund ein Drittel der 21.000 Quadratmeter bebauen. Der Rest des Grundstücks, das von der Weseler Landstraße bis zu den Einkaufsmärkten reicht, dient zunächst als Reserve. Anfang 2019, so der Plan, sollen die ersten Mitarbeiter umziehen.

 

Quelle: Borkener Zeitung

Autor: Sven Kauffelt

Foto: Markus Schönherr, NETGO GmbH

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Summerfeelin‘ mit NETGO, Sophos und HPE ROK

Ende September reisten die Gewinner des NETGO Incentives Summerfeelin‘ ins kroatische Hvar

Anfang April startete NETGO Reseller-Solutions gemeinsam mit HPE ROK und Sophos ein Incentive der Extraklasse. NETGOs Reseller konnten mit Kauf von HPE ROK- und Sophos-Produkten Punkte sammeln. Auch die Teilnahme an Webinaren und Sonderaktionen wurde mit Bonuspunkte belohnt. Die Gewinner wurden vom 22. bis 24. September auf die kroatische Insel Hvar geschickt und erlebten ein außergewöhnliches Sommerwochenende.

Auf der Insel wurde den 14 Gewinnern ein bunter Mix aus Erholung, Party und Kultur geboten. Bereits nach ihrer Ankunft durften die Gäste auf einer Guided-Tour durch die Altstadt von Split bummeln und die vielen Sehenswürdigkeiten besuchen. Im Anschluss setzte ein Katamaran zur Insel Hvar über, bevor der Abend beim geselligen Dinner im Hotel ausklang.

Am Samstag hieß es dann „Leinen los“. Mit zwei Segelbooten wurden die zahlreichen Buchten der Insel erkundet. Ein Lunch an Board ließ Summerfeelin‘ aufsteigen. Die traumhafte Aussicht auf die Insel machte Lust auf mehr. Darum knüpfte an die Erholung ein Kulturprogramm in der Altstadt von Hvar.

Am Sonntag hieß es dann Abschied nehmen und ab nach Hause. Auf die Teilnehmer wartete ein Flughafentransfer der besonderen Art. Statt mit Bus oder Taxi wurden die Gäste mit zwei Speedbooten vom Hotel in Hvar abgeholt. Voller Kraft voraus setzten diese direkt zum Flughafen in Split über.

NETGO Reseller-Solutions ist ein Geschäftsbereich der NETGO Unternehmensgruppe und unterstützt IT-Systemhäuser bei der Umsetzung ihrer Kundenprojekte. Vom Sizing über Quoting bis hin zur Installation profitieren die Partner der Reseller-Solutions vom Know-How der NETGO Unternehmensgruppe. Ein besonderer Schwerpunkt liegt hier auf Lösungen von HPE und Sophos. „Das Incentive wurde nicht nur zur Verkaufsförderung, sondern auch zum Know-How Transfer genutzt. In extra honorierten Webinaren wurden Neuheiten von HPE ROK vorgestellt oder Technologien von Sophos erläutert“, so NETGO Geschäftsführer Patrick Kruse. „Solche Events stärken den partnerschaftlichen Gedanken unseres Unternehmens.“

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Pressefundstück: Wer am Fachkräftemangel leidet, sollte an seiner Sexyness arbeiten

In Baden hat die zehnte Ausgabe der Focus-on-Future-Eventreihe stattgefunden. Referent Benedikt Kisner stellte sein Unternehmen vor und zeigte, wie man die richtigen Fachkräfte anziehen kann, indem man einfach ein bisschen anders ist.

In der historischen Villa Boveri in Baden blickten die Gäste diese Woche in die Zukunft. Dort fand am 18. September die jüngste Ausgabe der Eventreihe Focus on Future statt. Die 10. Ausgabe, wie Urs Prantl bei der Eröffnung sagte. Seit fünf Jahren schon organisiert Prantl zwei solcher Events pro Jahr – zusammen mit Julius Thomann, Damian Suter und Oliver Wegner.

Dieses Mal lautete das Thema: Es gibt keinen Fachkräftemangel, nur einen Mangel an Attraktivität. „Ein sehr aktuelles Thema“, sagte Prantl. Ein Thema, das schon sehr stark bewirtschaftet, vielleicht sogar schon plattgetreten sei. „Aber es ist noch nicht gelöst.“ Mit diesem Event wolle er und das Team hinter den Focus-on-Future-Events einen Teil zur Lösung beitragen.

Das Herzstück des Events war ein Referat von Benedikt Kisner, Mitgründer und Mitinhaber der Netgo-Unternehmensgruppe. Rund 40 Besucher kamen dafür nach Baden. Getreu dem Motto der Veranstaltung wollte Kisner zeigen, wie ein nach aussen hin attraktiv wirkendes Unternehmen keinen Mangel an guten Fachkräften zu beklagen hat.

