Vorsorgemaßnahmen der netgo Unternehmensgruppe zum Coronavirus/COVID-19

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Gesundheit unserer Mitarbeiter und unserer Geschäftspartner hat für uns oberste Priorität. Aufgrund der sich täglich ändernden Situation zum Coronavirus haben wir innerhalb der netgo Unternehmensgruppe folgende Präventivmaßnahmen geschlossen, um die Weiterverbreitung zu minimieren, die Gesundheit Aller zu schützen und gleichzeitig unseren Geschäftsbetrieb aufrecht zu halten:

  • Alle Veranstaltungen sind bis auf Weiteres abgesagt. Auch die Teilnahme unserer Mitarbeiter an Messen und Konferenzen ist von uns gestoppt.
  • Reisetätigkeiten sind auf das notwendigste Minimum reduziert.
  • Mitarbeiter, die sich für Geschäfts- oder Urlaubsreisen in Risikogebieten aufgehalten haben, arbeiten präventiv aus dem Homeoffice
  • Technische Kundeneinsätze werden weiterhin durchgeführt. Die Notwendigkeit einer vor-Ort-Tätigkeit wird im Einzelfall geprüft.
  • Meetings werden digital abgehalten.
  • Ein Großteil unserer Mitarbeiter arbeitet ab sofort im Homeoffice.
  • Hygienemaßnahmen sind verschärft.

Als Digitalisierungs-Gruppe ist Remote-Arbeit / Homeoffice unser tägliches Brot. Darum können wir Ihnen auch während dieser Ausnahmesituation in vollem Umfang uneingeschränkt zur Verfügung stehen. Benötigen Sie Unterstützung, auch Ihr Unternehmen kurz- oder mittelfristig remote-fähig zu gestalten, stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Bleiben Sie gesund!

Benedikt Kisner, Patrick Kruse, André Hüttemann
(Geschäftsführer netgo GmbH)


Mehr zum Thema:

Wichtige Informationen zu unseren Veranstaltungen – Unsere Einschätzung zum Coronavirus

Die Sicherheit und Gesundheit unserer Gäste und Mitarbeiter hat für uns höchste Priorität. Da sich die Lage zum Coronavirus aktuell sehr dynamisch entwickelt, fällt eine abschließende Einschätzung zum Thema sehr schwer. Wir bewerten täglich nach bestem Wissen und Gewissen die Situation und versuchen verantwortungsvolle und sinnvolle Konsequenzen daraus zu schließen.


Update 17.03.2020, 12:07 Uhr: Wir veröffentlichen die Vorsorgemaßnahmen der netgo Unternehmensgruppe zum Coronavirus.


Update 17.03.2020, 07:29 Uhr: Auch der „digital thinktank“ kann nicht stattfinden. Weitere Infos und Gründe auf unserer Veranstaltungs-Webseite.


Update 12.03.2020, 15:04 Uhr: Auf Grund der aktuellen Lage, findet unser netgo thinktank nicht mehr vor Ort in Borken statt. Der thinktank wird digital per Live-Webinare stattfinden. Kostenlose Anmeldungen sind hier möglich.


Update 10.03.2020, 11:38 Uhr: Die Lage hat sich weiter verschärft. Vorsorglich sagen wir die Eröffnungsveranstaltung unserer Niederlassung Düsseldorf ab. Wir prüfen derzeit die Umsetzung des netgo thinktanks.


Update 05.03.2020, 13:48 Uhr: Der Krisenstab des Kreises Borken sieht „keine Veranlassung dafür, öffentliche Veranstaltungen abzusagen.“ Für netgo-Veranstaltungen bleiben daher unsere bisherigen Entscheidungen siehe 04.03.2020 bestehen.


Update 05.03.2020, 11:20 Uhr: Im Kreis Borken ist der erste Coronavirus-Infektionsfall bestätigt worden. Dies teilt die Borkener Kreisverwaltung mit. Wir beobachten weiterhin das Geschehen.


