Wichtige Mitteilung zu Skype for Business Telefonen

EDIT 23.01.2020: Microsoft hat den Termin auf den 15.07.2020 verschoben.

(Original-Beitrag vom 14.05.2019:) In den vergangenen Tagen hat Microsoft E-Mails mit dem Hinweis versendet, dass Microsoft Identity Platform 2.0 eingeführt wird. Dies kann zu Einschränkungen auf Skype for Business (SfB) Telefonen führen.

Betrifft diese Nachricht unser Unternehmen?

Wenn Sie SfB zertifizierte Telefone (3PIP) von z.B. Poly (ehem. Polycom) oder Audiocodes verwenden und diese an SfB Online, Microsft Teams via Cloud Interop oder SfB OnPrem Hybrid mit modern Authentication angebunden haben, müssen Sie Ihre Geräte vor dem 15.01.2020 15.07.2020 updaten. Nur so ist eine Anmeldung weiterhin möglich. Das gilt ebenfalls, wenn das Exchange Postfach des Users in Exchange Online liegt. Neben der Installation von Updates auf den Telefonen, müssen zusätzlich Schritte (einmalig pro Telefon-Hersteller) im Tenant durchgeführt werden.

Was passiert unter der Haube?

Durch das Update bzw. die Verwendung von OAuth 2.0 als Anmeldeprotokoll, wird jedem Hersteller eine dedizierte Hersteller Application ID zugewiesen. Bisher nutzten alle zertifizierten Telefone aller Hersteller dieselbe Azure Application ID. Die Hersteller Application ID wird damit Teil der Anmeldung. Mit dem Update des Telefons, wird diese ID auf die Telefone übertragen, welche zukünftig u.a. zur Anmeldung genutzt wird.

Was muss getan werden?

Alle betroffenen Telefone müssen rechtzeitig vor dem 15.01.2020 15.07.2020 mit einem Update versehen werden. Zusätzlich muss jede Hersteller Application ID dem Tenant als vertrauenswürdige Application ID hinzugefügt werden. Die gesetzten Berechtigungen bleiben exakt so bestehen wie zuvor.

Support-Ende für Microsoft Windows 7

Seit dem 14. Januar 2020 liefert Microsoft keine kostenlosen Sicherheits-Updates mehr für das beliebte Betriebssystem Microsoft Windows 7. Betroffen sind alle Editionen.

Seit Oktober 2009 erfreut sich Windows 7 großer Beliebtheit bei seinen Anwendern. Laut Statista verfüge Windows 7 noch heute über einen weltweiten Marktanteil von über 26% (Stand: 12/2019). Wie bereits berichtet stellt Microsoft den Support ein. Technische Unterstützung und Sicherheits-Updates gehören somit der Vergangenheit an und können nur noch kostenpflichtig von Firmenkunden erworben werden.

Was bedeutet das Support-Ende für mich?

Neu entdeckte Sicherheitslücken werden nicht mehr geschlossen. Der Einsatz einer EndPoint-Protection-Software kann das Ausnutzen von Sicherheitslücken nur bedingt eindämmen. Nach einem Bericht des Computer-Magazins Chip, wurde kurz nach dem Support-Ende von Windows 7 bereits eine Sicherheitslücke im Internet Explorer entdeckt, der auch Bestandteil des Betriebssystems ist. Microsoft stufe diese Sicherheitslücke als „kritisch“ ein. Ob diese Sicherheitslücke noch mit einem Patch gefixt wird bleibe fraglich.

Weiterhin muss davon ausgegangen werden, dass auch Dritt-Anbieter ihre Produkte nicht mehr für Windows 7 optimieren werden und somit die Kompatibilität nicht sichergestellt werden wird.

Kann ich Windows 7 weiterhin verwenden?

Ja, Windows 7 kann in vollem Umfang weiterhin genutzt werden. Die Funktionalität Ihrer Windows 7 Installationen wird sich nicht ändern.

Was ist zu tun?

Wir empfehlen ein Upgrade auf das aktuelle Betriebssystem Microsoft Windows 10 durchzuführen. Neben dem Produktivitätsgewinn durch neue Funktionen in Microsoft Windows 10 gewinnen Sie zusätzlich an Sicherheit. Ein aktuelles Betriebssystem trägt erheblich zum Schutz Ihrer Unternehmensdaten bei.

Wie bringen wir Kunden in die Cloud?

Am 20. Februar 2020 findet die nächste „Channel Meets Cloud“ -Konferenz in München statt. Ausgerichtet vom ChannelPartner ist die c.m.c. die Konferenz für Service Provider und IT-Dienstleister. Regina Böckle von der ChannelPartner hat unseren IT-System Engineer Philipp Mölders zu netgos Cloud-Geschäftsmodell interviewt.