Was sein Unternehmen so attraktiv macht? Es sei „anomal sexy“, wie Kisner es definierte. Für Kundenevents seien Unternehmen schnell bereit, Ausgaben in Kauf zu nehmen. Solche Events dürften aber auch mal „rocken“, sagte er. Das sei gut für die Kundenbindung, aber auch sehr wichtig, um die Bande zu den Mitarbeitern zu stärken.

Keine Angst davor, auch mal albern zu sein

„Unser Ziel ist es, dass jeder Mitarbeiter ein Foto seines Arbeitsplatzes daheim aufhängt“, sagte Kisner. Ein hochgestecktes Ziel. Kisner jedoch schien zuversichtlich, dass er es erreichen könne. Unternehmen sollten sich fragen, ob das, was sie gerade planen, nur kundenbindend ist, oder ob es nicht auch mitarbeiterbindend sein könnte und dann vielleicht auch mal etwas Verrücktes tun. Ein bisschen Selbstironie sei nicht schlecht.

„Das wirkt erst mal albern“, sagte Kisner und gab zu, dass er sich zunächst selbst leicht davor fürchtete. „Aber solche Auftritte kommen gut an.“ Sein Rat ans Publikum lautete daher: Falls ein Mitarbeiter mal etwas Ausgefallenes vorschlägt, dann sollte man einfach mal mitmachen.

So kam Netgo auch in den Besitz einer Loge in der Veltins-Arena – der Heimat von Schalke 04. Der Vorschlag – und die Umsetzung – kam von einem Vertriebsmitarbeiter.

Jetzt hat Netgo dafür einen prima Ort für Kundenevents, von dem auch die Mitarbeiter profitieren. „Wenn ein Mitarbeiter mal mit seinen Kumpels ein Fifa-Turnier auf der Playstation in der Loge spielen will, dann kriegt er natürlich auch den Schlüssel“, sagte Kisner.

Azubi-Schleuder für 42’000 Euro

Aus dem gleichen Grund unterhält Netgo auch die sogenannte Azubi-Schleuder. Ein Chevrolet Camaro. Kostenpunkt: 42’000 Euro. Wenn sich Auszubildende durch einen besonderen Einsatz auszeichnen, dürfen sie eine Woche damit herumfahren.

„Der Azubi ist dann der Held seiner Klasse, wenn er mit dem Wagen zur Berufsschule fährt und wir haben nie Mühe, irgendwen für Wochenendeinsätze zu finden“, sagte Kisner. Ferner gehe Netgo auch regelmässig segeln mit seinen Mitarbeitern oder gemeinsam in die Ferien.

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Ein bisschen niederländischer

Eine andere Möglichkeit, die Mitarbeiter zu binden, sei es, sie einzubeziehen. Hierfür brachte Kisner ein Konzept aus den Niederlanden in sein Unternehmen. Dieses nennt sich „overleg“, das niederländische Wort für „Überlegung“.

Der Begriff beschreibt eine spezielle Form von Meeting, für das es gemäss Kisner kein spezifisches deutsches Wort gebe. Diese Sitzungen dienen dazu, dass sich die Geschäftsleitung gemeinsam mit den Mitarbeitern neue Strategien überlegt und dass sie zusammen eine Entscheidung treffen, wie er erklärte.

„So bringt man ein bisschen Demokratie ins Unternehmen“, sagte Kisner. Als Folge davon stünden alle hinter der Entscheidung und würden solche Massnahmen deshalb zügig umsetzen.

„Zudem ist ein ehrliches Dankeschön viel mehr Wert als ein Bonus von 200 Euro auf den Monatslohn“, sagte Kisner. Wichtig sei einfach, dass man authentisch dabei sei. Dazu gehöre, dass ein Unternehmer gegenüber seinen Technikern auch mal zugebe, dass er davon nichts verstehe. Das sollte ihn nicht daran hindern, ein Lob auszusprechen.

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Und wie lockt ein für Mitarbeiter attraktives Unternehmen externe Bewerber an? Social Media. So könne man klarmachen, dass man diese Werte nicht einfach auf seine Website schreibe, sondern dass man sie auch lebe. […]

Und es funktioniert, davon ist Kisner überzeugt. „Wir erhalten Bewerbungen ohne Ende“. Netgo erhalte etwa 80 Bewerbungen pro Woche. Das erlaube der Gruppe, wirklich nur „die Crème de la Crème herauszufiltern“, sagte Kisner.

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Der Focus-on-Future-Event vermochte das Problem des Fachkräftemangels, beziehungsweise des Mangels, Fachkräfte anziehen zu können, zwar nicht lösen. „Aber mit Netgo und Benedikt Kisner haben wir nun ein Beispiel gesehen, wie man es anpacken kann“, sagte Urs Prantl anschliessend im Gespräch mit der Redaktion.

„Ich glaube nicht, dass das die einzig funktionierende Methode ist“, sagte er. „Wer anders tickt, muss es auch anders anpacken.“ Wichtig sei einfach, dass man es anpacke und dass man dabei authentisch sei.