04.03.2020:

netgo Thinktank

Der netgo Thinktank ist eine Veranstaltung überschaubarer Größe. Die Gäste wurden gebeten, sich vorab zu registrieren. Der Teilnehmerkreis ist begrenzt und bekannt. Aus diesen und zuvor genannten Gründen kommen wir zur Entscheidung:

Der netgo Thinktank wird nach jetzigem Stand planmäßig am 18.03.2020 stattfinden.

netgo Frühlingsfest

Für den 22.03.2020 hatten wir das netgo Frühlingsfest vorgesehen – eine Großveranstaltung für die Öffentlichkeit. Die Veranstaltung wurde für 3.000 Gäste kalkuliert, eine für uns nicht mehr überschaubare Größe, zumal wir ohne einer Vorabregistrierung die Gäste nicht namentlich kennen, oder wissen woher sie kommen. Ebenso werden viele Kinder erwartet. Daher haben wir uns entschieden:

Aus dem netgo Frühlingsfest wird voraussichtlich ein Sommerfest entstehen. Das genaue Datum werden wir noch bekannt geben!

Weitere Veranstaltungen

Alle weiteren Veranstaltungen werden nach derzeitigem Stand wie geplant stattfinden, da diese einen bekannten Teilnehmerkreis ansprechen und in überschaubarer Größe durchgeführt werden.

Hygiene-Hinweise

Auf allen derzeit von uns veröffentlichten Veranstaltungen werden wir die von der WHO empfohlenen Präventionsmaßnahmen ergreifen:

Handhygiene

  • An allen Eingängen und WC-Anlagen werden wir Desinfektionsmittel bereitstellen.
  • Die Reinigungs- und Desinfektionsintervalle werden wir erhöhen. Ebenso sind unsere Reinigungskräfte angehalten, Türklinken und Handläufe zu desinfizieren.

Verhaltensregeln

  • Verzichten Sie bitte auf Körperkontakt. Schenken Sie Ihrem Gegenüber gern ein freundliches Lächeln, statt den gewohnten Händedruck.
  • Nießen Sie in die Armbeuge.
  • Taschentücher bitte nicht mehrmals verwenden.
  •  Waschen und desinfizieren Sie sich bitte gründlich die Hände.

Wir hoffen, Sie weiterhin als Gast bei uns begrüßen zu dürfen. Sollten Sie dennoch vorsichtshalber Ihre Registrierung nicht wahrnehmen wollen, bitte wir Sie freundlich, Ihre Anmeldung zu stornieren.

Microsoft Cloud Update 02 / 2020

Willkommen zur Februar-Ausgabe des Microsoft Cloud Updates – Der Kanal Rund um die Microsoft Cloud. Adrian und Sebastian widmen sich in dieser Ausgabe ganz besonders der Microsoft 365 Security. Viel Vergnügen!

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Microsoft 365 Allgemein

Windows 10X Developer Tools / Emulator

Outlook Spaces

New Forms mobile Experience

  • Auswertung von Forms jetzt auch mobil

Edge Chromium News

https://techcommunity.microsoft.com/t5/discussions/top-feedback-summary-for-february-11/td-p/1167413

  • Browser History Sync
  • Option to set a custom photo as the New Tab Page background photo
  • Google stichelt gegen Edge „Use extensions Securely“ wird bei Edge angezeigt, bei keinem anderen Chromium Browser

Deutsche O365 und Dynamics RZ Standorte verfügbar

Verteilung neues Icons beginnt

Neue mobile Office App

https://www.microsoft.com/en-us/microsoft-365/blog/2020/02/19/new-office-app-android-ios-available/

Teams

  • Seit dem 21.02. kein Twitter Connector mehr, Ablösung durch Power Automate
  • Sensitivity Label zur Klassifizierung von Teams
  • Gmail als Identity Provider Launched

SharePoint Online / OneDrive for Business

  • Dateien Anfordern ist verfügbar, über Kontextmenü eines Ordners im OneDrive
  • Mover Migration zu Office 365 jetzt weltweit verfügbar https://techcommunity.microsoft.com/t5/microsoft-sharepoint-blog/mover-migration-now-available-worldwide/ba-p/1185228
  • Planner Activity wird in Site Activity angezeigt
  • Automatisches anwenden von Aufbewahrungsrichtlinien basierend auf Datei Metadaten

Exchange online

Oauth unterstützung für POP3 und IMAP rolling out

Microsoft 365 Security

Microsoft Threat Protection

https://www.microsoft.com/en-us/security/business/threat-protection/integrated-threat-protection