Regina Böckle, ChannelPartner: Als System Engineer für Datacenter und Cloud bei netgo entwickeln Sie mit Ihren mittelständischen Kunden Strategien zur Migration klassischer Datacenter-Dienste in die Cloud und begleiten die technische Umsetzung. Ab welchem Punkt im Verkaufsprozess sind Sie beim Kunden involviert?

Philipp Mölders, IT-System-Engineer bei netgo: In der Regel direkt vom ersten Gespräch an. Wir verfolgen bei netgo die Philosophie, hier den Kunden sehr früh und auch schon vor dem Kauf von Produkten umfangreich zu den Möglichkeiten und Lösungen zu beraten. Im speziellen Fall Cloud ist dies noch viel wichtiger, denn es besteht gerade im Mittelstand noch große Unsicherheit in Bezug auf den Einsatz von Cloud-Diensten.

CLOUD OFTMALS FACHBEREICHSÜBERGREIFEND

ChannelPartner: Wer sind Ihre Ansprechpartner auf Kundenseite – eher die Fachbereiche, der IT-Leiter, der Geschäftsführer?

Philipp Mölders, netgo: Dies ist interessanterweise ganz unterschiedlich. Wo im klassischen Datacenter-Geschäft oft die IT-Abteilung der Ansprechpartner ist, stellt sich dies im Cloud Umfeld anders dar. Häufig sind es Fachbereiche mit speziellen Projekten oder Geschäftsführer und IT-Leiter, die die strategische Richtung verändern möchten.

ChannelPartner: Wie schaffen Sie es, all diese Parteien an einen Tisch zu bekommen?

Mölders: Das ist in der Tat in der Praxis nicht immer einfach. Jedoch bin ich es aus meinen früheren Tätigkeiten bei HPE in der Beratung von Großkunden gewohnt, viele Interessen an einem Tisch zu haben. Wichtig ist vor allem, in diesen Projekten die bestehenden Prozesse und Personen in die Umsetzung der Cloud-Strategie zu integrieren.

WANN WELCHE CLOUD-LÖSUNGEN SINN ERGEBEN

ChannelPartner: Anhand welcher Kriterien entscheiden Sie mit dem Kunden, ob eine Cloud-Lösung zum Zuge kommen wird?

Mölders: Hier gibt es in der Praxis leider keine Checkliste für die richtige Wahl von Cloud-Diensten. Es kommt ganz auf die Kunden, Problemstellungen und Lösungsmöglichkeiten an. Hier erarbeiten wir in der Regel mit dem Kunden gemeinsam, was für ihn in Frage kommt und für seine IT das beste ist.

ChannelPartner: Unter welchen Umständen würden Sie einem Kunden von einer Cloud-Lösung abraten?

Philipp Mölders: Es gibt leider ein paar Szenarien, die eine Nutzung von Cloud-Lösungen eher unattraktiv machen. Dies sind zum einen eine schlechte Internetverbindung am Firmenstandort und weiterhin sind auch große Datenmengen, die am Firmenstandort bearbeitet und verarbeitet werden, häufig finanziell nicht sinnvoll in einer Cloud-Lösung zu verarbeiten.

ChannelPartner: Wenn die Entscheidung zugunsten der Cloud-Lösung getroffen wurde: Was sind die nächsten Schritte und Entscheidungen?

Mölders: Als nächstes beginnt in der Regel die Planung und Kalkulation der Dienste, die in die Cloud verlagert werden sollen. Hier planen wir in der Regel in enger Abstimmung mit allen Beteiligten Dienste, Kosten, Nutzungsmodelle und Migrationsverfahren.

MÖGLICHE HÜRDEN AUF DEM WEG IN DIE CLOUD

ChannelPartner: Auf welche Hürden stoßen Sie dabei erfahrungsgemäß immer wieder?

Mölders: Unsicherheit zum Thema Kosten ist heute immer noch eine der größten Hürden. Um den Kunden diese Hürde zu nehmen, arbeiten wir eng mit den Herstellern zusammen und versuchen den Kunden in der Planung der Kosten miteinzubeziehen. Die zweite große Hürde ist das Thema Datenschutz und Datensicherheit, die gerade im Mittelstand noch eine sehr große Hürde darstellt.

ChannelPartner: Wie überwinden Sie diese Hürden?