 

Quelle: www.netzwoche.ch

vollständiger Artikel: hier

Autor: Coen Kaat

Fotos: Netzmedien

Pressefundstück: Thomas Schaaf sprach in Borken über Fußball, Business und mehr

Einfühlsam, weltoffen und redselig zeigte sich Thomas Schaaf am Dienstagabend in Borken. In der Netgo-Arena stand Werder Bremens ehemaliger Trainer Jens Watermann und den etwa 50 Zuhörern Rede und Antwort.

BORKEN. Die große Welt des Fußballs war am Dienstagabend zu Gast in der Netgo-Arena im Borkener Trier. Werder Bremens ehemaliger sehr erfolgreicher Trainer Thomas Schaaf hatte sich aus der Stadt an der Weser auf den Weg nach Borken gemacht, um Jens Watermann, zwei Jahre lang Coach der SG Borken, und den etwa 50 Zuhörern Rede und Antwort zu stehen. „Borken ist ja noch schnell erreichbar“, sagte er über die über 200 Kilometer lange Entfernung, angesichts seiner ansonsten sehr viel längeren Dienstreisen.

Jens Watermann ist neben seinem Beruf als Lehrer auch Mitglied im Verband Deutscher Fußballlehrer und knüpfte dadurch Kontakte zu Thomas Schaaf bei der diesjährigen Fußballlehrer-Tagung in Wolfsburg. „Jens Watermann war so hartnäckig, dass ich einfach zusagen musste, begründete er seine Zusage zu dem Borken-Abstecher. In Zusammenarbeit mit dem Systemhaus Netgo wurde schließlich der lockere Talk vor der neu errichteten Tribüne am SG-Sportplatz realisiert.

Einfühlsam, weltoffen redselig

Und das Kommen hatte sich für die Zuhörer (einige waren zünftig in Werder-Trikots erschienen) gelohnt. Mit Thomas Schaaf stellte sich bei Weitem nicht der knurrige, wortkarge Blonde aus dem hohen Norden vor. Der Dröge, Unterkühlte und Mundfaule, der auf eine diesbezügliche Charakterisierung Johannes B. Kerners antwortete: „Deshalb haben Sie mich ja eingeladen.“ Oder auf die Frage eines jungen Werder-Fans „Können wir das heute gewinnen?“ antwortete: „Wir beiden allein nicht.“

Am Dienstagabend jedenfalls zeigte sich Thomas Schaaf als einfühlsamer, weltoffener redseliger Mensch, der als Teamplayer weiß, dass man einen Erfolg im Fußball nicht allein erreichen kann, sondern dass das nur im Verbund geht. Ebenso gewährte er weite Einblicke in sein Seelenleben.

Watermann begann seine souveräne Moderation mit der Vorstellung des Ehrengastes. Und listete dessen beeindruckenden Lebensdaten auf. So trat der 1961 in Mannheim Geborene 1972 in die Dienste des SV Werder ein, war Spieler und schließlich Cheftrainer des Clubs von der Weser und feierte mit seinem Verein drei Deutsche Meisterschaften, holte fünfmal den DFB-Pokal und wurde 1992 sogar Sieger des Europapokals der Pokalsieger. Vom Fachblatt Kicker wurde er 2004 zum Mann des Jahres sowie zum Kicker-Trainer des Jahres im deutschen Fußball bestimmt. Seine letzte Trainerstation war Hannover 96.

Thomas Schaaf als Botschafter

Doch ohne den Fußball lebt er auch heute nicht. „Das Kribbeln hört nicht auf“, verrät er und berichtet, dass er noch viel unterwegs ist. Sowohl in Sachen Trainerausbildung in den USA und Japan als auch als offizieller Spiele-Beobachter im europäischen Raum. So wird er beim Endspiel der Euro-League ebenso anwesend sein wie auch im Finale der Champions-League.

Ein weit gereister Mann, der sich sehr viel Zeit nahm in Borken und die Fragen aus dem Publikum umfassend beantwortete. Ein Mann, der schwärmt, wenn er von Sir Alex Ferguson spricht und stolz darauf ist, „ihn kennengelernt zu haben.“

Besonders breiten Raum in der Beantwortung einer Publikumsfrage nahm die Stiftung „Trauerland“ ein, bei der sich Thomas Schaaf als Botschafter engagiert. Es geht um Kinder und Jugendliche, die nahe stehende Personen verloren und damit große Probleme haben. „Wir sind eine Anlaufstation, die kostenlos ist und in die jedes Kind und jeder Jugendliche kommen kann, ob arm oder reich“, erklärt Schaaf. Und an einigen Beispielen zeigte sich, wie feinfühlig der Bremer trotz des Haifisch-Beckens Fußball-Bundesliga mit all seinen Widrigkeiten, scharfen Ecken und Verleumdungen geblieben ist.

Am Ende der Veranstaltung konnte er von Patrick Kruse, Geschäftsführer der Netgo GmbH, einen Scheck über 500 Euro für das „Trauerland“ entgegen nehmen. Vielen Zuschauern gab Thomas Schaaf am Ende noch Autogramme.

Quelle: Borkener Zeitung

Autor / Foto: Friedhelm Triphaus