  • Zusammenfassung von Defender ATP, O365 ATP, Azure ATP, Microsoft CAS
  • Fasst Signale aus allen Tools zusammen
  • Incident Verfolgung über Produkte hinweg
  • „Selbst-Heilung“

Insider Risk Management

https://techcommunity.microsoft.com/t5/security-privacy-and-compliance/announcing-the-general-availability-of-insider-risk-management/ba-p/1180914

  • Lernendes System
  • Erkennt auffälliges Verhalten
  • Nutzt bestehende Technologien wie beispielsweise eDiscovery und Data Loss Prevention
  • Daten können anonymisiert werden

Communication Compliance

https://techcommunity.microsoft.com/t5/security-privacy-and-compliance/announcing-the-general-availability-of-communication-compliance/ba-p/1167989

  • Erkennung von unangemessener Kommunikation z.B: Beleidigungen, Belästigung
  • Teams Unterhaltungen
  • Mail-Kommunikation
  • Skype for Business Online

Office 365 Advanced Threat Protection

https://techcommunity.microsoft.com/t5/security-privacy-and-compliance/speed-up-time-to-detect-and-respond-to-user-compromise-and-limit/ba-p/977053

  • Compromise user detection and response
  • Methoden um einen kompromitierten Account zu erkennen. Beispielsweise: Weiterleiten aller Mails, Versenden weiterer Phishing Mails von der Mailadresse des Kunden
  • Erkennung auch unter Einbeziehung von künstlicher Intelligenz

MS Defender ATP für Linux in der Preview

  • CentOS Linux 7+
  • Debian Linux 9+
  • Oracle Enterprise Linux 7
  • Red Hat Enterprise Linux 7+
  • SUSE Linux Enterprise Server 12+
  • Ubuntu 16+

Azure AD Support for FIDO2 security keys in hybriden Umgebungen

https://techcommunity.microsoft.com/t5/azure-active-directory-identity/public-preview-of-azure-ad-support-for-fido2-security-keys-in/ba-p/1187929

  • FIDO2 = FAST Identity Online 2.0
  • Ermöglicht das Einloggen in Hybrid Azure AD Joined Windows 10 Devices und dann SSO Zugriff auf on-prem und cloud Ressourcen
  • Nutzung von biometrische Authentifizierungsmerkmalen

Microsoft Cloud Update 01 / 2020

Herzlich willkommen zur ersten Episode unseres Microsoft Cloud Updates in diesem Jahr. Unser Consultant Adrian Ritter hat sich in für diese Folge Unterstützung von seinen Kollegen Sebastian Krück und René Schlattl geholt. Gemeinsam plaudern sie über aktuelle Ankündigungen von Microsoft. Gute Unterhaltung!

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Microsoft Office 365

Edge Chromium per MS Update

Fluid Framework Preview

Office Scripts Preview

PowerPoint Live Presentations

Office 365 Video Migrations Ablauf

Microsoft Whiteboard

Microsoft Search / SharePoint

Power Platform

Microsoft Teams

Microsoft Yammer

Yammer eDiscovery native Mode

Microsoft Intune

Microsoft Online Services Terms

Brexit & Microsoft Office 365

Wichtige Mitteilung zu Skype for Business Telefonen

EDIT 23.01.2020: Microsoft hat den Termin auf den 15.07.2020 verschoben.

(Original-Beitrag vom 14.05.2019:) In den vergangenen Tagen hat Microsoft E-Mails mit dem Hinweis versendet, dass Microsoft Identity Platform 2.0 eingeführt wird. Dies kann zu Einschränkungen auf Skype for Business (SfB) Telefonen führen.

Betrifft diese Nachricht unser Unternehmen?

Wenn Sie SfB zertifizierte Telefone (3PIP) von z.B. Poly (ehem. Polycom) oder Audiocodes verwenden und diese an SfB Online, Microsft Teams via Cloud Interop oder SfB OnPrem Hybrid mit modern Authentication angebunden haben, müssen Sie Ihre Geräte vor dem 15.01.2020 15.07.2020 updaten. Nur so ist eine Anmeldung weiterhin möglich. Das gilt ebenfalls, wenn das Exchange Postfach des Users in Exchange Online liegt. Neben der Installation von Updates auf den Telefonen, müssen zusätzlich Schritte (einmalig pro Telefon-Hersteller) im Tenant durchgeführt werden.

Was passiert unter der Haube?