Mölders: In das Thema Datenschutz und Datensicherheit haben die Public-Cloud Anbieter massiv investiert. Neben vielen Zertifizierungen sind auch Rechenzentren in Deutschland entstanden, die diese Hürde deutlich gesenkt haben. Zum Thema Kosten für die Nutzung von Cloud-Diensten versuchen wir den Kunden direkt in die Planung einzubeziehen und so für Transparenz bei der Nutzung von Cloud-Diensten zu sorgen.

ChannelPartner: Was sind die wichtigsten Aspekte bei der anschließenden Migration der Dienste in die Cloud?

Philipp Mölders: Wichtig sind hier im Wesentlichen zwei Aspekte: Die organisatorische Ebene und die technische Ebene. Auf organisatorischer Ebene sorgen eine gute Planung und klare Strukturen in der Regel dafür, dass eine Migration erfolgreich durchgeführt werden kann. Auf technischer Ebene ist in der Regel ein Team von Experten für die verschiedenen Fachgebiete erforderlich, um die komplexen Anforderungen adressieren zu können.

Philipp Mölders

Philipp Mölders

IT-System Engineer

ChannelPartner: Inwiefern sind Kunden bereit, auch den Aufwand zu bezahlen, den Sie als Dienstleister bei der Migration der Dienste in die Cloud haben?

Mölders: Meiner Erfahrung nach schätzen die Kunden die Begleitung und Beratung in dieser technisch und organisatorisch anspruchsvollen Thematik der Umsetzung sehr, deshalb ist dies in der Regel kein Problem.

ChannelPartner: Wie lösen Sie hausintern bei netgo die automatisierte Bereitstellung, verbrauchsorientierte Abrechnung, das Reporting und das Management der Dienste für den Kunden?

Mölders: Für unsere eigenen Cloud Produkte setzen wir hier auf viele Produkte von Marktführern wie zum Beispiel HPE oder VMware, um einen hohen Automatisierungsgrad zu erreichen. Neben unseren eigenen Cloud-Lösungen bieten wir individuelle Betreuung im Rahmen von Managed-Services für On-Premise- und Cloud-Umgebungen unserer Kunden.

NETGO AUF DEM CHANNEL MEETS CLOUD-KONGRESS

ChannelPartner: Auf dem c.m.c.Kongress werden Sie Ihre Erfahrungen bei der Cloud-Migration mit anderen Partnern teilen. Auf welche Aspekte werden Sie vertieft eingehen?

Mölders: Insbesondere werde ich die verschiedenen Möglichkeiten erläutern, Dienste in die Cloud zu bringen und wie diese Betrachtung und Migration von Services unsere Kunden in ihrem Geschäft erfolgreicher macht. Dazu zählen klassische Lift & Shift Migrationen, Replattforming, Refactoring und Replacement von Diensten unserer Kunden.


Quelle: Regina Böckle @channelpartner

Sicherheitslücke im Citrix ADC und Gateway

Im Dezember 2019 veröffentlichte Citrix die als „kritisch“ eingestufte Sicherheitslücke CVE-2019-19781. Betroffen sind Citrix Application Delivery Controller (ADC) und Citrix Gateway (ehemals bekannt unter den Namen Citrix NetScaler ADC und Citrix Netscaler Gateway). Die Sicherheitslücke ermöglicht es, nicht authentifizierten Angreifern beliebigen Code auszuführen.

Das Bundesamt für die Sicherheit in der Informationssicherheit (BSI) stufte das Risiko zunächst als „mittel“ ein, korrigierte jedoch seine Einschätzung auf „hoch“.

Noch kein Patch von Citrix verfügbar

Citrix stellt bisher noch keine Patches bereit. Nach eigenen Angaben erwartet Citrix die Verfügbarkeit von Sicherheitsupdates zum Ende Januar 2020.

Workaround – Was ist zu tun?

In seinem Artikel CTX267679 beschreibt Citrix einen Workaround. Durch Konfigurationsänderung soll die Sicherheitsanfälligkeit abgeschwächt werden. Bis zum Erscheinen des Patches empfehlen wir den Workaround zu implementieren.

Pressefundstück: Neue Kinder-Tagespflege in Borken öffnet Sonntag die Türen

Im neuen Gebäude der Firma Netgo an der Weseler Straße wird nicht nur fleißig Software programmiert, es soll auch gespielt werden. In der Großtagespflege werden zwei Tagesmütter neun Kinder betreuen.

HOVESATH. Nicht nur Netgo-Mitarbeiter können ihre Kinder in der Einrichtung unterbringen, auch die Kinder von anderen Eltern seien willkommen – solang sie weniger als drei Jahre alt sind. Der eigens gegründete Verein „Nerdy Borken“ übernimmt die Trägerschaft.