Durch das Update bzw. die Verwendung von OAuth 2.0 als Anmeldeprotokoll, wird jedem Hersteller eine dedizierte Hersteller Application ID zugewiesen. Bisher nutzten alle zertifizierten Telefone aller Hersteller dieselbe Azure Application ID. Die Hersteller Application ID wird damit Teil der Anmeldung. Mit dem Update des Telefons, wird diese ID auf die Telefone übertragen, welche zukünftig u.a. zur Anmeldung genutzt wird.

Was muss getan werden?

Alle betroffenen Telefone müssen rechtzeitig vor dem 15.01.2020 15.07.2020 mit einem Update versehen werden. Zusätzlich muss jede Hersteller Application ID dem Tenant als vertrauenswürdige Application ID hinzugefügt werden. Die gesetzten Berechtigungen bleiben exakt so bestehen wie zuvor.

Support-Ende für Microsoft Windows 7

Seit dem 14. Januar 2020 liefert Microsoft keine kostenlosen Sicherheits-Updates mehr für das beliebte Betriebssystem Microsoft Windows 7. Betroffen sind alle Editionen.

Seit Oktober 2009 erfreut sich Windows 7 großer Beliebtheit bei seinen Anwendern. Laut Statista verfüge Windows 7 noch heute über einen weltweiten Marktanteil von über 26% (Stand: 12/2019). Wie bereits berichtet stellt Microsoft den Support ein. Technische Unterstützung und Sicherheits-Updates gehören somit der Vergangenheit an und können nur noch kostenpflichtig von Firmenkunden erworben werden.

Was bedeutet das Support-Ende für mich?

Neu entdeckte Sicherheitslücken werden nicht mehr geschlossen. Der Einsatz einer EndPoint-Protection-Software kann das Ausnutzen von Sicherheitslücken nur bedingt eindämmen. Nach einem Bericht des Computer-Magazins Chip, wurde kurz nach dem Support-Ende von Windows 7 bereits eine Sicherheitslücke im Internet Explorer entdeckt, der auch Bestandteil des Betriebssystems ist. Microsoft stufe diese Sicherheitslücke als „kritisch“ ein. Ob diese Sicherheitslücke noch mit einem Patch gefixt wird bleibe fraglich.

Weiterhin muss davon ausgegangen werden, dass auch Dritt-Anbieter ihre Produkte nicht mehr für Windows 7 optimieren werden und somit die Kompatibilität nicht sichergestellt werden wird.

Kann ich Windows 7 weiterhin verwenden?

Ja, Windows 7 kann in vollem Umfang weiterhin genutzt werden. Die Funktionalität Ihrer Windows 7 Installationen wird sich nicht ändern.

Was ist zu tun?

Wir empfehlen ein Upgrade auf das aktuelle Betriebssystem Microsoft Windows 10 durchzuführen. Neben dem Produktivitätsgewinn durch neue Funktionen in Microsoft Windows 10 gewinnen Sie zusätzlich an Sicherheit. Ein aktuelles Betriebssystem trägt erheblich zum Schutz Ihrer Unternehmensdaten bei.

Wie bringen wir Kunden in die Cloud?

Am 20. Februar 2020 findet die nächste „Channel Meets Cloud“ -Konferenz in München statt. Ausgerichtet vom ChannelPartner ist die c.m.c. die Konferenz für Service Provider und IT-Dienstleister. Regina Böckle von der ChannelPartner hat unseren IT-System Engineer Philipp Mölders zu netgos Cloud-Geschäftsmodell interviewt.

Regina Böckle, ChannelPartner: Als System Engineer für Datacenter und Cloud bei netgo entwickeln Sie mit Ihren mittelständischen Kunden Strategien zur Migration klassischer Datacenter-Dienste in die Cloud und begleiten die technische Umsetzung. Ab welchem Punkt im Verkaufsprozess sind Sie beim Kunden involviert?

Philipp Mölders, IT-System-Engineer bei netgo: In der Regel direkt vom ersten Gespräch an. Wir verfolgen bei netgo die Philosophie, hier den Kunden sehr früh und auch schon vor dem Kauf von Produkten umfangreich zu den Möglichkeiten und Lösungen zu beraten. Im speziellen Fall Cloud ist dies noch viel wichtiger, denn es besteht gerade im Mittelstand noch große Unsicherheit in Bezug auf den Einsatz von Cloud-Diensten.

CLOUD OFTMALS FACHBEREICHSÜBERGREIFEND

ChannelPartner: Wer sind Ihre Ansprechpartner auf Kundenseite – eher die Fachbereiche, der IT-Leiter, der Geschäftsführer?

Philipp Mölders, netgo: Dies ist interessanterweise ganz unterschiedlich. Wo im klassischen Datacenter-Geschäft oft die IT-Abteilung der Ansprechpartner ist, stellt sich dies im Cloud Umfeld anders dar. Häufig sind es Fachbereiche mit speziellen Projekten oder Geschäftsführer und IT-Leiter, die die strategische Richtung verändern möchten.

ChannelPartner: Wie schaffen Sie es, all diese Parteien an einen Tisch zu bekommen?

Mölders: Das ist in der Tat in der Praxis nicht immer einfach. Jedoch bin ich es aus meinen früheren Tätigkeiten bei HPE in der Beratung von Großkunden gewohnt, viele Interessen an einem Tisch zu haben. Wichtig ist vor allem, in diesen Projekten die bestehenden Prozesse und Personen in die Umsetzung der Cloud-Strategie zu integrieren.

WANN WELCHE CLOUD-LÖSUNGEN SINN ERGEBEN

ChannelPartner: Anhand welcher Kriterien entscheiden Sie mit dem Kunden, ob eine Cloud-Lösung zum Zuge kommen wird?

Mölders: Hier gibt es in der Praxis leider keine Checkliste für die richtige Wahl von Cloud-Diensten. Es kommt ganz auf die Kunden, Problemstellungen und Lösungsmöglichkeiten an. Hier erarbeiten wir in der Regel mit dem Kunden gemeinsam, was für ihn in Frage kommt und für seine IT das beste ist.

ChannelPartner: Unter welchen Umständen würden Sie einem Kunden von einer Cloud-Lösung abraten?

Philipp Mölders: Es gibt leider ein paar Szenarien, die eine Nutzung von Cloud-Lösungen eher unattraktiv machen. Dies sind zum einen eine schlechte Internetverbindung am Firmenstandort und weiterhin sind auch große Datenmengen, die am Firmenstandort bearbeitet und verarbeitet werden, häufig finanziell nicht sinnvoll in einer Cloud-Lösung zu verarbeiten.

ChannelPartner: Wenn die Entscheidung zugunsten der Cloud-Lösung getroffen wurde: Was sind die nächsten Schritte und Entscheidungen?

Mölders: Als nächstes beginnt in der Regel die Planung und Kalkulation der Dienste, die in die Cloud verlagert werden sollen. Hier planen wir in der Regel in enger Abstimmung mit allen Beteiligten Dienste, Kosten, Nutzungsmodelle und Migrationsverfahren.

MÖGLICHE HÜRDEN AUF DEM WEG IN DIE CLOUD

ChannelPartner: Auf welche Hürden stoßen Sie dabei erfahrungsgemäß immer wieder?

Mölders: Unsicherheit zum Thema Kosten ist heute immer noch eine der größten Hürden. Um den Kunden diese Hürde zu nehmen, arbeiten wir eng mit den Herstellern zusammen und versuchen den Kunden in der Planung der Kosten miteinzubeziehen. Die zweite große Hürde ist das Thema Datenschutz und Datensicherheit, die gerade im Mittelstand noch eine sehr große Hürde darstellt.

ChannelPartner: Wie überwinden Sie diese Hürden?

Mölders: In das Thema Datenschutz und Datensicherheit haben die Public-Cloud Anbieter massiv investiert. Neben vielen Zertifizierungen sind auch Rechenzentren in Deutschland entstanden, die diese Hürde deutlich gesenkt haben. Zum Thema Kosten für die Nutzung von Cloud-Diensten versuchen wir den Kunden direkt in die Planung einzubeziehen und so für Transparenz bei der Nutzung von Cloud-Diensten zu sorgen.

ChannelPartner: Was sind die wichtigsten Aspekte bei der anschließenden Migration der Dienste in die Cloud?