Neun Kindern werde man Platz bieten, erklärt Ronja Heisterkamp, die Leiterin der Einrichtung. Seit dem ersten Dezember bereitet sie die Kinderbetreuung vor. Denn bevor Anfang Februar die Kinder in die Räume dürfen, gab es viel zu tun. „Die Konzeption musste erstellt werden, Material musste bestellt werden und viele Gespräche mit dem Jugendamt geführt werden“, erzählt Heisterkamp, die zuvor in einer ähnlichen Einrichtung in Bocholt gearbeitet hatte.

Am Sonntag, 12. Januar, können interessierte Eltern die Räumlichkeiten besichtigen. Zwischen 15 und 17 Uhr steht Heisterkamp dann Rede und Antwort. Die Räume sollen bis dahin auch größtenteils fertig sein. „Der Feinschliff wird dann noch rechtzeitig vollendet, bevor die Kinder kommen“, sagt Heisterkamp.

Anmeldungen könnten bereits in der kommenden Woche bestätigt werden.

Anmeldeformulare könnten die Eltern gleich am Sonntag ausfüllen. „Die Eltern bekommen schnell eine Rückmeldung“, erklärt die gebürtige Bocholterin, innerhalb einer Woche könne mit der Entscheidung gerechnet werden. Auch wenn das neue „Basecamp“ der Firma Netgo stark digitalisiert ist, soll es für die Kinder eher analog zugehen. „Die Kinder sollen hier nicht mit dem Tablet spielen. Das habe ich nur, um Beleuchtung und die Türen zu steuern“, berichtet Heisterkamp. Die Kinder können derweil das Nass-Erfahrungsbecken nutzen. Darin kann der Nachwuchs mit Wasser, Rasierschaum und Farbe experimentieren. Auch für die Stärkung nach dem Spielen sei gesorgt, sagt die Leiterin – das benachbarte Restaurant Bonfire versorge auch die Tagespflege.

Quelle: Stephan Werschkull @Borkener Zeitung

Pressefundstück: Restaurant „Bonfire“ auf dem Netgo-Gelände eröffnet

BORKEN. Mit geladenen Gästen, Helferinnen und Helfern wurde das „Bonfire“ am Abend intern eröffnet. 200 Gäste aus Politik und Wirtschaft sowie Mitarbeiter der beteiligten Handwerksunternehmen und der netgo Unternehmensgruppe trafen sich, um gemeinsam mit den Geschäftsführern der Bongastro GmbH, Patrick Kruse, Benedikt Kisner und Jan Scheidsteger, die Eröffnung des Restaurants zu feiern.

Ausgewogene Mittagspause

Bevor am Samstag offiziell eröffnet wurde, konnten die Besucher das neue Restaurant in Borken besichtigen und die Speisen probieren. Das „Bonfire“ (Lagerfeuer) werde Gästen aus Borken und Umgebung eine „etwas andere“ Ganztages-Gastronomie anbieten. Geschäftsführer Jan Scheidsteger lege Wert auf frische und gesunde Angebote. Mit seinem Team möchte er besonders zur Mittagszeit eine gesunde und ausgewogene Mittagspause anbieten, heißt es in einer Mitteilung.

Eine gemütliche und ungezwungene Atmosphäre lade die Gäste auch nach dem Feierabend dazu ein, sich mit Freunden zu treffen und Zeit miteinander zu verbringen. Zentraler Treffpunkt im Restaurant sei das wärmende und gemütliche Lagerfeuer. Auch am Wochenende wird das „Bonfire“ seine Pforten geöffnet halten.

Kleine Erinnerungsreise

Die Gerichte sollen die Gäste an tolle gemeinsame Momente beim Essen erinnern – sei es der leckere Eintopf von Oma oder die Nudeln im letzten Italienurlaub. Die Speisekarte nehme die Gäste mit auf eine kleine Erinnerungsreise, so Scheidsteger. So spielen Gesundheit und Nachhaltigkeit auch auf der Getränkekarte eine wichtige Rolle.

Die Firma Leogant habe für das „Bonfire“ ein Filtersystem entwickelt, welches das lokale Leitungswasser filtriere und vitalisiere. „Wasser ist das wichtigste Lebensmittel. Für uns selbstverständlich, für viele Menschen auf der Erde jedoch knapp und purer Luxus“, so Scheidsteger. Darum unterstütze man „Viva con agua“ – eine gemeinnützige Initiative, die weltweit mit zahlreichen Projekten Menschen den Zugang zu frischem Wasser ermöglicht.

Quelle: pd @Borkener Zeitung