Philipp Mölders: Wichtig sind hier im Wesentlichen zwei Aspekte: Die organisatorische Ebene und die technische Ebene. Auf organisatorischer Ebene sorgen eine gute Planung und klare Strukturen in der Regel dafür, dass eine Migration erfolgreich durchgeführt werden kann. Auf technischer Ebene ist in der Regel ein Team von Experten für die verschiedenen Fachgebiete erforderlich, um die komplexen Anforderungen adressieren zu können.

Philipp Mölders

Philipp Mölders

IT-System Engineer

ChannelPartner: Inwiefern sind Kunden bereit, auch den Aufwand zu bezahlen, den Sie als Dienstleister bei der Migration der Dienste in die Cloud haben?

Mölders: Meiner Erfahrung nach schätzen die Kunden die Begleitung und Beratung in dieser technisch und organisatorisch anspruchsvollen Thematik der Umsetzung sehr, deshalb ist dies in der Regel kein Problem.

ChannelPartner: Wie lösen Sie hausintern bei netgo die automatisierte Bereitstellung, verbrauchsorientierte Abrechnung, das Reporting und das Management der Dienste für den Kunden?

Mölders: Für unsere eigenen Cloud Produkte setzen wir hier auf viele Produkte von Marktführern wie zum Beispiel HPE oder VMware, um einen hohen Automatisierungsgrad zu erreichen. Neben unseren eigenen Cloud-Lösungen bieten wir individuelle Betreuung im Rahmen von Managed-Services für On-Premise- und Cloud-Umgebungen unserer Kunden.

NETGO AUF DEM CHANNEL MEETS CLOUD-KONGRESS

ChannelPartner: Auf dem c.m.c.Kongress werden Sie Ihre Erfahrungen bei der Cloud-Migration mit anderen Partnern teilen. Auf welche Aspekte werden Sie vertieft eingehen?

Mölders: Insbesondere werde ich die verschiedenen Möglichkeiten erläutern, Dienste in die Cloud zu bringen und wie diese Betrachtung und Migration von Services unsere Kunden in ihrem Geschäft erfolgreicher macht. Dazu zählen klassische Lift & Shift Migrationen, Replattforming, Refactoring und Replacement von Diensten unserer Kunden.


Quelle: Regina Böckle @channelpartner

Sicherheitslücke im Citrix ADC und Gateway

Im Dezember 2019 veröffentlichte Citrix die als „kritisch“ eingestufte Sicherheitslücke CVE-2019-19781. Betroffen sind Citrix Application Delivery Controller (ADC) und Citrix Gateway (ehemals bekannt unter den Namen Citrix NetScaler ADC und Citrix Netscaler Gateway). Die Sicherheitslücke ermöglicht es, nicht authentifizierten Angreifern beliebigen Code auszuführen.

Das Bundesamt für die Sicherheit in der Informationssicherheit (BSI) stufte das Risiko zunächst als „mittel“ ein, korrigierte jedoch seine Einschätzung auf „hoch“.

Noch kein Patch von Citrix verfügbar

Citrix stellt bisher noch keine Patches bereit. Nach eigenen Angaben erwartet Citrix die Verfügbarkeit von Sicherheitsupdates zum Ende Januar 2020.

Workaround – Was ist zu tun?

In seinem Artikel CTX267679 beschreibt Citrix einen Workaround. Durch Konfigurationsänderung soll die Sicherheitsanfälligkeit abgeschwächt werden. Bis zum Erscheinen des Patches empfehlen wir den Workaround zu implementieren.

Microsoft Cloud Update – November 2019

Die Ignite ist jüngst abgeschlossen, doch das Microsoft-Rad dreht sich weiter. Thorsten und Adrian halten auf dem Laufenden. Für diese Ausgabe haben sich die Beiden Verstärkung geholt: Marius Bartzsch wirft einen tieferen Blick in die Exchange- und Outlook-Schatzkiste.

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Office 365

  • Safe Documents für Office C2R Desktop App – Lizenzen für ATP vorausgesetzt (Mid 2020)
  • ToDo – Push Notification für shared Aufgabenliste
  • Azure AD Account Managemen bzw. End User profile experiencet wird zu My Account
  • Service Health Dashboard bekommt eMail Notification

SharePoint Online

  • OneDrive und SharePoint Sensitiv Labeling (Preview)
  • Audience Targeting für SharePoint Online Org News – completed by End of Dec 2019
  • SharePoint HomeSites – End of Nov 2019
  • Retiring classic usage and popularity Reports for Classic Sites

Forms

Teams

  • Privat Channel sind GA
  • Kooperation mit Cisco für eine bessere Meeting Experience in Teams
  • Unterstützung von Webex und Zoom in den neuen Meeting Devices von Poly und Yealink
  • Enterprise Voice oder Telefonie für Office 365 Business Pläne in UK und Kanada, weitere Länder sollen H1/2020 folgen
  • Neue Teams zertifizierte IP Phones von Poly
  • Teilnehmer und Referenten Rolle in Teams Meetings – Rolling Out Mid November
  • Tags in MS Teams
  • Microsoft Teams für Linux – Preview ab Mitte Dec 2019

Ankündigungen

  • Multi Windows für Meetings und Chat soll kommen
  • Bessere Integration Teams in Yammer bzw. Yammer in Teams (angekündigt)
  • Native Federation für 1:1 Chat (Rolling Out Dec 2019)
  • Chat Button bekommt eine neue Position
  • Guest access mit Gmail-Konten

https://techcommunity.microsoft.com/t5/Microsoft-Teams-Blog/Microsoft-Teams-highlights-from-Ignite-2019/ba-p/1034812

https://techcommunity.microsoft.com/t5/Microsoft-Teams-Blog/What-s-New-in-Microsoft-Teams-Microsoft-Ignite-2019/ba-p/937025

Outlook

  • Outlook on the Web: PWA scheint in Arbeit, Service Worker fehlt noch
  • Outlook On The Web: Sticky Notes werden integriert
  • Outlook Mobile on iOS – Play my Mail in Verbindung mit Cortana

Exchange Online

  • DKIM Size wird auf 2048 Bit angehoben

Ignite

  • Support for Plus Addressing in Exchange Online
  • Send from SMTP Proxy Address (alias)

Was ist Data Science?

Der Begriff „Data Science“ findet immer mehr Anwendung. Was aber genau versteht man unter dieser „Datenwissenschaft“? Dieses werden wir in diesem und weiteren Artikeln beantworten.

Data Science ist ein Prozess

Oft denkt man bei dem Begriff Data Science an künstlicher Intelligenz. Der Grund mag darin liegen, dass sich der Begriff „künstliche Intelligenz“ oder seine Abkürzung „KI“ seit Jahren durch Kino Block-Buster in unseren Köpfen als Magisches oder stellenweise auch Böses eingeprägt hat. Tatsächlich verstehen wir jedoch künstliche Intelligenz als einen Bestandteil der Data Science.

Wir definieren Data Science als den Prozess, der Mehrwerte aus Daten generiert. Diesen Prozess unterteilen wir in folgende Schritte:

  • Daten Akquise
  • Datenaufbereitung
  • Datenvisualisierung
  • Machine Learning
  • Bereitstellung der Lösung

Daten Akquise

Ein Meeresforscher braucht ein Meer zum Forschen, ein Datenwissenschaftler benötigt Daten, um Wissen und Informationen zu generieren. Ohne Daten ist Data Science nur in wenigen Ausnahmen möglich. In der Daten Akquise geht es zunächst darum, Daten zu sammeln. Woher die Daten stammen und welche Art von Daten gesammelt werden, ist ziemlich egal. Typische Daten wie aus einem Warenwirtschaftssystem, Maschinendaten aus einer Produktion, Bilder, Videos, Töne oder Texte – für jedes Format gibt es unzählige Möglichkeiten der Verarbeitung und Nutzung.

Daten liegen in Unternehmen oft an unterschiedlichen Orten auf unterschiedlichen Datenbanken. Manchmal werden einzelne Datenquellen bereits für eine Art Reporting verwendet wie zum Beispiel Zahlen aus dem Vertrieb, um wichtige Umsatzprognosen zu erstellen. Leider bleibt es zu oft bei aufwändig zu wartenden Insellösungen.

Datenaufbereitung

Data Science deckt auch die Verknüpfung und Aufbereitung von Daten ab. Um einen Mehrwert aus Daten zu erhalten, sind besonders die Verbindungen zu anderen Prozessen im Unternehmen von Interesse.

Die erste Hürde stellt dabei oft der Zugriff. Werden die Daten auf einer internen SQL Datenbank gespeichert, auf einer externen noSQL oder liegen diese bei einem Drittanbieter und sind nur per API abrufbar? Ein einfaches Beispiel für verteilte Informationen im Unternehmen ist der Lagerbestand, die Vertriebstätigkeiten und die Verfügbarkeit von Servicetechnikern.

Sind diese Unwägbarkeiten beseitigt, stellt sich die Frage wie die Daten miteinander in Verbindung stehen. Maschinendaten lassen sich meist über den Zeitstempel der Einträge verbinden. Andere Prozesse hängen zum Beispiel über eine Rechnungs-ID zusammen. In manchen Fällen fehlt diese Verbindung allerdings und die Herstellung dieser Verbindung stellt dann einen Schritt bei der digitalen Abbildung der Unternehmenslogik dar.

Datenvisualisierung

Sind diese Daten miteinander verknüpft und in Relation zueinander gebracht, werden sie visualisiert. Durch die Visualisierung lässt sich der komplette geschäftliche Ablauf eines Unternehmens zu jeder Zeit einsehen. Mehrwerte sind in diesem Fall zum einen die Gesamtübersicht aber vor allem die Möglichkeit noch viel mehr aus Ihren Daten zu machen und die Daten besser zu verstehen.

Wie stehen die Lagerbestände mit den Vertriebstätigkeiten in Verbindung? Wann muss ich auf potentielle Verkäufe mit einer Lageraufstockung reagieren? Wann muss ich bezogen auf die Vertriebstätigkeiten mit einer Personalaufstockung im Service reagieren, um eine hohe Kundenzufriedenheit zu gewährleisten? Die nun verbundenen Daten geben Aufschluss!

Prozessoptimierung

Sind die Daten erst einmal verbunden und aufbereitet, ist erfolgreich die Brücke zwischen verschiedenen Unternehmensbereichen geschlagen. Jetzt lassen sich Prozesse automatisieren und optimieren. Von einfachen Algorithmen, die nichts außer „wenn dies dann das“ machen bis hin zu komplexen statistischen Modellen.

Nun ist es an der Zeit Ihre Unternehmenslogik zu implementieren. Was vielleicht bereits durch Reports für einzelne Bereiche geschehen ist, lässt sich nun unternehmensweit aufbauen. Dabei werden moderne Analyse Tools wie Microsoft Power BI immer wichtiger. Mit Hilfe dieser Tools lassen sich Reports dynamisch gestalten und Teile der Unternehmenslogik im Hintergrund abbilden. Dynamisch hat in diesem Fall mehrere Auswirkungen. Zum einen kann durch mehrere Hierarchien geschaut werden, wie zum Beispiel die Anzahl bestimmter Verkäufe per Klick von monatlich auf täglich aufzufächern, oder hierarchisch durch Kennzahlen einer Abteilung zu den Kennzahlen der Unterabteilungen oder einzelnen Mitarbeiter zu schauen, ohne die Ansicht zu verlassen.

Durch die Implementierung einer Unternehmenslogik und die direkte Anbindung zu Datenbanken oder einem Data Warehouse, wird die Wartung minimiert und durch automatische Aktualisierungen ein Live-Monitoring gewährleistet.

Sind die KPIs identifiziert und in das dynamische Reporting eingebunden, können zusätzlich komplexe Workflows angebunden werden. So lassen sich beispielsweise automatisch Formulare für eine Budget-Freigabe versenden sobald eine oder mehrere Kennzahlen bestimmte Schwellwerte unter- oder überschreiten.

Fazit

Mit der Bereitstellung, der Verbindung und der Visualisierung der Daten steht das wertvolle Grundgerüst, um Mehrwerte aus Daten zu ziehen. Die weiteren Möglichkeiten sind nun nahezu unbegrenzt.

Sobald ein Datenpunkt irgendwo gespeichert ist, ist er historisch. Jedes Unternehmen hat allerdings ein besonderes Interesse, etwas mehr über seine Zukunft zu wissen. Sei es die zukünftige Auslastung seiner Mitarbeiter, eine Umsatzprognose oder die verbleibende Lebensdauer einer Maschine. Diese Möglichkeiten werden wir in einem folgenden Blogeintrag behandeln. Das Ergebnis einer Prognose sind jedoch erneut Datenpunkte, die in einem dynamischen Report eingebunden oder mit anderen Prozessen gekoppelt werden können.